- Private Tierschutzinitiative -

 

 

Flugpaten gesucht - Info

Viele Tierschutzvereine suchen Flugpaten, die Hunde und Katzen nach Deutschland bringen. Auf den Flugpaten kommen keinerlei Kosten oder Unannehmlichkeiten zu. Auch für den Rücktransport von leeren Tiertransportboxen von Deutschland zu den jeweiligen Ländern werden immer hilfsbereite Personen gesucht. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Sie werden überrascht sein, wie problemlos alles vonstatten geht. Sie haben nichts zu verlieren, aber die Tiere können alles gewinnen, nämlich ihr Leben.


Wenn Sie selbst in diesem Jahr eine Flugreise planen und mit dem Gedanken spielen, Flugpate zu werden, treten Sie mit einem Tierschutzverein Ihrer Wahl in Verbindung. Oder informieren Sie sich bei: www.flugpate.com  oder www.flugpate.spanischehunde.de Dort erklärt man Ihnen alles ganz genau. Wenn Sie hören, dass Verwandte, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder Nachbarn per Flugzeug verreisen, erzählen Sie ihnen von der Suche nach Flugpaten. Bestimmt können Sie jemanden von einer Flugpatenschaft überzeugen.


Welche Aufgabe kommt auf mich als Flugpate zu?

Die Tierschutzvereine erledigen vorab alle notwendigen Formalitäten. Am Abflugtag trifft man sich mit Ihnen ca. 90 Minuten vor Ihrem Abflug am check-in, dort, wo Sie Ihre Koffer aufgeben. Die Tiere erhalten vorher ein leichtes Beruhigungsmittel, damit sie den Flug stressfrei überstehen. Dann wird der Transport vom jeweiligen Tierschutzverein bezahlt um das Tier einchecken zu können. Sie erhalten den Pass des Tieres sowie Name und Handynummer Ihrer Kontaktperson am Ankunftsort. Dann checken Sie in aller Ruhe ein. Der Transportraum wird während des Fluges beheizt, so dass die Tiere nicht frieren. Ihre einzige Aufgabe besteht darin, das Tier am Zielflughafen vom Band zu nehmen und mit ihm durch den Zoll zu gehen um es dann an die wartende Person/Tierschützer zu übergeben. Keine Angst: alle Tiere wurden bisher abgeholt! Der Aufwand, den Sie als Flugpate zu leisten haben, beträgt ca. 15-30 Minuten. Wäre das nicht machbar?


An verschiedenen Flughäfen kommen die Tiere an einem gesonderten Band an - bei Sondergepäck. In diesem Fall werden folgende Daten von Ihnen benötigt:
Ihr Flugziel mit Datum und Uhrzeit
Ihre Fluggesellschaft mit der Buchungsnummer
den Namen des Reiseveranstalters
Ihre Telefonnummer (Hotel/Pension) unter der Sie im Urlaub erreichbar sind


Den Preis des Tiertransports zahlen die Tierschutzvereine aus Spenden, wofür eine Spendenquittung ausgestellt wird. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie die Vereine dabei finanziell unterstützen, a b e r k e i n e P f l i c h t.


Falls Sie mit Tuifly fliegen, möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass diese Airline keine Dritten (Tierschutzvereine) mehr in ihre Buchungsprogramme lässt. In diesem Fall rufen die Tierschutzvereine Sie an und bitten Sie, persönlich bei Tuifly anzurufen um den Platz für das Tier zu reservieren. Alle nötigen Daten hierzu werden Ihnen durchgegeben. Sollten Sie in Vorkasse gehen müssen, erhalten Sie den Betrag bei der Ausreise in bar von den Tierschutzvereinen zurück.


German Wings und Rynair nehmen keine Tiere im Frachtraum mit. Hier kann nur im absoluten Notfall ein Tier in der Kabine mitfliegen, wenn der Flugpate finanziell hilft, denn diese Airlines nehmen den doppelten Preis wie z.B. Condor. Die Lufthansa kann leider nicht genutzt werden. Diese Airline verlangt 7,00 Euro/Kilo. Das gleiche gilt für Swissair.


Condor ist für alle Tierschutzvereine Europas der beste Tierflieger. Mit dieser Fluggesellschaft ist es ein Vergnügen, zusammen zu arbeiten. Während Ihres Fluges sind Sie im rechtlichen Sinne der Eigentümer des Tieres, da es auf Ihr Ticket gebucht wird. Vergessen Sie also nicht, es wie Ihre Koffer auch abzuholen.


Warum bringen Die Tierschutzvereine so viele Tiere nach Deutschland, wo die Tierheime hier doch meist schon voll sind?


Zum einen wollen sie Tierleben retten. Viele Hunde und Katzen hätten in ihren Heimatländern keine Überlebenschance. Wer einmal in den südlichen Ländern oder auf Mittelmeerinseln seinen Urlaub verbrachte, kennt das dortige Tierelend genau. Herrenlose, alte oder kranke Katzen und Hunde werden „entsorgt", d.h., sie werden vergiftet, an einem Baum aufgehangen, angebunden oder ausgesetzt wo sie dann verhungern und verdursten. Wer viel Glück hat, landet in einem der örtlichen Tierheime. Diese sind meist total überlastet und stehen kurz vor dem Kollaps. Wer nicht so viel Glück hat, landet in einer der vielen Tötungsstationen. Hier setzen die Tierschutzvereine ein und kaufen etliche Hunde und Katzen frei, falls noch freie Plätze in den Tierheimen vorhanden sind. Da fast alle Tiere krank und in einem erbärmlichen Zustand sind, werden sie erst einmal gesund gepflegt. Anschließend wir zuerst versucht, für die Tiere in den Heimatländern ein gutes neues zu Hause zu finden.


Zum anderen wird in Deutschland kein Tier, auch wenn es mehrere Monate oder Jahre nicht vermittelbar ist, getötet (ich hoffe jedenfalls, dass es immer noch so ist ...). Diese Zeit haben die armen Geschöpfe im Ausland leider nicht. Ihnen verbleiben zwischen 10- 21 Tagen. Wenn bis dann kein neuer Besitzer gefunden wurde, werden sie ausnahmslos eingeschläfert. Allein auf Mallorca werden jedes Jahr 9000 Tiere eingeschläfert. Nur einige Glückliche Tiere werden freigekauft. Die Vereine möchten gerne mehr freikaufen, aber die Kapazitäten reichen oft leider nicht aus.


Hunde und Katzen aus dem südlichen Europa sind besonders gut als Zweithund/-Katze geeignet, da sie im Rudel gelebt haben und sehr sozialverträglich sind. Hinzu kommt, dass in deutschen Tierheimen „leider" meist nur große Hunde zur Vermittlung anstehen. Nicht jeder Mensch kann einen großen Hund halten oder hat die nötige Erfahrung dafür. Die kleinen bis mittelgroßen Hunde werden von den hiesigen Tierschutzvereinen und Tierheimen gerne übernommen, da alle Tiere sozialverträglich sind und sehr schnell vermittelt werden.


Zum Schluss könnte ich noch viele Bilder von halb verhungerten Tieren einstellen. Ich möchte aber niemanden erschrecken, der Anblick wäre zu grausam. Wer sich informieren will und solche Bilder sehen möchte, wird sie im Internet finden. Aber wenn ihr sie seht, schaut nicht weg, sondern helft, egal wie!!!


 

Klicks seit dem 29.07.2013