Nachdenkliches

Bei einigen hier aufgeführten Beiträgen ist mir der Verfasser unbekannt. Sollte ein Autor seinen Beitrag  hier wiederfinden ohne genannt zu sein, möge er sich bitte umgehend mit mir in Verbindung setzen. Ich werde ihn dann sofort namentlich zitieren.

 

- Der geliehene Hund

- Ein Brief von der Regenbogenbrücke

- Hunde sterben nicht

- Ich, dein Hundeengel

- In Liebe - dein Hund

- Du warst bei mir bis zum Ende

- Wie man ein Schnitzel macht

- Du bist mein Mensch - ich liebe dich

- Ein kleiner alter Rüde

- Himmelstest - Wärst du auch bereit für den Himmel?

- Gute-Nacht Gebet eines Hundes an seinen Menschen 

- Heut hab ich deinen Hund gerettet

- Gebet fürdie Tiere - Albert Schweizer

- Lass mich verstehen - Gebet eines Kalbes - Daniela Gröll

- Fast so gut wie dein Hund - Hermann Hesse

- Warnung eines Welpen - Verfasser unbekannt

- Das Gebet eines Straßenhundes - Verfasser unbekannt

- Tierschutz - Sigrid Mayr-Gruber

- In Gedenken an Sumi - Jasna aus dem Tierasyl Spas Varazdin / Kroatien

- Gedicht für alle Länder, in denen Fussball-Europameisterschaften

  und Weltmeisterschaften ausgetragen werden - unbekannter Tierfreund

- Was ist nur los an der Regenbogenbrücke - Günter Schacht

- Der Hundehimmel - Dieses schöne Gedicht schrieb eine Frau als

  Nachruf für ihre geliebte Blindenführhündin Dolly

- Der Hundetierschutz in Deutschland - Trotzki 2011

- Es war einmal - Autor unbekannt, Überarbeitung Brigitte Wedler

- Ich klage an - H. Schepers

- Der Betrug - Verfasser unbekannt

- Katzenelend - Verfasser unbekannt

- Regenbogenbrücke - Paul C. Dahm

- Ich hatte dich lieb - Diese Geschichte stammt aus einer belgischen

  Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten

 

 

 

Der geliehene Hund

„Ich will dir ein Hund für eine Weile leihen“, sagte ein Engel. „Damit du ihn lieben kannst, solange er lebt und trauern, wenn er tot ist. Ich kann dir nicht versprechen, dass er bleiben wird, weil alles von der Erde zu den Sternen zurückkehren muss. Wirst du darauf aufpassen, für mich, bis ich ihn zurückrufe? Er wird dich bezaubern, um dich zu erfreuen und sollte sein Bleiben nur kurz sein, du hast immer die Erinnerungen, um dich zu trösten. Willst du ihm alle deine Liebe geben und nicht denken, dass deine Arbeit umsonst war? Und mich auch nicht hassen, wenn ich das Tier zu mir heim hole?“ Mein Herz antwortete: “Lieber Engel, dies soll geschehen! Für all die Freuden, die dieses Tier bringt, werde ich das Risiko der Trauer eingehen. Wir werden es mit Zärtlichkeit beschützen und es lieben, solange wir dürfen. Und für das Glück, das wir erfahren durften, werden wir für immer dankbar sein. Auch, solltest du es früher zurückrufen, viel früher, als geplant,

werden wir die tiefe Trauer meistern und versuchen, zu verstehen. Wenn unser geliebter Hund diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt, schicke uns doch bitte eine andere bedürftige Seele, um sie ihr Leben lang zu lieben.

(Autor unbekannt)

 

 

Ein Brief von der Regenbogenbrücke

Hi Mama

Jetzt bin ich schon ein paar Wochen über die Regenbogenbrücke gegangen und sie meinten, ich solle einen Brief nach Hause schreiben.

Es tut mir leid Mami, ich war so beschäftigt dass ich nicht oft an zu Hause denke. Sie sagen, das sei okay du würdest es verstehen. Ich hoffe du verstehst ( ich glaube du tust es).

Erinnerst du dich an die Nacht in der ich mich nicht gut gefühlt habe und wir alle geweint haben? Ich erinnere mich nicht an viel aber ich erinnere mich an Streicheleinheiten, Ümarmungen und wie ihr sagtet "wir lieben dich" und wie ihr sagtet: " und jetzt geh".

Ich wusste nicht was ihr meint und ich habe umgedreht und bin durch Nebel gelaufen. Und sah die grösste Brücke die ich jemals gesehen habe!! Und soviele Freunde auf der anderen Seite!!! Sie spielten und tobten. Du hattest Recht mir zu sagen dass ich dahin gehen soll!

Meine Füsse wollten dass ich gehe aber mein Herz zog mich zurück.

Deine Zärtlichkeiten wurden leichter und leichter. Ich wollte zurück zu dir und mehr Liebe bekommen aber meine Füsse fingen vonselber an zu Laufen.

Also ging ich über die Brücke. Ich schaute zur Seite weil da warst immer du. Aber diesesmal was es Anders. Ich trug kein Halsband, keine Leine. Ich war frei.

Auch wenn du sonst immer neben mir warst und deine Liebe mich begleitet hat, Mami, ich habe es alleine geschafft! Als ich ankam und alle meine Freunde warteten bereits - das war soooo cool!!

Sie gaben mir Flügel und jetzt bin ich ein Schutzengel für unsere Erdenmenschen. Damit wir über euch wachen können.

Du bist mein Fürimmer-Mensch und ich bin dein Fürimmer-Hund!! Wir hatten so ein schönes Leben und ich vermisse dich SEHR aber ich wollte dich wissen lassen dass ich glücklich bin über der Brücke.

Ich schicke dir einen anderen Erden-Engel dass du nicht länger alleine bist. Gebe ihm all mein Herz mit, werde da sein und werde schauen dass er deine Liebe schätzt - so wie ich es getan habe.

Wenn du mich vermisst - denke an einen Regenbogen und wisse dass ich dort auf der anderen Seite bin, wartend um wieder an deiner Seite Laufen zu dürfen.

Ich bin in deinem Herzen. Ich liebe dich Mam! Zeit zum Spielen jetzt!

Ich bin da.....schau nur hin

Textquelle: Diana Heinz auf facebook

 

 

Hunde sterben nicht

Einige von euch, insbesondere diejenigen, die glauben, kürzlich einen Hund an den "Tod" verloren zu haben, werden das nicht wirklich verstehen. Ich hatte eigentlich nicht den Wunsch, es zu erklären, aber ich werde nicht für immer da sein, also muss ich.
Hunde sterben nicht. Sie wissen nicht wie. Sie werden müde und sehr alt und ihre Knochen schmerzen. Natürlich sterben sie nicht. Wenn sie es täten, würden sie nicht ständig spazieren gehen wollen, lange nachdem ihre alten Knochen gesagt haben: "Nein, nein, keine gute Idee. Lass uns nicht spazieren gehen." Nein, Hunde wollen immer spazieren gehen. So sind sie nun mal. Sie laufen.
Es ist nicht so, als würden sie deine Gesellschaft nicht schätzen. Im Gegenteil, ein Spaziergang mit dir ist alles für sie. Ihr Boss und die kakophonische Geruchs-Symphonie der Welt. Katzenkacke, Markierungen von anderen Hunden, ein verfaulender Hähnchenknochen (Jubel) und du. Das ist es, was ihre Welt perfekt macht und in einer perfekten Welt hat der Tod keinen Platz.
Allerdings werden Hunde sehr sehr schläfrig. Das ist die Sache. Das bringt man dir nicht an der schicken Uni bei, an der du lernst, was Quarks und Gluone und Keynesianismus sind. Sie wissen so viel, dass sie vergessen, dass Hunde nie sterben. Es ist wirklich eine Schande. Hunde haben so viel zu bieten und Menschen reden einfach nur viel.
Wenn du denkst, dass dein Hund gestoben ist, dann ist er nur in deinem Herzen eingeschlafen. Und übrigens: Er wedelt wie verrückt mit dem Schwanz und deshalb tut dir die Brust so weh und du weinst die ganze Zeit.
Wer würde nicht weinen, wenn er einen glücklichen Hund mit wedelndem Schwanz in der Brust hätte? Autsch! Wep, wep, wep, wep, wep, das tut weh. Aber sie wedeln nur, wenn sie aufwachen. Dann sagen sie: "Danke, Boss! Danke, für den warmen Schlafplatz, direkt neben deinem Herzen. Der beste Platz."
Wenn sie zum ersten Mal einschlafen, wachen sie immer wieder auf. Das ist natürlich auch der Grund, warum du ständig weinst. Wep, wep, wep. Nach einer Weile schlafen sie mehr (denk dran, Hundezeit wird anders gerechnet als Menschenzeit).
Wie gesagt, sie schlafen in deinem Herzen ein und wenn sie aufwachen, wedeln sie mit dem Schwanz. Nach ein paar Hundejahren machen sie längere Nickerchen, das würdest du genauso machen.
Sie waren ihr Leben lang ein GUTER HUND, das wisst ihr beide. Es ist ermüdend, immer ein guter Hund zu sein, vor allem, wenn du alt wirst und deine Knochen wehtun und du aufs Gesicht fällst und nicht mehr zum pinkeln rausgehen möchtest, weil es regnet, aber es trotzdem tust, weil du ein guter Hund bist.
Du musst verstehen, wenn sie einmal in deinem Herzen eingeschlafen sind, werden sie länger und länger schlafen. Aber lass dich nicht täuschen! Sie sind nicht "tot". Sie schlafen in deinem Herzen und normalerweise wachen sie auf, wenn du am wenigsten damit rechnest. So sind sie nun mal.
Ich habe Mitleid mit Menschen, die keinen schlafenden Hund in ihrem Herzen haben. Sie haben so viel verpasst. Entschuldigt mich, ich muss jetzt weinen gehen.
(Verfasser unbekannt)

 

 

Ich, Dein Hundeengel

Letzte Nacht stand ich an Deinem Bett, um einen Blick auf Dich zu werfen.
Ich konnte sehen, daß Du weintest und nicht schliefest.
Während Du eine Träne wegwischtest, winselte ich leise, um Dir zu sagen:
Ich bin hier, ich hab´ Dich nie verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut. Bin wieder jung und ganz gesund.
Heute morgen, beim Frühstück, da war ich ganz nah bei Dir.
Du dachtest, wie oft Deine Hände früher zu mir herunter gewandert sind.

Ich war mit Dir an meinem Grab, aber glaube mir, ich bin nicht dort, denn ich bin hier.
Ich ging mit Dir nach Hause.
Du sahst müde und traurig aus, als Du Dich in Deinen Sessel sinken ließest und dahin sahst,
wo ich früher immer lag.

Ich versuchte, mit aller Macht, Dich spüren zu lassen, daß ich bei Dir bin.
Jeden Tag kann ich Dir so nahe sein und sagen:
Ich bin nicht fort, ich bin bei Dir. Der Tag ist vorbei, ich lächle und sehe Dich gähnen.
Ich sage Dir: Gute Nacht, wir sehen uns morgen früh.
Ich passe immer auf, auf Dich. Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist, die Brücke zu überqueren, die uns beide lange trennte,
dann werde ich zu Dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen sind, Seite an Seite. Es gibt so viel hier, das ich Dir zeigen muss. Habe Geduld und setze Deine Lebensreise fort.
Und dann komm, komm heim zu mir.

Verfasser unbekannt

 

 

In Liebe - Dein Hund

Ich bin dein Hund und es gibt eine Kleinigkeit, die ich dir ins Ohr flüstern möchte:
Ich weiß, ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche müssen Kinder großziehen. Immer musst du hierhin und dorthin laufen, oft viel zu schnell und oft auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.
Sieh einmal zu mir herunter, während du jetzt an deinem Computer sitzt. Kannst du verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in deine Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um meine Schnauze.

Du lächelst mich an, ich sehe es in deinen Augen. Was siehst du in meinen? Siehst du mein Wesen? Eine Seele in mir, die dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte? Einen Geist, der dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?

Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich, dass es dein Herz zerbricht. Manchmal altern wir vor deinen Augen so langsam, dass du es nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir dich mit ergrauten Schnauzen und katharrumwölkten Augen ansehen.

Immer noch ist die Liebe da, sogar noch wenn wir uns diesem langen Schlaf hingeben müssen, um frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.
Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr hier.
Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen Augen wischen, das die Menschen haben, wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und du wirst dir Vorwürfe machen, dass du neulich nicht nur einen weiteren Tag Zeit für mich hattest.
Weil ich dich so liebe, berühren deine Sorgen meine Seele und machen mich traurig.
Komm her, setz dich zu mir auf den Boden und sieh mir tief in die Augen. Komm nicht als Alpha zu mir oder als Trainer oder womöglich als Mama und Papa …
Komm zu mir als eine lebende Seele, streich mir übers Haar, lass uns einander in die Augen sehen und einfach reden.
Du hast einmal beschlossen, mich in deinem Leben zu haben, weil du wolltest, dass eine Seele alles mit dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als du – und hier bin ich.
Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne. Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen. Mit all deinen Marotten bist du menschlich und ich liebe dich trotzdem.
Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur für 15 Minuten.
Vielleicht gibt es kein Morgen für uns.
Das Leben ist so furchtbar kurz …
In Liebe, Dein Hund

Verfasser unbekannt

 

 

Du warst bei mir bis zum Ende

Du warst bei mir bis zum Ende.
Und auch nachdem ich schon gegangen war,
hast du mich noch eine Weile gehalten.
Ich sah dich weinen.
Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.
Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.

Und sie war weise. Es war Zeit für mich zu gehen.
Ich danke dir für dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen.

Aber die, die nach mir kommen,

brauchen die Liebe und Zuneigung so,
wie ich sie hatte. Du denkst immer an mich.
Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.
Bitte, denk nicht voller Trauer zurück.
Denke nur daran, wie glücklich wir waren.
Und wenn die nächsten Wegbegleiter

dich für immer verlassen müssen,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten.
Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten.

Und ich werde auf sie aufpassen – für Dich!
Ich danke dir dafür, dass Du mich geliebt hast
Du für mich gesorgt hast und Du den Mut hattest,
mich mit Würde gehen zu lassen.

Verfasser: Internet / unbekannt

 

 

Wie man ein Schnitzel macht:
1. Nehme einer Muttersau ihr ca. 21 Tage altes Ferkel weg.

2. Reiße ihm ohne Betäubung die Hoden ab, kürze ihm mit einer Zange die Zähne und schneide ihm den Ringelschwanz ab, um späterem Kannibalismus durch nicht artgerechte Haltung vorzubeugen. Ignoriere dabei, das eine Reihe Ferkel sich vor lauter Schmerzen erbricht und mache in Deinem Tun weiter.

3. Bringe das Ferkel nicht mehr zu seiner Mutter, sondern halte es von ihr fern, damit sie möglichst bald wieder trächtig werden kann. Lasse das Ferkel in einer mehrstöckigen Ferkelbatterie (Flatdecks) zurück, in dem pro Quadratmeter bis zu 5 Ferkel leben müssen. Natürlich ohne Einstreu, das verursacht nur Arbeit. Spaltenböden tun es auch.Ignoriere, daß die Ferkel, die sich am untersten in dieser Batterie befinden, die ärmsten Schweine sind.

4. Nun füttere das Ferkel ein paar Wochen mit schimmelbefallenem Abfall und/oder Industriefutter, das vor Antibiotika nur so strotzt. Schließlich müssen die schweren Verletzungen wie offene Beinbrüche, nicht mehr heilende Wunden, Abszesse, Infektionen und die entzündeten Stummelschwänze ja irgendwie behandelt werden. Nicht, daß das Schwein noch an einer Sepsis stirbt. Das wäre ja noch nicht mal kostendeckend!

5. Vergiß nicht, Deine Menschlichkeit morgens beim Aufstehen im Bett zu lassen. Sie hat an Deinem Arbeitsplatz rein gar nichts verloren. Auch Dein Mitgefühl solltest an der Stempeluhr zurücklassen. Das würde Dich nur unnötig belasten.

6. Vergiß auch nicht, wenn Du Deine Arbeit im Flatdeck beendet hast, immer wieder das Licht auszumachen, so daß die Tiere möglichst wenig Licht abbekommen, denn im Dunkeln findet am wenigsten Kannibalismus unter den Tieren statt. Praktisch, nicht wahr?

7. Höre Dich mal um, vielleicht hat Dein Metzger vor Ort Interesse und möchte für das nächste Schlachtfest oder der nächsten Vereinsfeier im Dorf ein kleines Spanferkel haben? Mach Dir keine Gedanken darum, daß so ein aufgespießtes Ferkel abstoßend wirken könnte oder ein Fleischesser vielleicht ob des Anblicks ins Nachdenken geraten könnte. Nein, solange die Kruste schon braun und knusprig ist, interessiert es niemanden, daß das ein kleines Lebewesen war.

8. Nehme das Schwein aus der Batterie heraus, wenn es rund 5 Monate alt ist, dann wiegt es über 100 kg und karre es zum Schlachthof. Das muß nicht zwangsläufig ein Schlachthof in Deiner Nähe sein. Wenn Du das mit den EU-Subventionen pfiffig anstellst, lohnt es sich, das Schwein ins weiter entfernte Ausland zu fahren. Mach Dir keine großen Gedanken was die Versorgung der Tiere auf der langen Fahrt betrifft. Ein bißchen Schwund ist immer.

9. Wenn es dann im Schlachthof entladen wird und zögert in die Buchten hineinzulaufen, weil es aufgrund der Schreie der anderen Tiere Angst hat, dann zögere nicht es zu schlagen, zu treten oder mit dem Elektroschocker weiterzutreiben. Du weißt doch: wo kein Kläger da kein Richter. Hauptsache die Schlachtung geht ratzfatz. Schließlich ist Zeit ja Geld und der Verbraucher wünscht billiges Fleisch, nicht wahr?

10. Kritisiere den Schlachter nicht, wenn der Bolzenschuß nicht richtig saß und das Schwein nicht richtig betäubt wurde. Diese Leute hören nicht gerne Kritik an ihrem Tun. Warum auch? Ist ja schließlich nur ein Tier ... warum also streiten?

11. Solltest Du Deine Tiere in einem Betrieb abgeliefert haben, der die Schweine mittels eines Aufzugs in eine CO2-Kammer hinabfährt, dann denke an was Schönes, wenn sich in Dir kurz das Gefühl eines Erstickungsanfalls breit machen möchte. Atme tief durch. Es sind schließlich nur die Schweine, die gerade grausam ersticken, nicht Du.

12. Sollte Dich plötzlich Dein Hirn mit dem Mitgefühl-Modus einschalten, wenn Du siehst, daß das Schwein, das da aufgehängt ausblutet, noch nicht mal annähernd richtig betäubt ist und bei vollem Bewußtsein seinen qualvollen Tod erlebt, dann drehe Dich rum und gehe einfach. Beginne wieder bei 1. und lebe Dein dumpfes und mitleidsloses Leben weiter. So schläft es sich auch besser ...

- Verfasser unbekannt -

 

 

Du bist mein Mensch - ich liebe dich

Ich war ein Welpe – niedlich – klein
Du entschiedest dich, ich sollt es sein.
Schnell noch bezahlt,
dann ging es Heim.

Am Anfang war es wunderbar,
verbringst die Zeit mit mir,
dass ist doch klar.

Ich kann schon Platz -Sitz und auch schon Fuß
Die Liebe wächst- schon mächtig groß !

Ich schenke dir dafür mein Herz …….

…umso größer war der Schmerz, als du nun gingst
und ich blieb hier,
noch schnell ein Klaps- zu ist die Tür.
Ich bin so einsam und allein-
viel Zeit vergeht,
dann kommst du Heim.

Da ist mein Mensch – ich freu mich so,
spring an dir hoch, ich bin soo froh.
Du schubst mich weg, brauchst deine Ruh.
Ein lautes AUS und noch ein Tritt,
ich geh ins Körbchen,
mach alles mit.

Du bist mein Mensch – ich liebe Dich

Ich muss jetzt raus, vergiss mich nicht …
Es tut mir Leid, dass wollt ich nicht!
Es ist passiert, der Teppich nass,
Du schreist mich an, was ist denn das!

Du holst die Leine- das ist fein,
gehen wir jetzt raus, für Groß und Klein?

Doch du schlägst mit der Leine zu-
ich bin jetzt lieb, lass dich in Ruh.
Bitte, bitte schlag mich nicht..

Du bist mein Mensch – ich liebe Dich

Blöder Köter, dummes Vieh,
nette Worte hör ich nie,
Kein Kamm und Bürste für mein Fell,
ein Tritt ins Kreuz wenn ich nur bell .

Die Zeit vergeht,
bin alt und grau, nur Leere
wenn ich dir in die Augen schau.

Ich muss nun einem jüngeren weichen,
wirst du ihm das Köpfchen streicheln?

Das Tierheim wird mein Ende sein,
doch mein Herz ist immer Dein.
Nun schrei ich’s raus, in meiner Not,

Ich liebe dich – bis in den Tod

Autor: Sabine Kremer

 

 

Ein kleiner alter Rüde...

Einer nach dem Anderen geht an meinem Käfig vorbei.
Zu alt, zu verbraucht, zu abgenutzt, auf keinen Fall.
Hat die Zeit hinter sich, taugt nicht mehr für Lauf und Spiel mit dem Ball.
Dann schütteln sie langsam den Kopf und gehen vorbei.
Ein kleiner alter Rüde, krank von Arthrose und Schmerz.
Es scheint, für mich gibt es keinen mehr mit Herz

Ich hatte mal ein Zuhause und auch ein Bett.
Einen Platz warm und Futter - so nett.
Nun wird mein Fang grau und mein Augenlicht schwach.
Wer möchte einen Hund, so alt und schwach.
Meine Familie entschied, ich sollte weg.

Ich war im Weg und meine Haltung, kein Zweck.
 Ganz gleich welcher Grund in den Sinn ihnen kam.
Es war nicht Recht, dass man mein Leben mir nahm.

Nun sitz ich im Käfig. Tagaus und tagein
finden jüngere Hunde ein neues Daheim.
Als ich, fast am Ende, schon den Glauben verlor,
sahst Du mein Gesicht und Hoffnung kam empor.
Du sahst durch das Grau und die vom Alter gebeugten Beine und sagtest mir, dass jenseits des Käfigs die Sonne noch scheine.

Du nahmst mich nach Hause, gabst mir Futter und einen Platz zum leben,
teiltest dein Kissen mit meinem armen müden Kopf daneben.
Wir schmusen und spielen und Du sprichst lieb mit mir.
Du liebst mich so innig und zeigst es auch hier.
Auch wenn ich viele Stunden mit andren verbracht habe,

so ist deine Liebe zu mir eine besondere Gabe.

Ich verspreche die Liebe zurück zu geben, während meines gesamten restlichen Leben.
Wir werden Wochen oder Jahre miteinander überstehen.
Wir teilen ein Lächeln und ich werde dich weinen sehen.

Und wenn der Abschied kommt für mich und dich, weiß ich, dass Du weinst und dein Herz trauert um mich.
Wenn ich dann die Brücke erreiche, ganz frisch
Sind meine Gedanken bei dir an deinem Tisch.
Und ich werde prahlen vor allen und jedem
von der Person, die meine letzten Tage erfüllte - mein Leben.

Himmelstest - Wärst Du auch bereit für den Himmel???
Ein Mann, sein Pferd und sein Hund wanderten eine Straße entlang. Als sie nahe an einem riesigen Baum vorbeikamen, wurden sie plötzlich alle drei von einem Blitz getroffen.
Doch der Mann bemerkte nicht, daß sie diese Welt bereits verlassen hatten, und wanderte mit seinen beiden Tieren weiter.

Die Wanderung war sehr weit, führte bergauf und bergab, die Sonne brannte, und sie waren verschwitzt und durstig. An einer Wegbiegung sahen sie ein wunderschönes marmornes Tor, das zu einem mit Gold gepflasterten Platz führte, mit einem Brunnen in der Mitte, aus dem kristallklares Wasser floss.
Der Wanderer wandte sich an den Mann, der das Tor bewachte.
"Guten Tag."
"Guten Tag", entgegnete der Wächter.
"Ein wunderschöner Ort ist das hier, wie heißt er?"
"Hier ist der Himmel."
"Wie gut, dass wir im Himmel angekommen sind, denn wir haben großen Durst."
"Sie können gern hereinkommen und soviel Wasser trinken, wie Sie wollen", sagte der Wächter und wies auf den Brunnen.
"Mein Pferd und mein Hund haben auch Durst."
"Tut mir leid, Tieren ist der Zutritt hier verboten.", sagte der Wächter.
Der Mann war enttäuscht, weil sein Durst groß war, aber er wollte nicht
allein trinken. Er dankte dem Wächter und zog weiter. Nachdem sie lange
bergauf gewandert waren, kamen sie an einen Ort mit einem alten Gatter, das auf einen mit Bäumen gesäumten Weg aus gestampfter Erde ging. Im Schatten eines der Bäume lag ein Mann, den Hut in die Stirn gedrückt, und schien zu schlafen.
"Guten Tag", sagte der Wanderer.
Der Mann nickte.
"Wir haben großen Durst, mein Pferd, mein Hund und ich."
"Dort zwischen den Steinen ist eine Quelle", sagte der Mann und wies auf die Stelle. "Ihr könnt nach Lust und Laune trinken."
Der Mann, das Pferd und der Hund gingen zur Quelle und stillten ihren Durst.
Der Wanderer dankte abermals.
"Kommt wieder, wann ihr wollt", antwortete der Mann.
"Wie heißt übrigens dieser Ort?"
"Himmel."
"Himmel? Aber der Wächter am Marmortor hat mir gesagt, daß dort der Himmel sei."
"Das war nicht der Himmel, das war die Hölle."
Der Wanderer war verwirrt. "Ihr solltet verbieten, dass sie euren Namen
benutzen! Diese falsche Auskunft wird viel Durcheinander stiften!"
"Auf gar keinen Fall. In Wahrheit tun die uns einen großen Gefallen. Denn
dort bleiben alle, die es fertig bringen, ihre besten Freunde im Stich zu
lassen."

 

 

Gute Nacht-Gebet eines Hundes an seinen Menschen
Müde bin ich , geh zur Ruh
schließe beide Äuglein zu.
Frauchen lass die Augen dein
über meinem Körbchen sein.
Heute war ein toller Tag
mit viel Quatsch wie ich es mag.
Knabber, sabber Herrchens Schuh
Katze kreischt, rennt weg-- juchu.
Leberwurst vom Tisch geklaut.
Küttel in den Flur gebaut.
Viel gespielt und viel gelacht
Pipi aufs Parkett gemacht.
Was für tolle Abenteuer
Nachbar schreit "Du Ungeheuer"
Schnitzel von dem Grill war seins
jetzt nicht mehr- jetzt ist es meins.
Müde bin ich, geh zu Ruh.
Schließe beide Äuglein zu
gib auf mich acht, beschütze mich
Mein lieber Mensch-ich liebe dich!

HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Diesen Hund, den du rausgeworfen hast,

dessen Herrchen/Frauchen du jahrelang gewesen warst,

der dir jetzt nicht mehr angenehm ist.


HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Weisst du, wie mager er jetzt ist?

Wie viel Angst er hat?

Dass er jedes Vertrauen und jede Hoffnung verloren hat?

 

HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Er hatte Flöhe, ihm war kalt, aber mach dir keine Sorgen –

du bist deine Last losgeworden!!!

 

HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Wo bist du denn?

Du hast ein Baby?

Du ziehst um?

Oder bist du auf einmal allergisch geworden?

Oder es gibt einen anderen Grund, warum er

bei dir nicht bleiben kann?

 

HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Er spielt nicht mehr, er möchte nicht mehr fressen,

er ist deprimiert, aber er wird lernen, wieder zu vertrauen.


HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Er bleibt für immer bei mir, damit er ein warmes Plätzchen hat.

Und ich gebe ihm alles, was er braucht. Geduld, Liebe,

Sicherheit, Verständnis...

 

DAMIT ER DEINE EGOISTISCHE TAT VERGISST!!!

 

Da ER eigentlich nie DEIN Hund gewesen war!

Textquelle: Tiernothilfe Bulgarien

 

 

Gebet fürdie Tiere
O Gott, erhöre unsere demütige Bitte

für unsere Freunde, die Tiere, und besonders
für die verfolgten Tiere, für die überlasteten,
Hunger leidenden und für
die grausam behandelten Tiere!

Für all jene armen, in Gefangenschaft

befindlichen Geschöpfe,
die mit ihren Flügeln an die Gitterstäbe

ihrer Käfige schlagen.
Wir bitten, Herr, für sie um Dein Mitleid

und um Deine Gnade;

und für diejenigen, denen ihre Pflege obliegt,
bitten wir um ein barmherziges Herz.

Albert Schweizer

 

 

Lass mich verstehen - Gebet eines Kalbes

Gesammelte Fragen eines Kalbes an uns Menschen!


Lass mich verstehen,
warum die Menschen sagen, Fleisch ist ein Stück Lebenskraft! Wo doch Fett und Cholesterin den Körper der Menschen, die uns verzehren, vermehrt belasten und die Gefahr von Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen die Folge sind. Wo zu den Chemikalien, die in vielen Lebensmitteln enthalten sind, noch zusätzlich Hormone, Wachstumsförderer und Beruhigungsmittel als Schadstoffe hinzukommen. Und warum sie sich über die steigenden Krankenkassenbeiträge beklagen, wo doch ihr eigenes Handeln schlimme Folgeerkrankungen heraufbeschwört.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen mich meiner Mutter nach der Geburt entrissen. Mich in eine Box sperrten ohne Bewegungsmöglichkeiten, ohne Licht und ohne artgerechte Nahrung. Warum die Bundesbürger im Jahr durchschnittlich 62 kg Fleisch essen.

 

Lass mich verstehen,
warum uns die Menschen auf enge Transporter prügeln. Wo wir tagelang ohne Futter und Wasser, eng aneinander gereiht kaum stehen können, und aus Angst und Panik unserer Leidensgenossen, die zu schwach zum Stehen sind, zertrampeln, um uns selbst auf den Beinen halten zu können.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen, wenn wir den Schlachthof dann endlich erreicht haben, uns brutal aus dem Transporter stoßen. Uns dann mit dem Bolzenschussapparat betäuben, dieser aber oft mehrfach angesetzt werden muss, bevor man uns schließlich über dem Entblutungsbecken die Kehle durchschneidet.

 

Lass mich verstehen,
warum uns die Menschen aufessen, wo sie doch gesünder lebten,

wenn sie unsere geschundenen Körper nicht verspeisen.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen glauben (wollen), wir hätten keine Gefühle und könnten keine Schmerzen empfinden.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen in der Bibel "Du sollst nicht töten" als eine Idealforderung anerkennen, uns Tiere aber nicht mit einschließen.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen diese Worte als richtig empfinden, die Kirche seit zweitausend Jahren fördern, sie aber der Vorbildfunktion nicht gerecht wird.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen über 10 Kilo Getreide verfüttern, um 1 Kilo Fleisch zu erhalten, statt das Getreide direkt zu essen. Warum bis zu 70% der Weltgetreideproduktion an das so genannte "Mastvieh" verfüttert wird, während in der "Dritten Welt" Menschen verhungern.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen die Regenwälder rücksichtslos abholzen, um immer mehr Platz für Futtermittelplantagen zu schaffen. Warum die armen Länder gezwungen sind, große Teile der Getreideproduktion in reiche Länder zu exportieren, wo diese größtenteils als "Vieh"-Futter Verwendung finden.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen nicht sehen, wie die Erdatmosphäre durch Ammoniak und Methangase zusätzlich leidet.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen durch die mit Medikamentenrückständen angereicherte Gülle der Massentierhaltung ihr Grundwasser verschmutzen. Wo doch 4500 Liter Trinkwasser verbraucht werden, um ein 300g-Steak zu "erzeugen".

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen gegen Stierkämpfe, Schildkröten- und Robbenmorde sowie gegen Pelz-"Erzeugung" protestieren, aber nicht die Tierquälerei sehen, wenn es um die eigenen Gelüste, das eigene Leberwurstbrot geht.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen nicht verstehen (wollen).

 

Lass mich verstehen, wenn Du verstehst…

Text: Daniela Gröll

 

Wenn du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst, ohne gereizt zu sein,

wenn du immer fröhlich bist und Wehwehchen und Schmerzen ignorieren kannst, wenn du dich nicht beschwerst oder Leute mit deinen Problemen langweilst,

wenn du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür noch dankbar bist,

wenn du Verständnis dafür hast, dass die Menschen die du liebst,

zu beschäftigt sind, um Zeit mit dir zu verbringen,

wenn du darüber hinwegsehen kannst, dass die, die du liebst,

manchmal ohne Grund ihre Aggressionen an dir auslassen,

wenn du einen reichen Freund nicht besser als einen armen behandelst,

wenn du der Welt ohne Lüge und ohne Täuschung gegenüber stehen kannst,

wenn du wahrlich sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile

gegen die verschiedenen Rassen, Farben, Religionen, Weltanschauungen und politischen Meinungen gibt,

wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder

Erwartungen zu haben,

dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

Hermann Hesse

 

 

Warnung eines Welpen

Vor kurzem bin ich zu dir gekommen,
du hast mich in den Arm genommen.
Hast mich gestreichelt, gut behandelt,
doch bald schon hast du dich gewandelt.

Denn plötzlich hat es mich gepackt,
ich hab dir in den Flur gekackt.
Anstatt zu mir nur „Nein“ zu sagen,
hast du das erstemal mich geschlagen.
Warum, das konnte ich nicht verstehen,
doch dann habe ich deinen Schuh gesehen.
Wollte nur spielen mit Bedacht,
doch leider habe ich ihn kaputt gemacht.

Anstatt zu mir nur „Aus“ zu sagen,
hast du mich das zweitemal geschlagen.

Die Wurst die ich vom Teller genommen,
die ist mir auch nicht gut bekommen.
Denn statt einfach nur „Pfui“ zu sagen,
hast du mich zum drittenmal geschlagen.

Bald bin ich nicht mehr ein junger Spund,
bin ein großer, kräftiger Hund.
Und schlägst du wieder, sollst du wissen,
von jetzt an wird zurückgebissen.

Und rufst du dann „Aus“ „Pfui“ und „Nein“,
so wird das ziemlich sinnlos sein.
Denn die Bedeutung kann ich nicht kapieren,
bekam ja nur viel Schmerz zu spüren.

So merke dir aus gutem Grund,
mit Schlägen erziehst du keinen Hund.

Verfasser unbekannt

 

 

DAS GEBET EINES STRASSENHUNDES

Lieber Gott bitte hilf mir bei meiner Qual, der ganzen Welt bin ich egal,

niemand da, der an mich denkt, der mir ein wenig Liebe schenkt.
Vor Schmerzen kann ich kaum noch steh'n, muss trotzdem durch den Regen geh'n.

Beim letzen Herrchen war es schlimm, bin froh, dass ich da nicht mehr bin.

Ohne Wasser, angekettet, hat mich nur die Flucht gerettet.
Meine Leine hab ich durchgebissen, und bin von dort dann ausgerissen.

Lieber ein Strassenhund! Lieber allein! Als ewig eingesperrt zu sein.

Jetzt, lieber Gott, bin ich geschafft. Ich kann nicht mehr, mir fehlt die Kraft.

Bin müde, hungrig - mir ist kalt, ich fürchte, Gott ich werd`nicht alt.

Mit Stöcken jagt man mich und Steinen, doch mir bleibt keine Zeit zum Weinen.

Muss durch die Straßen - Knochen finden, obwohl stetig meine Kräfte schwinden.
Hab`s doch nicht verdient, bin eigentlich gut, will nicht, dass man mir Böses tut.

Von Würmern geplagt, von Flöhen gebissen,

lieber Gott, ich möchte von dir wissen

ob`s jemanden gibt auf dieser Welt dem ich und der auch mir gefällt.
Sollt es diesen Jemand geben, so würd`mein Herz vor Freude beben.

Alles würd`ich für ihn machen und kau auch nicht auf seinen Sachen.

Ihm lauf ich ganz bestimmt nicht fort, ich liebe ihn und hör auf`s Wort.
Doch so schwach, allein wie ich jetzt bin macht Weiterleben keinen Sinn.

Schmutzig und unendlich mager weine ich jede Nacht in meinem Lager,

weil ich mir solche Sorgen mache, ob ich am nächsten Tag erwache.
Soviel Liebe und Treue hab ich doch zu geben, will deshalb eine Chance zum Leben.

Oh lieber Gott, erhör`mich gleich, bevor die letzte Hoffnung weicht

und schicke jemand der mich liebt.
Lieber Gott - wenn es dich wirklich gibt.....
Verfasser unbekannt

 

 

Tierschutz

 

Tierschutz, als unbequem bekannt,
wird lächelnd Spinnerei genannt.
Wen kümmert denn ein Hund der friert,
an kurzer Kette vegetiert?
Wen Katzen, die kaum produziert
Verkehr und Jäger dezimiert?

Was regt man sich unnötig auf
weil angeboten zum Verkauf
und Lockmittel für manches Kind
Tiermassen auf dem Markte sind,
die, wenn der Neuheit Reiz vorbei
man weitergibt, von Skrupel frei.

Wen störts, wenn dann auf Inserate
ein Händler wieder Zugriff hatte
sich tarnt, er hätt´ den besten Platz
für diesen süßen Katzenschatz
das Tier, nach qualvollem Transport,
ausliefert dem Versuchstiermord?

Was tut`s, wenn für das Wohl der Menschen
Millionen Tiere schmerzvoll enden?
Warum nicht erst an Tieren testen
was wir nicht selbst erdulden möchten?
Wenn Menschenmord als Schwerverbrechen
geahndet wird, warum nicht rächen

an Wesen, die nur wehrlos zucken,
noch besser: Frei von Schuld begucken
wie man im Film ersticht, zertritt,
vom Tier zum Mensch -ein winzger Schritt!
Was macht es schon, wenn alles Vieh
jetzt produziert in Batterie

auf engstem Raum, wo`s hingestellt,
nur für Profit und Nutzen zählt,
sich einmal frei bewegen kann
auf seinem letzten Schlachthofgang?
Man weiß zudem, das Glück der Erde
liegt auf dem Rücken unsrer Pferde.
Da Gnadenbrot sich nicht rentiert,
zum Schlachten man sie exportiert.

Ihr Jammer ist bestimmt vergessen
wenn wir Importsalami essen.
Auch weiß ein jeder ganz genau
bei uns zählt nur mit Pelz die Frau.
Was fragt man nach der Tiere Zahl
bei einem Nerz der ersten Wahl?

Was intressiert man sich so sehr
für Robbenmord im fernen Meer,
für Hunde auf den Phillipinen,
die totgequält zum Mahle dienen?
Für Stierkampf, dieses Volksvergnügen,
wo chancenlos die Tiere unterliegen?

Wer selbstlos für ein Tier tritt ein
muss irgendwo suspekt doch sein.
Sorgt erst für Menschen, hört man sagen.
Man ist versucht, zurück zu fragen,
was denn der Vorwurfsvolle tat,
wieviel er schon geholfen hat?

Man ist erfreut, dann zu erfahren
er spendet schon seit ein paar Jahren
zum guten Zweck ein Jahreslos.
Die Preise, die es gibt, sind groß.
Darauf wird kläglich er verstummen,
denn aktiv helfen nur die "Dummen".

Was da als Spinnerei verlacht
der Menschheit alle Ehre macht,
denn Tierschutz macht im kleinen gut,
was menschliche Zerstörungswut
an der Natur im großen schändet,
weil Menschheit, vom Verstand geblendet,
meint alles liegt nur ihr zu Füßen.
Vergisst, dass sie es selbst wird büßen!

(Sigrid Mayr-Gruber)

 


 

02.08.2012

 

"In Gedenken an Sumi"

 Kleiner lieber Sumilein,

dein kleiner Körper so gezeichnet von Menschen Hand,

dein Herz zerbrochen wurde,

deine Seele zitternd - so verletzt.

Nein, hier bleiben wolltest du nicht mehr.

Gute Reise bis zu den Sternen und noch weiter ....

 

Dieses wunderschöne Gedicht schrieb

Jasna aus dem Tierasyl Spas-Varazdin / Kroatien

 

Der kleine Sumi wurde von Tierschutzkollegen neben einer befahrenen Straße in Kroatien entkräftet, erschöpft und ausgehungert gefunden. Er war so ausgehungert, dass am ganzen Körper seine Knochen zu erkennen waren. Sein kleiner Körper war übersät mit alten, vernarbten Wunden und besetzt mit stellenweise Pilzbefall, verursacht durch seinen Hunger und schlechten Allgemeinzustand. Geduldig und voller Vertrauen ließ er alle Behandlungen und Therapien über sich ergehen. Trotzdem machte man sich große Sorgen um ihn, denn seine kleine verletzte Seele konnte im Asyl nicht heilen. Der TSV "Aktiv für Hunde in Not" reagierte schnell und hatte bereits eine Pflegestelle für ihn in Deutschland. Und ich, Sabine Herriger, überlegte, ob ich Sumi für immer zu uns holen sollte. Am 30.07.2012 erhielt ich die Nachricht, dass Sumi gestorben war. Morgens fand man ihn tot in seiner Box. Sein kleines Herz war zerbrochen. Der Tierarzt vor Ort meinte, der Streß im Asyl und seine Traurigkeit, dass war zuviel für ihn. Ich werde Sumi nie vergessen und in meinem Herzen wird er immer einen Platz haben. Mach's gut, kleines Hündchen.

 

 

 

Zum Anlass der Fussball-EM 2012 in der Ukraine nachträglich ein schönes, nachdenkliches Gedicht. Es gilt für alle Länder, in denen Fussball-Europameisterschaften und -Weltmeisterschaften ausgetragen werden!!!

 

"Es gibt ein Land, Ukraine genannt

dort werden Hunde lebendig verbrannt

vergiftet, erschlagen, sadistisch gequält,

ein Land, in dem ein Tierleben gar nichts mehr zählt.

Sie haben doch nie einen Menschen bedroht

und trotzdem schlägt man sie grundlos tot.

Wie kann so was sein, ich kann's nicht versteh'n?

Die EM in dem Land, das darf nicht gescheh'n!

Ich hab' mir geschworen, kein Spiel anzuseh'n,

solang unsere Sportler über Tierleichen geh'n.

Wie kann man nur spielen für Geld voller Blut?

Ich bin so entsetzt und auch voller Wut!

Was ist einem Mensch noch ein Tierleben wert???

Hallo, werdet mal wach, hier läuft alles verkehrt!

Was muss denn noch alles auf Erden gescheh'n

bis endlich auch euch die Augen aufgeh'n?

 

Verfasser: ein unbekannter Tierfreund

 

 


Was ist nur los an der Regenbogenbrücke?


Anders als die meisten Tage an der Regenbogenbrücke, dämmerte es an diesem Tag, es war kalt und grau. Alle Neuankömmlingean der Brücke wussten nicht, was sie davon halten sollten, denn sie hatten noch nie so einen Tag erlebt. Aber die Tiere, die schon lange auf ihren geliebten Menschen gewartet hatten, um ihn über die Brücke zu begleiten, wussten was geschehen würde und sie fingen an, sich an dem Weg zurBrücke zu sammeln.

Schnell kam ein älterer Hund in Sicht, sein Kopf hing nach unten und er zog seinen Schwanz nach. Er näherte sich langsam, und obwohl er keine Anzeichen von Verletzungen oder Krankheiten zeigte, war er in großem emotionalem Schmerz. Im Gegensatz zu den anderen Tieren, die sich entlang des Weges gesammelt hatten, hatte er beim überqueren der Brücke nicht seine Jugend und Vitalität zurück erhalten. Er fühlte sich fehl am Platz und wollte nur zurück, um sein Glück zu finden.


Aber als er sich der Brücke näherte, wurde er von einem Engel aufgehalten, der sich entschuldigte und ihm erklärte, dass der müde und gebrochene alte Hund die Brücke nicht überqueren dürfe. Nur die Tiere, die von ihren Menschen begleitet wurden, durften die Brücke überqueren. Da er niemanden hatte und auch nicht wusste wohin er sollte, stapfte der Hund in das Feld vor der Brücke. Dort fand er andere Hunde, Senioren, traurig und entmutigt. Im Gegensatz zu den anderen Tieren, die darauf warteten die Brücke zu überqueren, rannten und spielten diese Tiere nicht.Sie lagen einfach im Gras und starrten einsam und verloren auf den Weg, der über die Rainbow Bridge führte. Der alte Hund beobachtete den Weg und wartete ... noch nicht wissend, auf was er wartete.

Einer der neueren Hunde an der Brücke fragte eine Katze, die da schon länger war, was denn geschehe. Die Katze antwortete: "Diese armen Tiere wurden ausgesetzt, verlassen, oder in Tierheimen abgegeben, aber sie haben auf der Erde nie ein Zuhause gefunden. Sie alle kamen einzig mit der Liebe eines Tierschützers, der sie tröstete. Weil sie keine Menschen hatten die sie liebten haben sie niemanden, der sie über die Regenbogen Brücke begleiten konnte. "Der Hund fragte die Katze: "Aber was wird mit den Tieren geschehen?" Bevor die Katze antworten konnte, begannen die Wolken sich zu teilen und die Kälte verwandelte sich zu strahlendem Sonnenschein. Die Katze antwortete: "Schau, und Du wirst es sehen." In der Ferne war eine einzelne Person zu sehen , und als sie sich der Brücke näherte, wurden die alten, gebrechlichen und traurigen Tiere in ein goldenes Licht getaucht. Sie wurden auf einmal wieder jung und gesund, und standen auf, um zu sehen, was ihr Schicksal sein würde. Die Tiere, die sich zuvor auf dem Weg gesammelt hatten, senkten die Köpfe, als sich die Person näherte. Jedes Tier mit einem gesenktem Kopf schenkte die Person einen Berührung oder Umarmung.

Einer nach dem anderen schlossen sich die jetzt jungen und gesunden Tiere aus dem Feld der Schlange hinter der Person an. Gemeinsam gingen sie über die Regenbogenbrücke in eine Zukunft des Glücks und der unbestrittenen Liebe.

Der Hund fragte die Katze: "Was ist passiert?" Die Katze antwortete: "Das war ein Tierschützer. Die Tiere entlang des Weges, die sich verbeugt hatten, hatten ihr Zuhause durch den Tierschützer gefunden. Sie werden die Brücke überqueren, wenn ihre Menschen hier an der Brücke ankommen. Aber die Ankunft eines Tierschützers ist ein großes und feierliches Ereignis, denn als Belohnung dürfen sie einen letzten Akt der Rettung durchführen. Sie dürfen all diese armen Tiere, denen sie auf der Erde kein eigenes Zuhause geben konnten, über die Regenbogenbrücke mitnehmen. "Der Hund dachte einen Moment nach und sagte dann: "Ich mag Tierschützer."Die Katze lächelte und antwortete: "So ist der Himmel, mein Freund. Ja, so ist der Himmel."

Text- und Fotoquelle: Günter Schacht

 

Der Hundehimmel

Auf einem großen weiten Rasen, da treffen sich sehr viele Hunde.

Das ist ein spielen, toben rasen, ein Rennen dort in froher Runde.

Alle die diese Welt verlassen, finden sich dort im Spiel vereint,

finden Freunde aller Rassen und keiner ist des andren Feind.

Der Schüchterne schließt neue Freundschaft, der ängstliche schöpft neuen Mut,

es gibt kein knurren keine Feindschaft an diesem Ort ist alles gut.

Zum Fressen gibt es dort in Fülle und auch zum planschen einen See,

auch ab und zu mal etwas Gülle und kein Mensch schreit pfui o- weh.

Hier wird ihnen nichts verboten, was man vorher untersagt,

hier wird gebuddelt mit den Pfoten und nach Herzenslust gejagt.

So ähnlich stell ich mir den Himmel vor und keines eitlen Menschen Fimmel

dringt bis zu diesem Ort hervor.

Für dich, geliebtes Schnuppertier, geht jetzt dein letzter Weg dorthin,

es scheint als wär's ein Stück von mir, du weißt nicht wie betrübt ich bin.

So sehr ich dich nun auch vermiss und wenn auch traurig ist mein Sinn.

Eines ist ganz gewiss, du bist verwurzelt in mir drin.

Dein dich immer liebendes Frauchen, das dich nie vergisst.

 

Dieses schöne Gedicht schrieb eine Frau als Nachruf für ihre geliebte Blindenführhündin Dolly. Übermittelt durch Jutta Dörr - Tierfreunde Schaumberg e.V.

 

 

Fotoquelle: unbekannt

 

 

Der Hundetierschutz in Deutschland:

 

Ein kleiner scheuer, ca. 1/2-jähriger Hund sitzt in der Tötung in Portugal/Italien/Spanien/Frankreich/Rumänien/Bulgarien/Polen/Russland/

 

Aus dieser Tötung wird der kleine Kerl durch engagierte Tierschützer vor Ort gerettet, er wird gepäppelt und lernt, das Menschen auch gut sein können und dann, dann tritt er die große rettende Reise nach Deutschland an:

 

Der Transport ist heute (Hunde starben auf dem Transport an einem Hitzschlag) - stirbt er dann endlich heute?

Die Pflegestelle ist erreicht (er lebt im Garten und entläuft) - stirbt er dann endlich heute?

Er entkam der unqualifizierten Vermittlung (die Haustür wurde ohne Sicherung des Hundes geöffnet) - stirbt er dann heute?

Eine Großwildjagd beginnt (alle rennen hinter dem Hund her, man ruft und schreit und macht viel Lärm) - stirbt er dann heute?

Er kennt sich gar nicht aus (oh Wunder, er ist ja grad erst angekommen) - stirbt er dann heute?

die Großwildjagd geht weiter (engagierte Menschen hetzen ihren Hund auf den kleinen Kerl und jagen mit dem Auto hinterher) - stirbt er dann heute?

eine neue Pflegestelle muss her (aber dringend, die erste war ja so was von inkompetent) - stirbt er dann heute?

mit Flexileine spazierengehen (ja, man muss sich halt auskennen, irgendwie muss es doch klappen) - stirbt er dann heute?

die Großwildjagd geht weiter (das Gebiet wird systematisch weiträumig laut lammentierend über das große Unglück durchkämmt) - stirbt er dann heute?

 

NEIN,  das alles hat er überlebt!!!!!!!!

 

Eine weitere Pflegestelle muss her -

Entwarnung erfolgt 2 Stunden später, Pflegestelle gefunden! Hurra, Hurra

 

1 Tag später:

Hilfe, hilfe, er muss sofort aus der Pflegestelle heraus -

Hilfe, hilfe, noch eine 4. Pflegestelle muss her -

Mensch, noch immer keine Endstelle in Sicht - es muss endlich eine Endstelle sein, kann ja nicht sein, dass der kleine Kerl schon 14 Tage in Deutschland ist und noch keine Endstelle gefunden werden konnte

 

Aufruf:

Wir suchen dringend eine Endstelle für den armen kleinen Kerl der schon in der Tötungsstation im Ausland saß und wir ihn retten konnten 

 

ENTWARNUNG:

Der kleine scheue Knabe wurde in eine kinderreiche Familie (1/2,  2,  5, 7 Jahre alte Kinder) vermittelt die sich nun fürsorglich und aufopfernd um ihn kümmern wird!

 

1/2 Jahr später, nachdem das dritte Kind nun endlich mit der Schere spielen kann, hat es mal an der Rute herumgeschnibbelt und den Filzstift in die Nase des Hundes gesteckt,  und der Hund, der kleine scheue aus der Tötung stammende Hund ist jetzt endlich ein Beißer und endlich stirbt er.

 

Wie HUMAN ist das doch ihn erst Deutschland zu transportieren. Er hat so viel erleben können..... die gesamte,  gut organisierte und ach so kompetente Hundetierschutzszene.

 

Ach, hätte man den kleinen Kerl doch in der Tötung gelassen.

 

Copyright: Trotzki, Juli 2011

 

 

Es war einmal ........

 

So fangen alle Märchen an.

 

Doch dies ist eine wahre und traurige Geschichte eines armen Hundes, der in der Türkei auf der Straße geboren wurde und dort leben mußte. Nennen wir ihn Udo. Er hatte es schon schwer genug und wurde dann noch von einem Auto angefahren und sehr schwer verletzt.

 

Von einer Tierschutzorganisation, die fleißig Geldspenden sammelte für Udo`s Operation, wurde der gelähmte Hund nach Deutschland geflogen, zu einem erfahrenen Tierarzt, der ihn dann operierte und stationär behandelte. Doch nach der Op stellte der Tierarzt fest, dass Udo immer mehr abbaute und eine weitere Op bei ihm nicht mehr möglich war. Er riet zur Euthanasie. Doch die Organisation war nicht damit einverstanden. So wurde der arme, gelähmte Hund zu einer Pflegestelle in die Eifel gegeben.

 

Bei R.T. lag Udo ca. 11 Monate in seinem eigenen Urin und Kot, der sich in seine offenen Wunden schmierte.

 

Eine Tierschützerin hatte von der Organisation den Auftrag erhalten, bei R.T. eine Nachkontrolle zu machen, um nachzusehen, wie es Udo denn so geht. Diese Dame fand den armen Udo in der ehemaligen Milchküche, umringt von Fliegen vor. Der Gestank sei bestialisch gewesen. Er war völlig abgemagert, hatte riesengroße Liegegeschwüre und bei einem Geschwür hat man den blanken Knochen gesehen. (Es existieren Fotos) Er sei kaum noch behaart gewesen. Ein Bild des Grauens. Erbarmen kannte wohl niemand !  Die  Tierschützerin, die lange unter Schock stand, brachte Udo zu zwei verschiedenen Tierärzten, wobei der Letzte Udo euthanisierte.Endlich konnte der arme Hund erlöst werden und über die Regenbogenbrücke gehen.

 

Udo hatte wohl niemals in seinem elendigen Leben nur eine einzige schöne Stunde erleben dürfen. Er bekam zuletzt von der Pflegestelle weder Wasser noch Futter. Das wurde vom Tierarzt festgestellt. Dieser gab an, niemals einen Hund in einem so erbärmlichen Zustand gesehen zu haben.

Es wurde Anzeige erstattet und es fand eine Gerichtsverhandlung statt, wobei die Pflegestelle zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. 

 

Die Rückkehr von der Regenbogenbrücke.

Als Udo im Regenbogenland ankam wurde er gleich von seinen Artgenossen liebevoll begrüßt. Erst hatte er Angst, dass sie ihn beißen würden, doch sie küssten ihn einfach. Es war wunderschön dort und alle waren sehr lieb zu ihm. Auf seine Frage, was sie hier machen würden, antworteten sie: " Wir warten hier und spielen auf der grünen Wiese, in der angenehm warmen Sonne. Und wenn unsere Herrchen und Frauchen kommen, werden wir ihnen freudig entgegenlaufen und sie begrüßen, dann sind wir für immer vereint; denn wir wurden von ihnen so sehr geliebt." Udo fragte : "Was ist Liebe?" Dann kam Gott und sprach: "Udo, Du sollst erneut geboren werden, damit auch Du die Liebe kennenlernst".

 

Es war warm und dunkel und Udo wartete darauf geboren zu werden. Er hatte Angst, weil er nicht wußte, was mit ihm passieren würde. Dann war es so weit und es kamen liebevolle Hände und trockneten ihn ab, legten ihn an die Zitze der Mutter, damit er trinken konnte. Seine Geschwister waren stärker als er und drängten ihn immer wieder weg. Doch eine Menschenhand kam und half ihm beim Trinken. Da er damit große Probleme hatte hob sein Mensch ihn hoch, setzte ihn auf seinen Schoß auf eine weiche und warme Decke und gab ihm Milch zu trinken. Der Mensch hielt seinen knochigen und kleinen Körper schön warm und streichelte ihn immer wieder. Udo konnte den Herzschlag seines Menschen hören, was ihn sehr beruhigte. Immer wieder wurde er liebkost und geküsst. Udo war glücklich und alles war so schön für ihn; denn er wurde so sehr geliebt.

 

Da kam Gott und fragte: " Weißt Du nun was Liebe ist ?" Udo antwortete: "Ja, Herr, nun weiß auch ich was Liebe ist." Und Gott fragte weiter: " Bist Du nun bereit erneut über die Regenbogenbrücke zu gehen ?" Und Udo antwortete: " Ja, Herr, ich bin bereit". Doch er sagte es etwas wehmütig; denn sein Mensch wollte ihn nicht gehenlassen und fing bitterlich zu weinen an und seine Tränen flossen auf sein Fell. Udo ließ die Luft aus seinen Lungen und ging erneut über die Regenbogenbrücke. Im Regenbogenland wurde er wieder von seinen Artgenossen lieb begrüßt, die immer noch auf der grünen Wiese in der angenehm warmen Sonne spielten. Sie fragten ihn: "Weißt Du nun was Liebe ist ?" Und Udo antwortete: " Ja, nun weiß auch ich was Liebe ist. Ich werde jetzt mit Euch zusammen auf der grünen Wiese spielen und warten, bis mein Mensch eines Tages über die Regenbogenbrücke kommt.Dann werde ich ihm freudig entgegenlaufen und ihn begrüßen und wir sind dann für immer vereint; denn ich wurde so sehr von ihm geliebt.

 

So hatte auch Udo die Liebe kennengelernt und ging in die Ewigkeit ein......................

 

Autor: unbekannt

Überarbeitung: Brigitte Wedler

 

 

Ich klage an,


… weil ich mit knapp einem Jahr vom Auto überfahren wurde – ich war nicht kastriert – und meine Runden wurden immer größer – weil meine Hormone mich trieben eine Katzendame zu finden – und als ich endlich den süßen Duft einer „bereiten“ Dame in die Nase bekam achtete ich nicht mehr auf das was ich schon gelernt hatte – ich war wie von Sinnen als ich ihrem Duft folgte und achtete nicht mehr auf die Autos …

… weil ich mit 9 Monaten schon Mutter wurde – meine Kinder waren sehr groß – und es waren so viele – bei der Geburt hatte ich unendlich Schmerzen – und als eines feststeckte starb ich unter Qualen – und meine schon geborenen Kinder auch – weil ich mich nicht mehr um sie kümmern konnte …

… weil ich ein Kind aus einem Ups-Wurf bin – meine Besitzer hatten kein großes Interesse an meiner Mutter – und so wurde sie von ihrem Bruder gedeckt – ich bin auf die Welt gekommen – und irgendetwas stimmte nicht mit mir – ich hatte Schmerzen – und mein ganzer Rücken war offen – die paar Stunden die ich lebte waren furchtbar – der Tod eine Erlösung …

… weil ich seit dem ich ein paar Monate alt bin im Tierheim in einem kleinen Gehege sitze – keiner mag mich – weil ich einfach eine ganz normale schwarze Katze bin – und ich bin schüchtern – ich verstecke mich immer wenn Menschen kommen – ich habe solche Angst vor ihnen – ich hatte mal ein Zuhause – aber irgendwann haben sie mich raus gelassen – und nie wieder die Tür aufgemacht um mich wieder rein zu lassen – egal wie laut ich vor der Tür gejammert habe – das hat mich so traurig und so wütend gemacht – das ich beschlossen habe nie wieder einem Menschen zu vertrauen – aber hier in diesem Gehege bin ich sehr unglücklich …

… weil ich plötzlich nicht mehr geliebt werde – weil ich alt bin – und weil ich nicht mehr so lustig anzusehen bin wie ein kleines, junges und verspieltes Kätzchen – ich möchte meine Ruhe – und Streicheleinheiten – und ganz gesund bin ich auch nicht mehr – ich brauche Tabletten die ich nicht gerne nehme – und weil das alles zu Mühevoll war – und zu teuer bin ich einfach im Tierheim abgegeben worden …

… weil ich in bitter kalter Nacht mit meinen Geschwistern in einer Kiste die fest verschlossen war an einer Autobahnraststätte ausgesetzt worden bin – es war so furchtbar kalt – und wir waren hungrig - wir haben uns aneinander gekuschelt – damit wir nicht so doll frieren – nachher war es gar nicht mehr so schlimm – wir sind einfach eingeschlafen – und nie wieder aufgewacht …

… wir klagen an – weil wir leiden müssen weil der Mensch sich keine Gedanken macht – weil wir durch die Gedankenlosigkeit des Menschen uns die Pfoten verbrennen an herumstehenden Kerzen oder unbeaufsichtigten Herdplatten – weil wir von Balkonen und aus Fenstern fallen die nicht gesichert worden sind – weil wir den Tod finden in gekippten Fenstern – und weil wir seelisch zugrunde gehen an Ignoranz und Gleichgültigkeit.

… wir klagen an weil der Mensch ein Monster sein kann – der uns quält – der uns schlägt und uns unsagbares Leid antut – nur aus Spaß – aus Langeweile – aus unendlicher Dummheit …

… wir sagen Danke – an alle die uns das Vertrauen an den Menschen wieder geben – die Wochen, Monate oder sogar Jahrelang um unsere Gunst buhlen – die vor Glück weinen wenn sie uns das erste Mal übers Köpfchen streicheln dürfen – die alle Liebe, Fürsorge, Zeit und Geld dafür aufwenden damit es uns gut geht – die uns von der Straße holen – die uns pflegen und uns Wärme und Futter geben – die die Schwächsten von uns aufpäppeln und retten – die ihren Schlaf opfern um alle drei Stunden kleine, ein paar Tage alte Würmchen zu füttern – die schlaflose Nächte haben wenn es uns nicht gut geht und die nimmer müde werden jedem zu sagen wie wichtig es ist uns kastrieren zu lassen …

Bitte werdet niemals müde – wir danken es Euch mit unserer Liebe – und wir hoffen das es eines Tages soweit ist das die dummen Menschen klug werden …

Verfasser: H. Schepers

 

 

 

 

Der Betrug

 

Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,
denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.
Und wird es nicht allenthalben empfohlen,
man soll gute Hunde beim Züchter holen?
Und alle Erwartungen trafen ein:
Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein.

 

Dann hat man mich am Strand draußen aufgelesen,
da bin ich seit Monaten schon gewesen.
Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen,
dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.
Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.
Hab nur gelernt, dass ich gar nichts versteh.

Mein rechtes Ohr hängt, das linke blieb stehen,
und auf einem Auge kann ich nicht sehen.
Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.
Sie finden mich hässlich, mickrig und dumm.

Dann wurde ich an einen Baum gebunden,
dort hat mich nach Tagen jemand gefunden.
Und du? Wer bist du? Hast noch nicht gesprochen.
Hast bis jetzt mit der Nase nur am Gitter gerochen.
Wenn sie kommen um einen auszusuchen,
verschmäh ich all ihre Hundekuchen.


Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort.
Der Blick des Gefragten driftet weit fort.
Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,
der Körper ist mager und doch voller Kraft.
Dann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt leicht -
der Wind, der von Norden herüber streicht.
Der Blick seiner müden Augen
scheint sich am Fragenden festzusaugen.

„Versteht Ihr nicht", flüstert er in den Wind,
„dass wir nur eine Laune der Menschen sind?
Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen
und wissen doch nicht, wohin mit uns allen.
In dieser Sekunde sind wir schon verloren,
denn es werden tausend Welpen geboren.
Wir sind viel zu viele, das ist der Betrug,
denn Menschen bekommen niemals genug!
Sie wissen es alle, doch die endlose Flut
immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.
Die endlosen Züge der Überschussfracht
sind im Tierheim ja wunderbar untergebracht."


Sanft hebt er die Schnauze, setzt an zum Gesang.
Ein klagender Ton zieht die Gitter entlang.
Eine Türe schlägt zu, und dann schweigt er still,
weil das, was er weiß, niemand wissen will.
Dann legt er sich nieder, bettet ruhig sein Haupt.
Oh ja, es sind viele! Viel mehr, als man glaubt ...!


Aus dem Internet - Verfasser unbekannt


 


Katzenelend

 

Verhasst sind sie auf dieser Welt, allein und ganz auf sich gestellt, sind ständig wachsam auf der Hut und leiden täglich bittere Not.
Sie finden selten Ruheplätzchen, sind ausgehungert, krank - die Kätzchen.
Der Schlafplatz hart, ist aus Asphalt, sie zittern, ihnen ist so kalt.
Kein friedlich Ort hier weit und breit, ihr Blick voll Hoffnungslosigkeit.
Die Menschen sie brutal vertreiben, kein Plätzchen wo sie können bleiben.
Sind Wind und Wetter ausgesetzt, sind krank und schwach, sind oft verletzt.
Die armen Tiere sich vermehren, im Dreck sie Jungtiere gebären.
Im Winter, wenn die Kälte klirrt, manch' Kätzchen auf der Straße irrt.
Es hätte gern ein warmes Heim, wär gern geborgen, nicht allein.
Der Duft von Braten zieht es an, es durch die Fenster sehen kann, wie Menschen sich am Essen laben, ein Scheibchen für es übrig haben.
Was geht dann vor in seinem Köpfchen?
Hätt' gerne auch ein volles Töpfchen.
Die Menschen es brutal verjagen, es hungert sehr, ihm knurrt der Magen.
Wir Menschen sollten uns sehr schämen, dass Tiere sich trotz Wohlstand grämen.
Wir Menschen haben volle Bäuche, die Katzen sterben an der Seuche.
Man bettelt stets um Spendengeld, für Kinder aus der dritten Welt.
Doch wer sieht vor der eigenen Türe - die vierte Welt - die Welt der Tiere!


Aus dem Internet - Verfasser unbekannt!

 



Regenbogenbrücke

Irgendwo auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen Platz, den man Rainbow Bridge nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war, dann geht dieses Tier zur Rainbow Bridge.
Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere, und dort können sie laufen und zusammen spielen.
Sie finden dort viel Futter und Wasser und Sonnenschein, und sie fühlen sich dort sehr wohl.
Die Tiere, die krank oder alt waren, sind wieder völlig gesund und voller Energie; die verletzt oder verstümmelt waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie erinnern in unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten.
Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid, nur Wohlbefinden.
Die Tiere sind glücklich und zufrieden bis auf eine Kleinigkeit: Sie vermissen jemand ganz Besonderen, nämlich ihren Menschen, den sie zurücklassen mussten und den sie so geliebt haben.
Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag wird kommen, an dem eines plötzlich stehen bleibt und in die Ferne schaut.
Die klaren Augen sind aufmerksam, der gespannte Körper zittert. Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich entdeckt, und wenn Du und Dein besonderer Freund endlich zusammentreffen, haltet ihr Euch in freudiger Wiedersehensfeier aneinander fest, um nie wieder getrennt zu werden.
Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht herab; Deine Hände streicheln endlich wieder den geliebten Kopf; und Du schaust wieder in die treuen Augen Deines Freundes, der vor so langer Zeit schmerzvoll aus Deinem Leben gegangen ist, aber nie aus Deinem Herzen.
Und dann geht Ihr gemeinsam über die Rainbow Bridge....um für immer zusammen in Frieden und Freude und Liebe zu leben.


Autor: Paul C. Dahm

 

 

Ich hatte dich lieb!

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - hurra! Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten. Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen. Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen. Geliebtes Herrchen, ich will, dass du weißt, dass ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB!!!

Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten. Wenn mit Hilfe dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund oder eine einzige Katze vor einem solchen Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen - bitte weiterverbreiten.



Klicks seit dem 29.07.2013