Nachdenkliches

Bei einigen hier aufgeführten Beiträgen ist mir der Verfasser unbekannt. Sollte ein Autor seinen Beitrag  hier wiederfinden ohne genannt zu sein, möge er sich bitte umgehend mit mir in Verbindung setzen. Ich werde ihn dann sofort namentlich zitieren.

 

- Und ich weiß, morgen früh geht die Sonne auf

- Alter Hund - na und? Ein Plädoyer

- Dir wird's schwer, mich zu verlassen

- Sonderangebot Tierschutzhund

- Gedanken über unseren Status als Hundebesitzer

- Geschichte eines Hundes

- Mein Name ist Bowie

- Abschied

- Bericht eines Straßenhundes

- Ein verlorenes Leben

- Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera

- Wir haben Cosmo geschlachtet

- Hunde sterben nicht

- Ich, dein Hundeengel

- In Liebe - dein Hund

- Du warst bei mir bis zum Ende

- Wie man ein Schnitzel macht

- Du bist mein Mensch - ich liebe dich

- Ein kleiner alter Rüde

- Himmelstest - Wärst du auch bereit für den Himmel?

- Gute-Nacht Gebet eines Hundes an seinen Menschen 

- Heut hab ich deinen Hund gerettet

- Gebet fürdie Tiere - Albert Schweizer

- Lass mich verstehen - Gebet eines Kalbes - Daniela Gröll

- Fast so gut wie dein Hund - Hermann Hesse

- Warnung eines Welpen - Verfasser unbekannt

- Das Gebet eines Straßenhundes - Verfasser unbekannt

- Tierschutz - Sigrid Mayr-Gruber

- In Gedenken an Sumi - Jasna aus dem Tierasyl Spas Varazdin / Kroatien

- Gedicht für alle Länder, in denen Fussball-Europameisterschaften

  und Weltmeisterschaften ausgetragen werden - unbekannter Tierfreund

- Was ist nur los an der Regenbogenbrücke - Günter Schacht

- Der Hundehimmel - Dieses schöne Gedicht schrieb eine Frau als

  Nachruf für ihre geliebte Blindenführhündin Dolly

- Der Hundetierschutz in Deutschland - Trotzki 2011

- Es war einmal - Autor unbekannt, Überarbeitung Brigitte Wedler

- Ich klage an - H. Schepers

- Der Betrug - Verfasser unbekannt

- Katzenelend - Verfasser unbekannt

- Regenbogenbrücke - Paul C. Dahm

- Ich hatte dich lieb - Diese Geschichte stammt aus einer belgischen

  Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten

 

 

 

Unwertes Leben

Gedanken einer Legehenne,

eine von 50 Millionen versklavten Legehennen in Deutschland

             

Ich spüre meine Flügel in der Enge meines Käfigs.

Ich kann sie kaum bewegen, sie sind fast steif und tun mir weh.

Sie wecken in mir die unerträgliche Sehnsucht,

etwas zu tun, was ich nicht kann und von dem ich nicht weiß, was es ist.

 

Ich spüre die Gitter unter meinen wunden Füßen.

Ich stehe darauf beim Wachen und im Schlaf.

Ich kann keinen Schritt tun, es gibt kein Entkommen

aus diesem Gefängnis und meiner Einsamkeit.

Und Stunde um Stunde um Stunde meines Lebens

quält mich der rastlose Drang etwas zu tun,

was ich noch niemals getan habe und von dem ich nicht weiß, was es ist.

 

Ich sehe das halbdunkle Licht und die Gitter.

Es ist immer gleich, Tag und Nacht gibt es nicht.

Die warme Luft, die ich atme, ist stickig,

die Geräusche sind laut und oft habe ich Angst.

 

Ich spüre meine Haut. Sie ist kahl, fast ohne Federn.

Sie kommt mir taub und leblos vor.

Sie fühlt nichts anderes als die Kälte der Gitterstäbe

und die erdrückende Enge, die mich ständig umgibt.

Und ich sehne mich endlos danach, etwas zu fühlen,

was ich noch niemals gefühlt habe und von dem ich nicht weiß, was es ist.

 

Ich spüre meinen Schnabel und das immer gleiche Futter.

Ich fresse und fresse, doch ich werde niemals satt.

Denn auch hier spüre ich nur das quälende Verlangen

nach dem, was ich bräuchte und von dem ich nicht weiß, was es ist.

 

Und ich spüre die tausenden Seelen der anderen,

die hier mit mir sind, verloren im Nichts.

Ich spüre ihre Angst, ihren Schmerz und ihre Sehnsucht

nach all dem, von dem ich nicht weiß, was es ist.

Stefanie L

 

 

Und ich weiß, morgen früh geht die Sonne auf….

  Gedanken einer geretteten Legehenne

- in Freiheit -

 

Heute kenne ich kühles Gras unter meinen Füßen,

auch weiche Späne und warmen Sand.

Ich scharre in der Erde und weiß, wonach ich suche.

Ich kann picken und Würmer fressen, ich kenne Käfer und Löwenzahn.

 

Meine Flügel können schlagen, einfach nur aus reiner Lust.

Im warmen Sand kann ich sie ausbreiten und darin baden,

ich spüre die Sonne und den Sand auf meiner wohligen Haut.

Manchmal bleibe ich einfach so liegen,

strecke mich aus und mach die Augen zu.

Die Sonne wärmt mich und in mir herrscht Ruhe,

und fast vergesse ich, dass es nicht immer so war.

 

Ich kenne auch Menschen. Sie sprechen mit mir,

sie bringen mir Futter und manchmal berührt mich sogar ihre Hand.

Ich kenne Kinderlachen und freundliche Worte,

und ich kenne eine Katze, einen Hund und ein Schaf.

 

Ich weiß, an welchem Platz ich am liebsten mein Ei lege.

Und ich weiß, dass ich stolz sein darf darauf.

Danach gackere ich und spüre meine Stimme

und bald kommt ein Mensch und ist mir dankbar für mein Ei.

 

Am Abend suche ich mir meinen Schlafplatz

und spüre die Wärme der Hühner neben mir.

Ich weiß jetzt, wie es ist, wirklich fest zu schlafen,

denn ich bin müde vom Laufen, vom Scharren, vom Picken,

von der Sonne und von der frischen Luft.

So schlummere ich ein und spüre in mir Frieden

und ich weiß, morgen früh geht die Sonne auf.

Stefanie L

 

 

Alter Hund - na und? Ein Plädoyer

Jedes Tierheim hat seine grauen Schnauzen.

Unsere vierbeinigen Omis und Opis gehen uns besonders ans Herz, da für sie der Tierheimalltag schwerer zu ertragen ist als für die jüngeren. Die einen wurden verwöhnt und geliebt, haben aber ihre Besitzer überlebt. Aber unter den Erben ist selten jemand der das, was dem Verstorbenen das Liebste war, aufnimmt und in Würde altern lässt.

Die anderen hatten nie ein schönes Leben, waren „Nutztiere“ an der Kette oder im Zwinger – und oft schon immer lästig. Wenn sie alt werden sind sie unnütze Fresser, die man hinauswirft.

Unsere Ergrauten waren immer für ihre Menschen da und haben nur einen Fehler gemacht: sie sind älter geworden.

Viele Tierheimbesucher lehnen die Alten ab, aus Gründen die für uns meist unverständlich sind. Jeder von uns (Tierheimmitarbeiter) hat mindestens einen dieser sanften Greise zu Hause und wir können bestätigen, dass das Leben mit ihnen etwas Besonderes ist. Sie haben eine Weisheit in den Augen die uns beschämt. Sie sind ruhige, ausgeglichene Begleiter, die uns die Hektik des Alltags in ihrer langsamen Welt vergessen lassen.

Sie ertragen ihre Alterszipperlein ohne ein Drama draus zu machen; einfach nur dabei sein und den Rest des Lebens einem Menschen gut zu tun – mehr verlangt ein alter Hund nicht.

Und trotzdem gehen so viele an ihnen vorbei…

Natürlich hat ein 10 jähriger Hund nicht das ewige Leben. Na und?

Was ist so schlimm daran, wenn ein ergrauter Hund uns nur 3 oder 5 Jahre begleitet?

Es werden gemütliche, dankbare Jahre.

Unsere Omis und Opis regen sich nicht mehr über Nichtigkeiten auf. Sie haben einen gelebten Charakter, der uns auf charmante Art lehrt, dass graues Haar mit Stolz und Weisheit getragen werden kann. Vielleicht sollte jeder der vor unseren Alten steht mehr daran denken, dass auch wir vergänglich sind. Die trüben Augen die Sie so bittend ansehen werden IHRE Jahre nie als Maßstab für Liebe werten.

Textquelle: Anett Wilke

 

 

Dir wird's schwer, mich zu verlassen

Ja, dir wird´s schwer, mich zu verlassen,
dein Auge bricht, als ob du weinst.
Ja, früher ahnt ich nicht, dass einst
als letzter Freund ein Hund mir bliebe;
da sucht ich noch bei Menschen Liebe.

Mein´Hund, in deinen dunklen Augen,
liegt mancher Blick von mir versenkt,
für den nicht Menschenblicke taugen,
wo man ein Tier braucht, das nicht denkt;
die Ohnmacht auch in ihm zu sehen,
mit der wir selbst durchs Leben gehen.

Du hast mir nie ein Leid bereitet:
das kann kein Mensch, der liebste nicht!
Nun liegt dein Leib vom Tod gebreitet,
nun lischt dein treues Augenlicht.
Was will mir denn so menschlich scheinen?
Mein Hund, mein Freund; o könnt ich weinen.

Verfasser: unbekannt

 

 

Sonderangebot Tierschutzhund

Ein nachdenklicher Text mit der ganzen Wahrheit, bitte nehmt Euch ein wenig Zeit und lest ihn!

Bei Nichtgefallen – Umtausch und Geld-zurück-Garantie

Heute möchten wir Ihnen unser neues Produkt vorstellen:   ,,Welpe-Süß-2000“

Unser Welpe-Süß-2000 wurde unter genauester Qualitätskontrolle in einem Erdloch in den Bergen hergestellt und die Elterntiere sind reinrassige Streunerhunde.

Welpe-Süß-2000 besticht durch seine einmalige Farbgebung und seine zuckerwatteweichen plüschigen Ohren.   Er befindet sich in einem einwandfreien Zustand und weist, bis auf ein paar Parasiten, keinerlei Knochenbrüche, Verbrennungen oder Hämatome auf.  Welpe-Süß-2000 wird in den nächsten 4-5 Monaten unter ständiger Qualitätskontrolle und regelmäßiger Polierung sein Leben in einem ausländischen Tierheim verbringen und teilt sich seinen persönlichen Qualitätsmanager bis dahin mit ca. 70- 90 weiteren Produkten aus unserer ..Tierschutzhundlinie“. 

Wenn Welpe-Süß-2000 sämtliche Prüfungen bezüglich der Beschaffenheit, des Aufbaus, der Konsistenz und der Brauchbarkeit durchlaufen hat, bekommt er das Kitmir Gütesiegel und darf ihren Haushalt bereichern.

Nun stellen Sie sich die Frage:

Was unterscheidet unsere Produkte von den Produkten anderer Tierschutzvereine?   Eine wahrlich gute Frage, die ich Ihnen hiermit beantworten werde.  Wenn Welpe-Süß-2000 in ihren Haushalt einziehen wird, beherrscht er selbstverständlich sämtliche Grundkommandos und kann außerdem Kaffee kochen, Wäsche waschen und den Staubsauger bedienen.

Wenn sie das Extra Programm ,,Steuererklärung“ dazu buchen wollen, können Sie das zu einem geringen Aufpreis gerne bei unserer Marketingabteilung tun.

Während Produkte anderer Tierschutzvereine in den ersten Tagen nach der Ankunft im neuen Heim eher unsicher und unsauber sind, bestechen unsere Produkte von der ersten Sekunde an durch bedingungslose Liebe ihres, neuen, unbekannten Herrchens gegenüber. Sie grüßen zusätzlich nett alle Nachbarn und sprechen sie sogar mit Namen an (im Extra Paket ebenfalls gegen kleinen Aufpreis zubuchbar). Während ihrer Abwesenheit richten unsere Produkte die Betten für die anderen Tiere im Haushalt und machen den Abwasch, nachdem sie ihnen eine vollwertige und frische Mahlzeit zubereitet haben. 

Unseren Produkten muss man keine Zeit zum Ankommen geben. Man muss sie auch nicht doppelt sichern oder gar mit Durchfall nach einer Futterumstellung und den Strapazen des Fluges rechnen.

Unsere Produkte funktionieren von der ersten Sekunde im neuen Heim zu 100% und benötigen keinerlei Geduld, Liebe oder Einfühlungsvermögen.   Auch Hundetrainer oder Erziehungstrainings sind völlig überflüssig und so müssen sie keinerlei Arbeit oder Energie in ihr neues, tolles Produkt investieren. Gassi gehen funktioniert auch von ganz alleine, so dass sie keine wertvolle Zeit in der freien Natur verschwenden.   Welpe-Süß-2000 kommt mit dem Gütesiegel und falls die Beschreibung des Produktes abweicht, können wir Ihnen garantieren:

Sofortiges Umtauschrecht und Geld-Zurück-Garantie ohne Rücksicht auf das Produkt.

Dafür stehen wir mit unserem Kitmir Siegel!!

Traurig aber wahr - ein vorerst ,,lustiger“ Text, der aber leider einen ernsten Hintergrund hat!!

Immer wieder kommt es vor, dass Tiere nach wenigen Stunden oder Tagen wieder zurück gegeben weil man ,,es sich ja doch anders vorgestellt hat“ oder weil das Verhalten des Tieres von der Beschreibung der Homepage ,,abweicht“.

Ich habe schon vieles erlebt in den aktiven Jahren meiner Tierschutzarbeit… und ich weiß, dass man Menschen nur vor den Kopf gucken kann…

Ich weiß, dass so ein neuer Hund viel Arbeit, Geld, Mühe, Zeit und Geduld erfordert und ich weiß auch, dass so ein neuer Hund das Leben erstmal vollkommen auf den Kopf stellt…

Ich weiß, dass die erste Zeit nicht einfach ist und ich weiß auch, dass ,,die Beschreibung abweichen oder nicht passen kann.“

ABER… was erwarten die Menschen? Ein Katalogprodukt mit Garantie???

Wenn diese Tiere nach Deutschland kommen, haben sie ihre persönliche Hölle durchlebt. Ich rede nicht nur von dem Leben auf der Straße – ich rede auch von der Einreise nach Deutschland.

 

Sie wurden in eine Box gesteckt und durch die Gegend gefahren. Im Auto in der Box ließ man sie alleine und kam mit einem völlig fremden Menschen wieder, der Ihnen ein unbekanntes Gerät an den Körper hielt und ihnen viel zu nah kam (Amtsveterinär).

Ein bis zwei Tage später steckte man sie wieder in eine Box und sie wurden stundenlang durch die Gegend gefahren, bis sie am Flughafen ankamen. Ein völliger Kulturschock für diese Tiere – hunderte von Menschen, fremde Gerüche, laute Flugzeuge am Himmel, Koffer die man an ihnen vorbei zog.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, mussten sie nach 1-2 Stunden an diesem fremden, angsteinflößenden Ort wieder in eine Box und das einzig Vertraute wurde ihnen genommen. Der Abschied von Anja und Efkan und der Person, die sie begleitet hatte. Sie wurden eingesperrt, konnten nicht fliehen und wurden von fremden Menschen mitgenommen – immer weiter weg von dem einzig verbliebenen Vertrauten.

Sie wurden in den Bauch eines Flugzeuges verfrachtet und mussten mehrere Stunden unter lautem Getöse und Ohrendruck dort verharren – voller Angst, ohne Hoffnung und ohne etwas Vertrautes.

Danach wieder Ankunft am Flughafen – Menschenmassen, Koffer, Stimmen, fremde Gerüche. Abladen der Boxen von völlig fremden Menschen. Der Weg über das Gepäckband bis endlich wieder der vertraute Mensch vom Flughafen da ist.

Die Tiere sind überglücklich – man sieht es in ihren Augen, sie wedeln mit den Schwänzen und man spürt ihre Erleichterung, wenn sie endlich wieder ein vertrautes Gesicht, einen bekannten Geruch wahrnehmen.

Um dann weiter gereicht zu werden… in die Hände von Menschen, die sie in der Regel noch nie gesehen haben. Diese Menschen wollen ihnen nichts Böses – im Gegenteil. Aber woher sollen die Tiere das wissen?

Sie haben die Hölle durchlebt, Alles Vertraute und Bekannte wurde ihnen genommen und sie haben wahrscheinlich die größte Angst ihres Lebens…

Im Neuen Zuhause angekommen, sollte man ihnen dann Zeit geben. Man sollte ihnen Geduld schenken und man sollte sich in das Tier hineinfühlen, um zu verstehen, dass die erwartete Dankbarkeit noch etwas braucht um durchzubrechen.

,, Es verhält sich nicht so, wie in der Beschreibung! Es muss sofort weg!“

Ich kann mir immer wieder nur die Frage stellen wie Menschen von einem Tier erwarten können, dass es vom ersten Moment perfekt ist.

Natürlich weicht die Beschreibung ab!!!

Das Tier hat Angst, es ist von Fremden umzingelt, vermutlich hat es mit seinem Leben abgeschlossen. Und dann wird es begutachtet wie eine Ware und weil die Ware ,,von der Beschreibung abweicht“, wird es umgetauscht – ohne Rücksicht auf das Tier, auf seine Gefühle und seine Ängste.

Wer sich ein Tier anschafft, muss sich von Anfang an bewusst sein, dass er sich kein Spielzeug anschafft – sondern ein Lebewesen, für das man in der Regel 10-20 Jahre verantwortlich sein muss. Wir sind hier nicht bei Zalando, wo man nach Lust und Laune umtauschen kann, wenn es nicht passt, denn es geht hier verdammt nochmal um ein Lebewesen mit Gefühlen!

Und das gilt auch, wenn das Tier unerwünschte Verhaltensweisen zeigt! Entweder man arbeitet an den unerwünschten Verhaltensweisen und investiert etwas in das Tier oder man sollte es direkt einfach bleiben lassen. Man gibt doch seine Kinder auch nicht in ein Heim, weil sie unerwünschte Verhaltensweisen zeigen, oder???

Nein!!! Man erzieht seine Kinder und bringt ihnen bei, was man von ihnen erwartet und muss in aller Regel mit vielen Jahren Schwerstarbeit rechnen. Bei einem Hund dauert eine gute Erziehung in der Regel nicht so lange wie bei einem Kind, aber sie dauert tatsächlich länger als zwei Tage oder zwei Wochen – DAS IST EINE TATSACHE!!!

Also liebe zukünftige Tierbesitzer, bitte denkt darüber nach, ob ihr bereit und fähig seid für ein Tier zu sorgen, bevor ihr einem Tier das Herz brecht und den Tierschützern und Helfern ihre Zeit stehlt, die sie anderweitig besser einsetzen könnten.

Seid euch bewusst, dass Tiere Dreck machen, Geld und Nerven kosten, und vielleicht auch unerwünschte Verhaltensweisen zeigen: euch den Teppich vollkotzen, euch in die Wohnung machen, eure Nachbarn anknurren und euer Sofa, eure Schuhe und eure teure Designerhandtasche zerlegen.

Seid euch bewusst, dass ihr vielleicht zwischenzeitlich verzweifeln werdet und euch mehr als einmal fragen werdet, ob ihr wirklich in der Lage seid ein Tier zu erziehen. Seid euch bewusst, dass ihr vielleicht plötzlich Freunde oder Familienmitglieder mit Tierhaarallergien habt und seid euch bewusst, dass ihr nie wieder einfach mal spontan in Urlaub fahren könnt.

Wenn ihr nicht bereit seid all diese Dinge  in Kauf zu nehmen, dann nehmt bitte Abstand von der Überlegung dieses Tier anzuschaffen.

In diesem Sinne:

Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an,   mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks.   Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt!

(von Théophile Gautier)

Wenn Ihr Euch nun immer noch sicher seid, dass Ihr "DIESEN" Hund nehmen wollt,  Geduld, Geduld, Geduld mit ihm haben werdet, dann seid Ihr die Richtigen und Euer neuer Freund wird es Euch immer mit unendlicher Liebe danken, da könnt Ihr gewiss sein!!

JA, man braucht manchmal einen langen Atem mit einem Tierschutzhund, aber wenn man in diese Augen schaut, sieht man: MAN HAT EINEN WAHREN SCHATZ GEFUNDEN!!

Textquelle: Antonia Lauff vom TSV Die Vierpfotenretter

 

 

Gedanken über unseren Status als Hundebesitzer...

Es ärgert uns sehr, dass wir uns als Hundebesitzer von sehr vielen Seiten anfeinden lassen müssen. Unsere Hunde verursachen Schmutz. Unsere Hunde bellen. Unsere Hunde laufen "überall" herum und womöglich sogar unangeleint. Unsere Hunde werden als gefährlich eingestuft, wenn sie jemanden anspringen.
Wir lieben unsere Hunde. Wir machen uns aber täglich zum Gespött zahlreicher Menschen!

Und: Wir machen uns zu Zielscheiben für Hundehasser, Rentner, Jogger, Fahrradfahrer, Forstmenschen, Nachbarn und... und... und...!

Haben wir auch "Freunde"? Natürlich! Die sitzen in den Finanzgremien der Regierung und natürlich zwangsläufig in der Wirtschaft, die wir ja allein mit rund 4 Milliarden Euro im Jahr doch recht tatkräftig unterstützen.

Wir stellen uns die Frage: Hat sich schon mal jemand bei uns bedankt, weil unsere Hunde offensichtlich eine Vielzahl von Arbeitsplätzen sichern und das dauerhaft und zuverlässig? Hat jemals ein Mensch das Wort "DANKE" in den Mund genommen, da das Steueraufkommen aus Hundesteuer auch in die Finanzierung der Kitas fließt?
Haben wir je ein Dankesschreiben der Kommune erhalten, weil wir jährlich einige hundert Euro an Hundesteuer zahlen, die die Gemeinde für alles, nur nicht für Tiere verwendet?

Wurden aus Mitteln der Hundesteuer jemals für die Hunde "Spielplätze", also Hundewiesen gebaut? Vielleicht mal Badeteiche? Oder nur ein winziges Freilaufgebiet, wo man sich mit anderen Vogelfreien ungestört zum Austausch treffen kann?

Was uns richtig ankratzt ist aber das Wissen, dass unsere Hunde bis heute nicht als soziale, lebende, denkende und fühlende Wesen angesehen werden. Sie sind "Luxusgüter", die entsprechend besteuert und gemaßregelt werden. Da denkt niemand daran, dass Hunde wundervolle Sozialpartner sind, die Alten, Kranken und Behinderten helfen. Hunde verlängern unser Leben, machen uns gesünder und wir verkommen nicht als Couch-Potatoes. Wir sparen also auch noch den Krankenkassen Geld!

Allen Rentnern, die uns mit den Hunden heute frohgemut beschimpfen, beleidigen und bedrohen sei mal gesagt: Auch IHR braucht vielleicht mal einen Therapiehund, der Euch besucht und Freude bringt. Und zwar dann, wenn menschliche Besucher schon lange die Segel vor Eurer ewigen Nörgelei gestrichen haben!

Seit Millionen von Jahren begleiten Hunde den Menschen und wie danken wir es? Wir besteuern, kontrollieren, beobachten, zeigen an, maßregeln und schätzen ein. Wir beuten aus, und zwar mental und finanziell.
Hunde sind gern gesehen, wenn sie Blinden die Augen ersetzen, wenn sie Drogen, Falschgeld und Sprengstoff finden und wenn sie einen Verbrecher jagen. Sozialkompetente Tätigkeiten nennt man das wohl!
Aber für die meisten Menschen sind Hunde doch nur eins: Ein lästiges Luxus-Übel! Wesen, denen man Intelligenz, Sozialverhalten, Konfliktbewältigung und die Fähigkeit zu emotionalen Regungen einfach pauschal abspricht! Allenfalls Forschungsobjekte sind sie.

Und wir Hundemenschen? Wir sind ohnehin alle komplett verblödet. Warum? Wir lieben unsere Hunde. Wir reden mit ihnen, leben in einem sozialen Verband mit ihnen. Wir versorgen unsere Hunde, wie wir einen kranken Verwandten versorgen würden. Wir weinen um unsere Hunde, wenn sie sterben und wir beerdigen sie so, wie man eben jemanden beerdigt, den man sehr geliebt hat. Wir teilen unsere Couch mit unseren Hunden, manchmal unser Essen, immer aber unsere Liebe.

Und dann gibt es noch die Individuen, die wir nicht als Menschen bezeichnen würden. Die, die ihre Hunde ausbeuten, quälen, brechen und misshandeln. SIE sind diejenigen, um die sich unser Staat kümmern müsste. Denen das Handwerk gelegt werden muss, die vor Steuern ersticken sollen. Aber das wäre ja zu einfach!

Bei über 5 Millionen Hunden in deutschen Haushalten ist es einfacher, sich an deren Haltern schadlos zu halten, als an den vergleichsweise wohl wenigen Menschen, die aus reiner Profitgier die "Ware Hund" für sich ausnutzen.

Vielleicht sollte unsere Regierung in Bund, Land und Kommune endlich einmal darüber nachdenken und adäquat handeln. Mal im Sinne der Tiere und deren Halter. Mal moralisch das Tier zu sehen und als das, was es ist: Ein fühlendes, denkendes Wesen, welches uns als Menschen das Leben ein Stückchen lebenswerter macht. In einer Zeit, wo echte menschliche Freundschaften rar geworden sind und wir uns manchmal nur auf die Liebe unseres Tieres verlassen können. Das aber zu 100% und in allen Lebenslagen!

von: Martina Quolke
Quelle:http:
www.happypuppytower.de

 

 

Geschichte eines Hundes

Als ich ein kleiner Welpe war, der Himmel blau und sonnenklar.

Und wir spielten und wir tollten,konnten machen was wir wollten.

Irgendwann kam ein junger Mann und sah sich uns kleine Hundis an.

Ich beeilte mich um nach vorn zu kommen, an dem Tag hat er mich dann mitgenommen.

Mein Herrchen war sehr klug und hart, hat mit Schimpf und Prügel nicht gespart.

Mir wurde bald schmerzlich klar, was für ein dummer Hund ich war.

Ich wurde bald schlauer, lernte schnell.

"Kommt jemand dicht heran,dann bell." Er sagte:"Fast mich irgendjemand an,

dann ruf ich Fass, zerreiß Ihn dann."

Manchmal,mitten in der Nacht, hat er mich zu Kämpfen gebracht.

Er schickte mich in die Arena rein, die Männer ringsum begannen zu Schrein.

Die andern Hunde waren gefährlich. Die Kämpfe mit Ihnen recht beschwerlich.

Im Innern hin und hergerissen, hab ich sie alle totgebissen.

Und eines Tags,da war die Türe auf, da nahm mein Schicksal seinen Lauf.

Voller Feinde schien die Welt, ich hab sie lauthals angebellt.

Und wie er mir einst geheissen ,tat ich wütend um mich beissen.

Plötzlich kam ein jaulender Wagen, "Weg da!"hörte ich jemanden sagen.

Dann knallte es laut,zwei,drei Mal. Ein Schmerz in mir,die reinste Qual.

Ich brach zusammen, atmete schwer. "Gott sei dank, die Bestie ist nicht mehr."

Wie könnt Ihr denn nur so was sagen?

Bei meinem Herrn müsst Ihr Euch beklagen. Ich tat doch nur was er verlangte,

auch wenn er es mir oft mit Schlägen dankte.

Ich Schlaf nun ein,bin bald tot, keine Hiebe,kein Beissen und keine Not.

Irgendwie bin ich mir gewiss, das es so am besten ist.

Und bald da bin ich wieder da, der Himmel blau und sonnenklar.

Und wir spielen und wir tollen, können machen,was wir wollen.

von Karl Martell

Quelle:www.gedichte-oase.de

 

 

Mein Name ist Bowie

Hallo, mein Name ist Bowie und ich lebe nicht mehr.

Hallo, mein Name ist Bowie und ich hatte Krebs, mit anderthalb.

Hallo, mein Name ist Bowie, ich habe einen Namen und den kann mir keiner nehmen.

Hallo, mein Name ist Bowie und ich wurde geliebt.

Hallo, mein Name ist Bowie und ich habe einen großen Wunsch.

Ich möchte noch einmal gehört werden, aber es geht nicht um mich. Es geht um Hunde die in derselben Lage sind wie ich es war. Aber ich hatte Glück. Ich hatte Menschen die mich zwar nie persönlich getroffen haben, die mich aber gekannt und geliebt haben. Und ich hatte eine Familie, 10 Tage lang, ich habe Spuren in Herzen hinterlassen können.

 Ich wünsche mir, dass ihr euch traut. Ich wünsche mir, dass ihr keine Angst habt, denn ihr Menschen seid oft so viel stärker als ihr glaubt. Ich wünsche mir, dass ihr nicht davor scheut einen kranken oder alten Hund aufzunehmen, ungewiss wie lange er bei euch bleibt. Wisst ihr, denn wir brauchen euch genau dann mehr denn je. Es ist schrecklich alleine damit zu sein, denn wir wissen es oft schon bevor es jemand merkt. Es ist schecklich allen egal zu sein, wenn keinen deine Schmerzen interessieren.

 Es gibt so viele von uns, aber uns will keiner. Wir kosten Geld und die Leute haben Angst, dass sie es nicht können. Wir werden reduziert auf Rechnungen und Schmerz den wir mit unserem Verlassen zufügen, aber wir können mehr als das, sind mehr als das. Fragt meine Mama, denn ich hatte eine, 10 Tage lang.

Eine liebe Frau hat zu meiner Mama gesagt, dass die Zeit die wir kranken Hunde leben nicht in Tagen gemessen wird, sondern in dem wie viel wir in dieser Zeit fühlen. Und wir kranken Hunde, wir geben euch in der kurzen Zeit die wir haben, alles was wir sonst in 15 Jahren verschenken würden.

Ich wünsche mir, dass kein kranker Hund alleine sein muss wenn es Zeit ist zu gehen. Ich wünsche mir, dass jeder kranke Hund einmal seinen Menschen in den letzten Minuten seines Lebens trösten darf.

Ich wünsche mir, dass jeder kranke Hund noch einmal dieses starke Band zu jemandem knüpfen kann bevor er geht, denn man ist so verloren ohne alles.

Mein Name ist Bowie und ich war ein kranker Hund.

Mein Name ist Bowie und ich war ein Wegbegleiter.

Mein Name ist Bowie und ich war Familienmitglied.

Mein Name ist Bowie und ich hatte ein Rudel.

Mein Name ist Bowie und ich weiß auf wen ich im Himmel warten muss.

Mein Name ist Bowie und ich bitte euch, gebt alten und kranken Hunden eine Chance.

 

 

Abschied

Ich war gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hielt ständig mich wach.
Was dann getan werden muss, entschiedest du allein.
In diesem Kampf konnten wir nicht die Sieger sein.

Und bist du dann traurig, versteh' ich es wohl.
doch deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
Denn an diesem Tag, mehr als je zuvor gescheh'n,
musste deine Freundschaft und Liebe auf's Schwerste besteh'n.

Schau, wir hatten so viele Jahre voll Glück.
Keine Furcht darf, was kommen muss, halten zurück.
Du wolltest doch nicht, dass ich leide dabei,
die Zeit war gekommen, drum gabst du mich frei.

Brachtest mich dahin, wohin ich gebracht werden musste,
bliebst tapfer bei mir bis zum endgültigen Schluss.
Du hieltest mich fest und sprachst mir gut zu
bis meine Augen kamen zur Ruh.

Ich weiß, mit der Zeit wirst du es wissen,
es war eine Wohltat, die du mir erwiesen.
Und denke, wenn ich schon längst nicht mehr hier,
mir blieb Leid und Schmerz erspart, dank dir.

Und dann gräme dich nicht, dass du es bist,
der entschied, wann die Zeit gekommen ist.
Wir Zwei waren doch viele Jahre glücklich vereint,
lass nicht zu, dass dein Herz jetzt bittere Tränen weint.

 

 

Bericht eines Straßenhundes

Ein ehemaliger Straßenhund kommt ins Haus und berichtet:

Meine genaue Vorgeschichte ist mein Geheimnis und das genaue Geheimnis kann ich wunderbar für mich behalten und soll auch mein Geheimnis bleiben. Jedoch zum besseren Verständnis will ich euch so einen kleinen Einblick in so ein Straßenhundleben geben.

Egal, ob es sich um einen männlichen oder weiblichen Hund, kastriert oder nicht kastriert, jung oder alt, gesund oder krank handelt, müssen unsere zukünftigen Ernährer sich vor Augen halten, ich war ein Überlebenskünstler auf der Straße, im Wald, am Strand, auf den Feldern, in Ruinen oder sonst wo immer. Ganz allein auf mich gestellt habe ich es geschafft immerhin nun (ja, wie alt ist denn ihr zukünftiger Hausgenosse?) „so" alt zu werden.

Die Menschen müssen sich das so verstellen: Morgens, wenn die Sonne aufgeht, liege ich auf der Straße und überlege, wo bekomme ich nun etwas Fressbares her? Also stehe ich auf, ach ja, als erstes erledige ich mein Morgengeschäft. Da vorne, zwei Schritt weiter, da ist es genau richtig und dann streune ich so durch die Straßen oder Wege oder Wälder oder an den Stränden entlang, ständig auf der Hut vor Menschen die mir nicht wohlgesonnen sind; vor anderen Hunden, die stärker sind als ich; vor Katzen; vor Autos; vor Zügen; vor Flugzeugen etc.. Ich habe meine Nase, Ohren und Augen ständig überall, damit mir nichts entgeht, was mich angreifen/bedrohen könnte, was für mich freßbar oder trinkbar ist, wo ich sicher schlafen könnte. Ach ja, auch vor Kindern bin ich auf der Hut, vor Männern und vor Frauen.

Also wandere ich so umher: Oh, da liegt ein Krümelchen Brot, schwups aufgefressen, bevor ein Kumpel, der gerade in der Nähe war, es aufschnappen konnte. Da, noch ein Stückchen Pizza, flugs mal dem Kumpel, der sich noch immer in meiner Nähe aufhält, die Zähne gezeigt (mit den Worten: „Vorsicht, dies ist mein Stück Pizza") und schon habe ich auch dieses Stück im Bauch (es soll für Heute mein Letztes sein). Ach ja, ein bisschen Wasser wäre jetzt auch nicht schlecht. Also mache ich mich auf und suche eine Pfütze. Oh je, ein riesiges Hupkonzert geht los, da habe ich doch vor lauter Durst tatsächlich nicht die Autos beachtet. Auch der Sinn einer Ampel etc. ist mir vollkommen fremd. Gerade noch mal geschafft, ich bin nicht angefahren worden. Schließlich ist es Mittag und nirgendwo ein nettes Plätzchen zu sehen. Halt doch, da vorne, unter diesen Stufen, da habe ich schon mal gelegen, da könnte ich mich nun auch hinlegen. Also krieche ich unter diese Stufen, die mir auch ein bisschen Schatten spenden. Gerade liege ich so eine halbe Stunde schläfrig herum, da kommt ein Mann und geht erst vorbei. Ich schließe wieder meine Augen und „AUA" da bekomm ich doch tatsächlich einen Tritt in meinen Popo, fliege einen halben Meter weit, lande ziemlich unglücklich und springe auf und eile davon. Diese Stelle werde ich mir als „nicht sicher" merken. Abends, wenn es dunkel wird, streune ich noch immer durch den Ort auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz. Mittlerweile bin ich todmüde, denn der heutige Tag war arg anstrengend für mich. Ein größerer schwerer Rüde war - ungewollt - mein ständiger Begleiter und jedes Mal, wenn ich gerade etwas Fressbares gesehen hatte, war er schneller, drohte mir und ich ging leer aus. Mein Magen grummelt, schon wieder einmal nicht satt geworden, zu trinken gibt's heute auch nichts mehr und nun fängt auch noch ein Platzregen an. Wohin, wohin?? Ich schreie es ganz laut. Da, ist ein Brett, dahinter müsste ich passen. Also, nichts wie hin. Oh je, ist das eng hier, aber immerhin, ich passe irgendwie hinein und bekomme nicht den ganzen Regen ab. Es dauert, wenn es einmal beginnt zu regnen, ihr nennt es Dauerregen, Tage, bis dass mein Fell wieder trocken ist und ich mag es gar nicht leiden. Stellt euch vor, ihr wäret dann die ganze Zeit draußen ohne Schutz. Oh weh, ich war fest und tief eingeschlafen, muss wohl mächtig müde gewesen sein, auf jeden Fall sind da ganz freundliche Stimmen an meinem Ohr. Sie maulen nicht mit mir, sie treten mich nicht, sie schlagen mich nicht, sie reden nur ganz freundlich auf mich ein. Solch nette Stimmen hatte ich schon lange nicht mehr gehört. Irgendwie wurde mir ganz anders und bevor ich mich versah, hatten sie mich eingefangen. Nun wehrte mich ganz doll, aber ich hatte keine Chance, die Schlinge um meinen Hals saß so fest, sie zog sich immer weiter zu, ich bekam kaum noch Luft. PANIK!! So ging es in ein Auto, ich erstickte fast, und oh staun, dort waren schon viele meiner Kumpels. Aber, wie roch es in dem Wagen: Nach Angst, nach Tod, nach Grausamkeiten. Dann kamen wir an so einem Ort an. Es roch entsetzlich nach Tod. (Tötungsstation). Auf einmal wieder nette Stimmen und diese gehörten (das weiß ich natürlich erst heute) Tierschützern. Sie verhandelten mit den Hundefängern und irgendwie - nach endlosen Stunden in dem schrecklichen Auto (ohne Trinken, ohne Fressen, alle hatten schon mal Pipi gemacht oder Ähnliches) - schafften die Tierschützer es, einige von uns zu retten. Nun ging es also in ein anderes Auto und ins Tierheim.

Im Tierheim angekommen, war ich ganz mächtig aufgeregt, nervös, hungrig, durstig, müde. Was gäbe ich jetzt für ein ruhiges Plätzchen. Ich kam in einen riesigen Zwinger, außer mir saßen da noch viele Hunde herum, von denen ich natürlich keinen kannte. Ich war ein Fremder unter Fremden. Also musste ich nun erst einmal beweisen, wer ich bin. Gegen einige konnte ich mich durchsetzen, gegen einige nicht, diese waren stärker und ich erlitt einige Wunden. Wo nur war ich gelandet?? Ich hatte so etwas noch nie gesehen. Aber immerhin, nachdem ich unter meinen Kumpels geklärt hatte, wer ich bin, wie stark ich bin und ähnliches Wichtiges mehr, konnte ich mir einen Platz zum Schlafen ergattern und schlief vollkommen erschöpft ein.

Am nächsten Morgen, die Nacht war arg kurz, brach ein riesiger Tumult los. Was war los?? Menschen!! Was würden sie tun??? Einige meiner Kumpels beruhigten mich - keine Angst, dies sind liebe Menschen. Sie geben uns was zu fressen, nur, hier müssen wir nur ein bisschen kämpfen darum, einige sind stärker und nehmen immer direkt die besten Stücke in Beschlag. Soweit so gut. So langsam verstand ich die Sache hier. Es gab zu fressen, zu trinken, einen gesicherten Schlafplatz, nette Kumpels, stärkere Kumpels (vor denen musste man sich in Acht nehmen). Aber alles in allem: besser als auf der Straße. Irgendwann kam dann auch -wie ich mittlerweile weiß - ein Tierarzt. Impfte und guckte mich an, ich wehrte mich natürlich heftig. Ich wurde narkotisiert und kastriert, bekam eine Täto-Nummer ins Ohr und einige Wochen später saß ich im Flugzeug. Mein Gott, ist das aufregend. Ich sitze in einer Flugbox, sehe nicht viel, es ist ein Höllenlärm, meine armen Ohren, die Motoren vom Flugzeug sind doch mächtig laut,

tausend Pakete stehen um mich herum, kein einziger Geruch ist mir bekannt - und dann bekomme ich richtig Angst. Wie man mir später erzählte, landet so ein Flugzeug auch. Dann geht es über die Rollbahn und schon wieder ganz viele Menschen. Nichts kenne ich mehr. Wo bin ich nur gelandet?? Hilfe, ich will raus hier. Und nun geht es wieder ins Auto - wo fahren wir denn bloß hin ? - und wieder sprechen die Menschen mit ganz lieber beruhigender Stimme auf mich ein und dann lande ich irgendwann in meinem neuen Zuhause.

Noch nie in meinem Leben war ich in einem Haus. Man muss sich das mal so vorstellen: Ich habe auf der Straße gelebt, jeden Moment in meinem Leben musste ich auf mein Leben acht geben, und nun bin ich in einem Haus. Was tue ich bloß hier und nun meine hoffentlich neuen lieben Menschen, lasst mir ganz viel Zeit für meine Eingewöhnung. Ich weiß es nicht besser. Ich konnte mein Geschäft immer verrichten, wann immer ich Druck auf meiner Blase oder Darm verspürte. Auf der Straße gibt es keinen Staubsauger, kein Fernsehen, kein Radio, keinen Wecker, zwar jede Menge Lärm, den kenne ich, aber es gibt auch keine Küchenmaschine, keine Waschmaschine, kein Wohnzimmer einfach kein gar nichts was so üblich im Haus ist.

Und stellt euch nur mal vor, bis heute bin ich immer frei herumgelaufen, ohne Halsband und ohne Leine. Nun meint ihr, ich müsste diese Dinge tragen und auch direkt an der Leine laufen. Aber bedenkt, eine Schlinge hatte ich bereits schon mal um den Hals und es war mir nicht gut bekommen (Tötungsstation - Rettung), also lasst sicherheitshalber ein Halsband immer an und macht auch direkt ein Namensschildchen mit Adresse und Telefonnummer und Telefongeld dran, falls ich durch irgendetwas in den ersten Tagen abhanden kommen sollte.

Also zurück zum Spazieren gehen. Nun trage ich also ein Halsband und es ist auch noch so eine Leine an mir dran. Die ersten Male wenn ihr mit mir losgeht, seht euch vor und erschreckt nicht. Ich kann nicht an der Leine laufen. Ich springe vor und zurück, überschlage mich mehrfach und irgendwann sehe ich ein, dass es viel einfacher ist, wenn ich einfach mitlaufe und mich eurem Schritt anpasse. Bevor ich das jedoch perfekt beherrsche, kann das schon mal übelst aussehen und denkt auch daran: Die Nachbarn und die Freunde wissen immer alles besser, seit einfach geduldig mit mir, schimpft nicht mit mir, lobt mich einfach, wenn ich es auch nur im Ansatz richtig gemacht habe. Ich werde es schon begreifen. Am besten geht ihr spätestens alle 2-3 Stunden mit mir nach draußen (falls ich nicht einfach in den ausbruchsicheren Garten kann) damit ich meine Geschäfte verrichten kann und dann gebt mir einfach viel, viel Zeit. Nach einer mehr oder weniger langen Eingewöhnungsphase werde ich alles kennen gelernt haben und mich an mein neues Leben gewöhnt haben. Dann wird eine Zeit beginnen, in der ich merke, ich habe ein Zuhause, diese Menschen lieben mich heiß und innig und ich werde euch heiß und innig und voller Dankbarkeit lieben. Nie mehr werdet ihr einen besseren Freund/Begleiter/Kumpel finden als mich.

Diesen Brief habe ich geschrieben, damit all die Menschen, die sich für einen ehemaligen Straßenhund entscheiden, nicht ihre Geduld vergessen und auch nicht aufgeben, weil es gar nicht so klappen will, wie die Menschen sich das vorgestellt haben, ich brauche nicht wie ihr angenommen habt 1-2 Wochen bis dass ich mich eingewöhne, nein ich brauche viel länger. Es geht mal besser und mal schlechter. Manchmal seit ihr am Verzweifeln, aber ich weiß eins ganz gewiss: Es kommt garantiert die Zeit, in der ich liebend gern dein Freund sein will, und niemals wollt ihr mich dann noch mal hergeben. Also, noch ein kleines bisschen Geduld.

Vergesst niemals: Ich bin ein erwachsener, kampf- und lebenserprobter „Welpe". Ich, Euer Straßenhund.

Anmerkung des Übersetzers:

So oder so ähnlich, kann das bisherige Leben Ihres Straßenhundes verlaufen sein. Es kann besser oder schlimmer gewesen sein. Ihr ehemaliger Straßenhund kann auch schon mal ein Zuhause gehabt haben, wo er jedoch nicht mehr geliebt und einfach von dannen gejagt wurde. Es kann eine längere oder eine kürzere Zeit dauern, bis dass sich Ihr ehemaliger Straßenhund bei Ihnen eingelebt und Vertrauen gefasst hat. Vergessen Sie bitte niemals dabei, Ihr ehemaliger Straßenhund erlebt 24 Stunden am Tag und das über 7 Tage in der Woche und über 30 Tage im Monat ständig etwas Neues. Es ist für ihn nichts mehr so, wie es einmal war und alles, aber auch alles was an einem Tag passiert und alles

was er sieht ist erst einmal neu für ihn! Bitte verlieren Sie nicht Ihre Geduld. Sie wird auf jeden Fall belohnt werden und später werden Sie sagen: "Das war mein bester Hund".

Autorin: Maria Bader / Mönchengladbach, 2003

 

 

Ein verlorenes Leben

Gewidmet allen Hunden in den Tötungsstationen

Zum Leben wurd ich einst geboren,
zum Tode bin ich auserkoren.
Der Zwinger ist sehr klein und eng,
lang' nicht geputzt und riecht sehr streng.
Bin schwach, mein Fell ist nicht mehr schön,
lästig bin ich ... muß nun gehen.
Sie haben mich hierher gebracht
im Dunkeln, mitten in der Nacht.
"Tierheim" stand dort an der Tür,
für jedes unerwünschte Tier.
Ich sehn' mich sehr nach einer Hand,
doch niemand hier Erbarmen fand
mit einer Kreatur wie mir.
Der Tierarzt kommt, so sagen sie,
"erlöst" dann dieses Hundevieh.
Ich fürchte mich vor ew'ger Nacht
hätt' manchem Freude gern gebracht.
So sterb ich nun,
das Gift wirkt schnell
und hoffe: es wird wieder hell
dereinst in einer bess'ren Welt.

Aus dem Internet - Verfasser unbekannt

 

 

Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera

Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht einen Weckruf. Als Leiter einer Perrera ,werde ich was mit Euch teilen ... ein Blick von "innen", wenn Ihr mir erlaubt. Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen, verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung ändern und nicht an Menschen verkaufen, die ihr gar nicht kennt.

Gerade diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn er nicht mehr ein süßes Hundebaby ist. Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr wüsstet, dass es eine 90%ige Chance besteht, dass dieser Hund nie mehr aus dem Zwinger kommt, wenn er erstmal hier landet? 50% der Hunde, die hier abgegeben werden oder verirrt rum laufen sind reinrassige Tiere.
Die häufigsten Ausreden die ich höre, sind:
"Wir sind umgezogen und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht mitnehmen."
Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich nicht eine Wohnung oder ein Haus in dem sie mit ihrem Tier leben können?
"Der Hund wurde größer, als wir dachten."

Und was dachten Sie denn wie groß ein deutscher Schäferhund wird????
"Ich habe keine Zeit mehr für das Tier". Wirklich? Ich arbeite 10 oder 12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.
"Er zerstört meinen ganzen Garten "

Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?
Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund.“

Das Traurige daran ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird und weißt Du, wie stressig es in einem Zwinger ist?

Nun, lass es mich Dir mal erklären:
Dein Tier hat 72 Stunden Zeit eine neue Familie zu finden. Manchmal ein wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.
Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.
Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.
Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie warten, die ihn verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend Freiwillige gibt, könnte es sein, dass er mal ausgeführt wird. Wenn nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen von einem Teller mit Essen welcher unter die Zwingertür geschoben wird und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.
Wenn Dein Hund groß, schwarz oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Dogge ...) angehört hast Du ihn in den sicheren Tod geführt in dem Augenblick in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der Regel nicht angenommen.

Egal wie \"süß\" oder wie \"trainiert\" er ist.
Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist wird er sterben.
Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süß ist, kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für lange.
Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen, wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht verträgt.
Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse
Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektionen der Atemwege, wird er unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um Therapien in Höhe von 150,-- € zu bezahlen.
Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:
Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.
Bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.
Dein Hund oder deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht
scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen haben und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.
Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?
Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe sie jeden Tag, wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.
Ich hasse meinen Job, ich hasse es dass es ihn überhaupt gibt und ich hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn ihr Euch nicht ändert.
Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den Perreras und nur Du kannst das stoppen. Ich mache alles mögliche, um jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag gibt es mehr Tiere die rein kommen als die die raus dürfen.
Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben.
Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh und das ist nun mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.
Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich habe ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte sich alles gelohnt.
Bitte, wenn Du möchtest, dass sich das ändert, verteile meinen Brief großzügig.

Aus dem Internet - Verfasser unbekannt

 

 

Wir haben Cosmo geschlachtet

Liebe Fleischesser,

ich muss mich bei Euch entschuldigen, ja, Abbitte leisten. Ihr hattet natürlich recht. Ohne Fleisch kann der Mensch nicht leben.

 Nach nunmehr knapp 2 Jahren veganer Lebensweise essen wir wieder Fleisch.

 Was immer auch ausschlaggebend war, sei es der Proteinmangel, die Angst, das Gehirn könne schrumpfen, die Abneigung gegen die Vitamin B12-Nahrungsergänzung oder einfach das blöde Gefühl, sich an der Spitze der Nahrungskette nun nur noch mit Salat zufriedengeben zu müssen, es war einfach nicht länger auszuhalten.

 Doch Ihr kennt uns, wir sind verantwortungsbewusste Konsumenten. Auf gar keinen Fall wollten wir Fleisch aus Massentierhaltung. Unsere Suche nach dem viel zitierten "Bauern um die Ecke" blieb jedoch leider ergebnislos. Obwohl Ihr alle ja dort kauft, konntet Ihr uns leider keine Adresse nennen. Naja, über solche Nebensächlichkeiten wollen wir nicht weiter nachdenken.

 Wir hatten Hunger, die Nachbarn grillten, es roch so gut, da haben wir uns heute - schweren Herzens, weil wir unsere Tiere ja lieben - entschlossen, Cosmo zu schlachten.

 Ich kann Euch versichern, es ging sehr schnell, und er hatte keine Schmerzen. Es war uns sehr wichtig, dass es eine humane Schlachtung sein sollte. Für Cosmo haben wir uns entschieden, weil er erst vier und sein Fleisch somit sicher noch zart ist und an ihm "das Meiste d'ran" ist, Ihr versteht? ?

In Ermangelung eines Bolzenschussgerätes haben wir ihn mit einem Vorschlaghammer betäubt. Er saß - zutraulich wie immer - ganz ruhig neben mir und leckte mir die Hand, als Daniel zuschlug. Er wusste nicht, was auf ihn zukommt.

 Dann haben wir ihn in der Dusche an den Hinterbeinen aufgehängt und ihm die Kehle aufgeschlitzt, damit er ausblutet. Dass seine Beine dabei ausschlugen und er kurz seine Augen öffnete, hatte nichts zu bedeuten. Schlachthofmitarbeiter haben uns bestätigt, dass das nur die Nerven sind.

 Als er sich so gut wie nicht mehr bewegte, hat Daniel ihm dann das Fell abgezogen. Ich möchte gerne daraus einen schönen Kragen für meine Winterjacke gemacht haben. Er hatte ein so schönes Fell, so dicht und weich. Und es ist doch gut, wenn wir alles von ihm verwerten. Tönnies ist auch sehr stolz darauf, dass seine Schweine zu 100% verwertet werden. Da landet nichts in der Tonne.

 Vielleicht habt Ihr noch eine gute Idee, was wir mit seinen Pfoten und den Knochen machen könnten?

 Das Fleisch war auf jeden Fall eine echte Offenbarung, sehr lecker, sehr zart, leicht nussig im Geschmack, überaus empfehlenswert.

 Die Menge war auch perfekt. Was wir nicht sofort gegessen haben, haben wir einfrieren können. Für größere Hunde wäre unser Gefrierschrank zu klein.

 Ein bisschen tut es uns ja leid, dass er nun nicht mehr da ist, aber er hatte ein wirklich gutes Leben bei uns, er durfte sogar im Bettchen schlafen.

 Ob wir Pepper noch schlachten, wenn wir Cosmo aufgegessen haben, wissen wir noch nicht. Vielleicht ist er schon zu alt, Finn ist es mit Sicherheit.

 Auf jeden Fall holen wir uns jetzt zwei oder drei Hündinnen und einen Rüden und züchten selbst. Ich freu' mich jetzt schon auf unseren ersten "Spanwelpen"!

 Wann kommt Ihr mal zum Essen zu uns?

Textquelle: Vera Farokh / facebook

 

 

Hunde sterben nicht

Einige von euch, insbesondere diejenigen, die glauben, kürzlich einen Hund an den "Tod" verloren zu haben, werden das nicht wirklich verstehen. Ich hatte eigentlich nicht den Wunsch, es zu erklären, aber ich werde nicht für immer da sein, also muss ich.
Hunde sterben nicht. Sie wissen nicht wie. Sie werden müde und sehr alt und ihre Knochen schmerzen. Natürlich sterben sie nicht. Wenn sie es täten, würden sie nicht ständig spazieren gehen wollen, lange nachdem ihre alten Knochen gesagt haben: "Nein, nein, keine gute Idee. Lass uns nicht spazieren gehen." Nein, Hunde wollen immer spazieren gehen. So sind sie nun mal. Sie laufen.
Es ist nicht so, als würden sie deine Gesellschaft nicht schätzen. Im Gegenteil, ein Spaziergang mit dir ist alles für sie. Ihr Boss und die kakophonische Geruchs-Symphonie der Welt. Katzenkacke, Markierungen von anderen Hunden, ein verfaulender Hähnchenknochen (Jubel) und du. Das ist es, was ihre Welt perfekt macht und in einer perfekten Welt hat der Tod keinen Platz.
Allerdings werden Hunde sehr sehr schläfrig. Das ist die Sache. Das bringt man dir nicht an der schicken Uni bei, an der du lernst, was Quarks und Gluone und Keynesianismus sind. Sie wissen so viel, dass sie vergessen, dass Hunde nie sterben. Es ist wirklich eine Schande. Hunde haben so viel zu bieten und Menschen reden einfach nur viel.
Wenn du denkst, dass dein Hund gestoben ist, dann ist er nur in deinem Herzen eingeschlafen. Und übrigens: Er wedelt wie verrückt mit dem Schwanz und deshalb tut dir die Brust so weh und du weinst die ganze Zeit.
Wer würde nicht weinen, wenn er einen glücklichen Hund mit wedelndem Schwanz in der Brust hätte? Autsch! Wep, wep, wep, wep, wep, das tut weh. Aber sie wedeln nur, wenn sie aufwachen. Dann sagen sie: "Danke, Boss! Danke, für den warmen Schlafplatz, direkt neben deinem Herzen. Der beste Platz."
Wenn sie zum ersten Mal einschlafen, wachen sie immer wieder auf. Das ist natürlich auch der Grund, warum du ständig weinst. Wep, wep, wep. Nach einer Weile schlafen sie mehr (denk dran, Hundezeit wird anders gerechnet als Menschenzeit).
Wie gesagt, sie schlafen in deinem Herzen ein und wenn sie aufwachen, wedeln sie mit dem Schwanz. Nach ein paar Hundejahren machen sie längere Nickerchen, das würdest du genauso machen.
Sie waren ihr Leben lang ein GUTER HUND, das wisst ihr beide. Es ist ermüdend, immer ein guter Hund zu sein, vor allem, wenn du alt wirst und deine Knochen wehtun und du aufs Gesicht fällst und nicht mehr zum pinkeln rausgehen möchtest, weil es regnet, aber es trotzdem tust, weil du ein guter Hund bist.
Du musst verstehen, wenn sie einmal in deinem Herzen eingeschlafen sind, werden sie länger und länger schlafen. Aber lass dich nicht täuschen! Sie sind nicht "tot". Sie schlafen in deinem Herzen und normalerweise wachen sie auf, wenn du am wenigsten damit rechnest. So sind sie nun mal.
Ich habe Mitleid mit Menschen, die keinen schlafenden Hund in ihrem Herzen haben. Sie haben so viel verpasst. Entschuldigt mich, ich muss jetzt weinen gehen.
(Verfasser unbekannt)

 

 

Ich, Dein Hundeengel

Letzte Nacht stand ich an Deinem Bett, um einen Blick auf Dich zu werfen.
Ich konnte sehen, daß Du weintest und nicht schliefest.
Während Du eine Träne wegwischtest, winselte ich leise, um Dir zu sagen:
Ich bin hier, ich hab´ Dich nie verlassen.
Ich bin wohlauf, es geht mir gut. Bin wieder jung und ganz gesund.
Heute morgen, beim Frühstück, da war ich ganz nah bei Dir.
Du dachtest, wie oft Deine Hände früher zu mir herunter gewandert sind.

Ich war mit Dir an meinem Grab, aber glaube mir, ich bin nicht dort, denn ich bin hier.
Ich ging mit Dir nach Hause.
Du sahst müde und traurig aus, als Du Dich in Deinen Sessel sinken ließest und dahin sahst,
wo ich früher immer lag.

Ich versuchte, mit aller Macht, Dich spüren zu lassen, daß ich bei Dir bin.
Jeden Tag kann ich Dir so nahe sein und sagen:
Ich bin nicht fort, ich bin bei Dir. Der Tag ist vorbei, ich lächle und sehe Dich gähnen.
Ich sage Dir: Gute Nacht, wir sehen uns morgen früh.
Ich passe immer auf, auf Dich. Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist, die Brücke zu überqueren, die uns beide lange trennte,
dann werde ich zu Dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen sind, Seite an Seite. Es gibt so viel hier, das ich Dir zeigen muss. Habe Geduld und setze Deine Lebensreise fort.
Und dann komm, komm heim zu mir.

Verfasser unbekannt

 

 

In Liebe - Dein Hund

Ich bin dein Hund und es gibt eine Kleinigkeit, die ich dir ins Ohr flüstern möchte:
Ich weiß, ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche müssen Kinder großziehen. Immer musst du hierhin und dorthin laufen, oft viel zu schnell und oft auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.
Sieh einmal zu mir herunter, während du jetzt an deinem Computer sitzt. Kannst du verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in deine Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um meine Schnauze.

Du lächelst mich an, ich sehe es in deinen Augen. Was siehst du in meinen? Siehst du mein Wesen? Eine Seele in mir, die dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte? Einen Geist, der dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?

Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich, dass es dein Herz zerbricht. Manchmal altern wir vor deinen Augen so langsam, dass du es nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir dich mit ergrauten Schnauzen und katharrumwölkten Augen ansehen.

Immer noch ist die Liebe da, sogar noch wenn wir uns diesem langen Schlaf hingeben müssen, um frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.
Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr hier.
Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen Augen wischen, das die Menschen haben, wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und du wirst dir Vorwürfe machen, dass du neulich nicht nur einen weiteren Tag Zeit für mich hattest.
Weil ich dich so liebe, berühren deine Sorgen meine Seele und machen mich traurig.
Komm her, setz dich zu mir auf den Boden und sieh mir tief in die Augen. Komm nicht als Alpha zu mir oder als Trainer oder womöglich als Mama und Papa …
Komm zu mir als eine lebende Seele, streich mir übers Haar, lass uns einander in die Augen sehen und einfach reden.
Du hast einmal beschlossen, mich in deinem Leben zu haben, weil du wolltest, dass eine Seele alles mit dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als du – und hier bin ich.
Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne. Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen. Mit all deinen Marotten bist du menschlich und ich liebe dich trotzdem.
Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur für 15 Minuten.
Vielleicht gibt es kein Morgen für uns.
Das Leben ist so furchtbar kurz …
In Liebe, Dein Hund

Verfasser unbekannt

 

 

Du warst bei mir bis zum Ende

Du warst bei mir bis zum Ende.
Und auch nachdem ich schon gegangen war,
hast du mich noch eine Weile gehalten.
Ich sah dich weinen.
Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.
Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.

Und sie war weise. Es war Zeit für mich zu gehen.
Ich danke dir für dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen.

Aber die, die nach mir kommen,

brauchen die Liebe und Zuneigung so,
wie ich sie hatte. Du denkst immer an mich.
Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.
Bitte, denk nicht voller Trauer zurück.
Denke nur daran, wie glücklich wir waren.
Und wenn die nächsten Wegbegleiter

dich für immer verlassen müssen,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten.
Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten.

Und ich werde auf sie aufpassen – für Dich!
Ich danke dir dafür, dass Du mich geliebt hast
Du für mich gesorgt hast und Du den Mut hattest,
mich mit Würde gehen zu lassen.

Verfasser: Internet / unbekannt

 

 

Wie man ein Schnitzel macht:
1. Nehme einer Muttersau ihr ca. 21 Tage altes Ferkel weg.

2. Reiße ihm ohne Betäubung die Hoden ab, kürze ihm mit einer Zange die Zähne und schneide ihm den Ringelschwanz ab, um späterem Kannibalismus durch nicht artgerechte Haltung vorzubeugen. Ignoriere dabei, das eine Reihe Ferkel sich vor lauter Schmerzen erbricht und mache in Deinem Tun weiter.

3. Bringe das Ferkel nicht mehr zu seiner Mutter, sondern halte es von ihr fern, damit sie möglichst bald wieder trächtig werden kann. Lasse das Ferkel in einer mehrstöckigen Ferkelbatterie (Flatdecks) zurück, in dem pro Quadratmeter bis zu 5 Ferkel leben müssen. Natürlich ohne Einstreu, das verursacht nur Arbeit. Spaltenböden tun es auch.Ignoriere, daß die Ferkel, die sich am untersten in dieser Batterie befinden, die ärmsten Schweine sind.

4. Nun füttere das Ferkel ein paar Wochen mit schimmelbefallenem Abfall und/oder Industriefutter, das vor Antibiotika nur so strotzt. Schließlich müssen die schweren Verletzungen wie offene Beinbrüche, nicht mehr heilende Wunden, Abszesse, Infektionen und die entzündeten Stummelschwänze ja irgendwie behandelt werden. Nicht, daß das Schwein noch an einer Sepsis stirbt. Das wäre ja noch nicht mal kostendeckend!

5. Vergiß nicht, Deine Menschlichkeit morgens beim Aufstehen im Bett zu lassen. Sie hat an Deinem Arbeitsplatz rein gar nichts verloren. Auch Dein Mitgefühl solltest an der Stempeluhr zurücklassen. Das würde Dich nur unnötig belasten.

6. Vergiß auch nicht, wenn Du Deine Arbeit im Flatdeck beendet hast, immer wieder das Licht auszumachen, so daß die Tiere möglichst wenig Licht abbekommen, denn im Dunkeln findet am wenigsten Kannibalismus unter den Tieren statt. Praktisch, nicht wahr?

7. Höre Dich mal um, vielleicht hat Dein Metzger vor Ort Interesse und möchte für das nächste Schlachtfest oder der nächsten Vereinsfeier im Dorf ein kleines Spanferkel haben? Mach Dir keine Gedanken darum, daß so ein aufgespießtes Ferkel abstoßend wirken könnte oder ein Fleischesser vielleicht ob des Anblicks ins Nachdenken geraten könnte. Nein, solange die Kruste schon braun und knusprig ist, interessiert es niemanden, daß das ein kleines Lebewesen war.

8. Nehme das Schwein aus der Batterie heraus, wenn es rund 5 Monate alt ist, dann wiegt es über 100 kg und karre es zum Schlachthof. Das muß nicht zwangsläufig ein Schlachthof in Deiner Nähe sein. Wenn Du das mit den EU-Subventionen pfiffig anstellst, lohnt es sich, das Schwein ins weiter entfernte Ausland zu fahren. Mach Dir keine großen Gedanken was die Versorgung der Tiere auf der langen Fahrt betrifft. Ein bißchen Schwund ist immer.

9. Wenn es dann im Schlachthof entladen wird und zögert in die Buchten hineinzulaufen, weil es aufgrund der Schreie der anderen Tiere Angst hat, dann zögere nicht es zu schlagen, zu treten oder mit dem Elektroschocker weiterzutreiben. Du weißt doch: wo kein Kläger da kein Richter. Hauptsache die Schlachtung geht ratzfatz. Schließlich ist Zeit ja Geld und der Verbraucher wünscht billiges Fleisch, nicht wahr?

10. Kritisiere den Schlachter nicht, wenn der Bolzenschuß nicht richtig saß und das Schwein nicht richtig betäubt wurde. Diese Leute hören nicht gerne Kritik an ihrem Tun. Warum auch? Ist ja schließlich nur ein Tier ... warum also streiten?

11. Solltest Du Deine Tiere in einem Betrieb abgeliefert haben, der die Schweine mittels eines Aufzugs in eine CO2-Kammer hinabfährt, dann denke an was Schönes, wenn sich in Dir kurz das Gefühl eines Erstickungsanfalls breit machen möchte. Atme tief durch. Es sind schließlich nur die Schweine, die gerade grausam ersticken, nicht Du.

12. Sollte Dich plötzlich Dein Hirn mit dem Mitgefühl-Modus einschalten, wenn Du siehst, daß das Schwein, das da aufgehängt ausblutet, noch nicht mal annähernd richtig betäubt ist und bei vollem Bewußtsein seinen qualvollen Tod erlebt, dann drehe Dich rum und gehe einfach. Beginne wieder bei 1. und lebe Dein dumpfes und mitleidsloses Leben weiter. So schläft es sich auch besser ...

- Verfasser unbekannt -

 

 

Du bist mein Mensch - ich liebe dich

Ich war ein Welpe – niedlich – klein
Du entschiedest dich, ich sollt es sein.
Schnell noch bezahlt,
dann ging es Heim.

Am Anfang war es wunderbar,
verbringst die Zeit mit mir,
dass ist doch klar.

Ich kann schon Platz -Sitz und auch schon Fuß
Die Liebe wächst- schon mächtig groß !

Ich schenke dir dafür mein Herz …….

…umso größer war der Schmerz, als du nun gingst
und ich blieb hier,
noch schnell ein Klaps- zu ist die Tür.
Ich bin so einsam und allein-
viel Zeit vergeht,
dann kommst du Heim.

Da ist mein Mensch – ich freu mich so,
spring an dir hoch, ich bin soo froh.
Du schubst mich weg, brauchst deine Ruh.
Ein lautes AUS und noch ein Tritt,
ich geh ins Körbchen,
mach alles mit.

Du bist mein Mensch – ich liebe Dich

Ich muss jetzt raus, vergiss mich nicht …
Es tut mir Leid, dass wollt ich nicht!
Es ist passiert, der Teppich nass,
Du schreist mich an, was ist denn das!

Du holst die Leine- das ist fein,
gehen wir jetzt raus, für Groß und Klein?

Doch du schlägst mit der Leine zu-
ich bin jetzt lieb, lass dich in Ruh.
Bitte, bitte schlag mich nicht..

Du bist mein Mensch – ich liebe Dich

Blöder Köter, dummes Vieh,
nette Worte hör ich nie,
Kein Kamm und Bürste für mein Fell,
ein Tritt ins Kreuz wenn ich nur bell .

Die Zeit vergeht,
bin alt und grau, nur Leere
wenn ich dir in die Augen schau.

Ich muss nun einem jüngeren weichen,
wirst du ihm das Köpfchen streicheln?

Das Tierheim wird mein Ende sein,
doch mein Herz ist immer Dein.
Nun schrei ich’s raus, in meiner Not,

Ich liebe dich – bis in den Tod

Autor: Sabine Kremer

 

 

Ein kleiner alter Rüde...

Einer nach dem Anderen geht an meinem Käfig vorbei.
Zu alt, zu verbraucht, zu abgenutzt, auf keinen Fall.
Hat die Zeit hinter sich, taugt nicht mehr für Lauf und Spiel mit dem Ball.
Dann schütteln sie langsam den Kopf und gehen vorbei.
Ein kleiner alter Rüde, krank von Arthrose und Schmerz.
Es scheint, für mich gibt es keinen mehr mit Herz

Ich hatte mal ein Zuhause und auch ein Bett.
Einen Platz warm und Futter - so nett.
Nun wird mein Fang grau und mein Augenlicht schwach.
Wer möchte einen Hund, so alt und schwach.
Meine Familie entschied, ich sollte weg.

Ich war im Weg und meine Haltung, kein Zweck.
 Ganz gleich welcher Grund in den Sinn ihnen kam.
Es war nicht Recht, dass man mein Leben mir nahm.

Nun sitz ich im Käfig. Tagaus und tagein
finden jüngere Hunde ein neues Daheim.
Als ich, fast am Ende, schon den Glauben verlor,
sahst Du mein Gesicht und Hoffnung kam empor.
Du sahst durch das Grau und die vom Alter gebeugten Beine und sagtest mir, dass jenseits des Käfigs die Sonne noch scheine.

Du nahmst mich nach Hause, gabst mir Futter und einen Platz zum leben,
teiltest dein Kissen mit meinem armen müden Kopf daneben.
Wir schmusen und spielen und Du sprichst lieb mit mir.
Du liebst mich so innig und zeigst es auch hier.
Auch wenn ich viele Stunden mit andren verbracht habe,

so ist deine Liebe zu mir eine besondere Gabe.

Ich verspreche die Liebe zurück zu geben, während meines gesamten restlichen Leben.
Wir werden Wochen oder Jahre miteinander überstehen.
Wir teilen ein Lächeln und ich werde dich weinen sehen.

Und wenn der Abschied kommt für mich und dich, weiß ich, dass Du weinst und dein Herz trauert um mich.
Wenn ich dann die Brücke erreiche, ganz frisch
Sind meine Gedanken bei dir an deinem Tisch.
Und ich werde prahlen vor allen und jedem
von der Person, die meine letzten Tage erfüllte - mein Leben.

Himmelstest - Wärst Du auch bereit für den Himmel???
Ein Mann, sein Pferd und sein Hund wanderten eine Straße entlang. Als sie nahe an einem riesigen Baum vorbeikamen, wurden sie plötzlich alle drei von einem Blitz getroffen.
Doch der Mann bemerkte nicht, daß sie diese Welt bereits verlassen hatten, und wanderte mit seinen beiden Tieren weiter.

Die Wanderung war sehr weit, führte bergauf und bergab, die Sonne brannte, und sie waren verschwitzt und durstig. An einer Wegbiegung sahen sie ein wunderschönes marmornes Tor, das zu einem mit Gold gepflasterten Platz führte, mit einem Brunnen in der Mitte, aus dem kristallklares Wasser floss.
Der Wanderer wandte sich an den Mann, der das Tor bewachte.
"Guten Tag."
"Guten Tag", entgegnete der Wächter.
"Ein wunderschöner Ort ist das hier, wie heißt er?"
"Hier ist der Himmel."
"Wie gut, dass wir im Himmel angekommen sind, denn wir haben großen Durst."
"Sie können gern hereinkommen und soviel Wasser trinken, wie Sie wollen", sagte der Wächter und wies auf den Brunnen.
"Mein Pferd und mein Hund haben auch Durst."
"Tut mir leid, Tieren ist der Zutritt hier verboten.", sagte der Wächter.
Der Mann war enttäuscht, weil sein Durst groß war, aber er wollte nicht
allein trinken. Er dankte dem Wächter und zog weiter. Nachdem sie lange
bergauf gewandert waren, kamen sie an einen Ort mit einem alten Gatter, das auf einen mit Bäumen gesäumten Weg aus gestampfter Erde ging. Im Schatten eines der Bäume lag ein Mann, den Hut in die Stirn gedrückt, und schien zu schlafen.
"Guten Tag", sagte der Wanderer.
Der Mann nickte.
"Wir haben großen Durst, mein Pferd, mein Hund und ich."
"Dort zwischen den Steinen ist eine Quelle", sagte der Mann und wies auf die Stelle. "Ihr könnt nach Lust und Laune trinken."
Der Mann, das Pferd und der Hund gingen zur Quelle und stillten ihren Durst.
Der Wanderer dankte abermals.
"Kommt wieder, wann ihr wollt", antwortete der Mann.
"Wie heißt übrigens dieser Ort?"
"Himmel."
"Himmel? Aber der Wächter am Marmortor hat mir gesagt, daß dort der Himmel sei."
"Das war nicht der Himmel, das war die Hölle."
Der Wanderer war verwirrt. "Ihr solltet verbieten, dass sie euren Namen
benutzen! Diese falsche Auskunft wird viel Durcheinander stiften!"
"Auf gar keinen Fall. In Wahrheit tun die uns einen großen Gefallen. Denn
dort bleiben alle, die es fertig bringen, ihre besten Freunde im Stich zu
lassen."

 

 

Gute Nacht-Gebet eines Hundes an seinen Menschen
Müde bin ich , geh zur Ruh
schließe beide Äuglein zu.
Frauchen lass die Augen dein
über meinem Körbchen sein.
Heute war ein toller Tag
mit viel Quatsch wie ich es mag.
Knabber, sabber Herrchens Schuh
Katze kreischt, rennt weg-- juchu.
Leberwurst vom Tisch geklaut.
Küttel in den Flur gebaut.
Viel gespielt und viel gelacht
Pipi aufs Parkett gemacht.
Was für tolle Abenteuer
Nachbar schreit "Du Ungeheuer"
Schnitzel von dem Grill war seins
jetzt nicht mehr- jetzt ist es meins.
Müde bin ich, geh zu Ruh.
Schließe beide Äuglein zu
gib auf mich acht, beschütze mich
Mein lieber Mensch-ich liebe dich!

HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Diesen Hund, den du rausgeworfen hast,

dessen Herrchen/Frauchen du jahrelang gewesen warst,

der dir jetzt nicht mehr angenehm ist.


HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Weisst du, wie mager er jetzt ist?

Wie viel Angst er hat?

Dass er jedes Vertrauen und jede Hoffnung verloren hat?

 

HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Er hatte Flöhe, ihm war kalt, aber mach dir keine Sorgen –

du bist deine Last losgeworden!!!

 

HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Wo bist du denn?

Du hast ein Baby?

Du ziehst um?

Oder bist du auf einmal allergisch geworden?

Oder es gibt einen anderen Grund, warum er

bei dir nicht bleiben kann?

 

HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Er spielt nicht mehr, er möchte nicht mehr fressen,

er ist deprimiert, aber er wird lernen, wieder zu vertrauen.


HEUTE HABE ICH DEINEN HUND GERETTET!

Er bleibt für immer bei mir, damit er ein warmes Plätzchen hat.

Und ich gebe ihm alles, was er braucht. Geduld, Liebe,

Sicherheit, Verständnis...

 

DAMIT ER DEINE EGOISTISCHE TAT VERGISST!!!

 

Da ER eigentlich nie DEIN Hund gewesen war!

Textquelle: Tiernothilfe Bulgarien

 

 

Gebet fürdie Tiere
O Gott, erhöre unsere demütige Bitte

für unsere Freunde, die Tiere, und besonders
für die verfolgten Tiere, für die überlasteten,
Hunger leidenden und für
die grausam behandelten Tiere!

Für all jene armen, in Gefangenschaft

befindlichen Geschöpfe,
die mit ihren Flügeln an die Gitterstäbe

ihrer Käfige schlagen.
Wir bitten, Herr, für sie um Dein Mitleid

und um Deine Gnade;

und für diejenigen, denen ihre Pflege obliegt,
bitten wir um ein barmherziges Herz.

Albert Schweizer

 

 

Lass mich verstehen - Gebet eines Kalbes

Gesammelte Fragen eines Kalbes an uns Menschen!


Lass mich verstehen,
warum die Menschen sagen, Fleisch ist ein Stück Lebenskraft! Wo doch Fett und Cholesterin den Körper der Menschen, die uns verzehren, vermehrt belasten und die Gefahr von Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen die Folge sind. Wo zu den Chemikalien, die in vielen Lebensmitteln enthalten sind, noch zusätzlich Hormone, Wachstumsförderer und Beruhigungsmittel als Schadstoffe hinzukommen. Und warum sie sich über die steigenden Krankenkassenbeiträge beklagen, wo doch ihr eigenes Handeln schlimme Folgeerkrankungen heraufbeschwört.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen mich meiner Mutter nach der Geburt entrissen. Mich in eine Box sperrten ohne Bewegungsmöglichkeiten, ohne Licht und ohne artgerechte Nahrung. Warum die Bundesbürger im Jahr durchschnittlich 62 kg Fleisch essen.

 

Lass mich verstehen,
warum uns die Menschen auf enge Transporter prügeln. Wo wir tagelang ohne Futter und Wasser, eng aneinander gereiht kaum stehen können, und aus Angst und Panik unserer Leidensgenossen, die zu schwach zum Stehen sind, zertrampeln, um uns selbst auf den Beinen halten zu können.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen, wenn wir den Schlachthof dann endlich erreicht haben, uns brutal aus dem Transporter stoßen. Uns dann mit dem Bolzenschussapparat betäuben, dieser aber oft mehrfach angesetzt werden muss, bevor man uns schließlich über dem Entblutungsbecken die Kehle durchschneidet.

 

Lass mich verstehen,
warum uns die Menschen aufessen, wo sie doch gesünder lebten,

wenn sie unsere geschundenen Körper nicht verspeisen.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen glauben (wollen), wir hätten keine Gefühle und könnten keine Schmerzen empfinden.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen in der Bibel "Du sollst nicht töten" als eine Idealforderung anerkennen, uns Tiere aber nicht mit einschließen.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen diese Worte als richtig empfinden, die Kirche seit zweitausend Jahren fördern, sie aber der Vorbildfunktion nicht gerecht wird.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen über 10 Kilo Getreide verfüttern, um 1 Kilo Fleisch zu erhalten, statt das Getreide direkt zu essen. Warum bis zu 70% der Weltgetreideproduktion an das so genannte "Mastvieh" verfüttert wird, während in der "Dritten Welt" Menschen verhungern.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen die Regenwälder rücksichtslos abholzen, um immer mehr Platz für Futtermittelplantagen zu schaffen. Warum die armen Länder gezwungen sind, große Teile der Getreideproduktion in reiche Länder zu exportieren, wo diese größtenteils als "Vieh"-Futter Verwendung finden.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen nicht sehen, wie die Erdatmosphäre durch Ammoniak und Methangase zusätzlich leidet.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen durch die mit Medikamentenrückständen angereicherte Gülle der Massentierhaltung ihr Grundwasser verschmutzen. Wo doch 4500 Liter Trinkwasser verbraucht werden, um ein 300g-Steak zu "erzeugen".

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen gegen Stierkämpfe, Schildkröten- und Robbenmorde sowie gegen Pelz-"Erzeugung" protestieren, aber nicht die Tierquälerei sehen, wenn es um die eigenen Gelüste, das eigene Leberwurstbrot geht.

 

Lass mich verstehen,
warum die Menschen nicht verstehen (wollen).

 

Lass mich verstehen, wenn Du verstehst…

Text: Daniela Gröll

 

Wenn du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst, ohne gereizt zu sein,

wenn du immer fröhlich bist und Wehwehchen und Schmerzen ignorieren kannst, wenn du dich nicht beschwerst oder Leute mit deinen Problemen langweilst,

wenn du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür noch dankbar bist,

wenn du Verständnis dafür hast, dass die Menschen die du liebst,

zu beschäftigt sind, um Zeit mit dir zu verbringen,

wenn du darüber hinwegsehen kannst, dass die, die du liebst,

manchmal ohne Grund ihre Aggressionen an dir auslassen,

wenn du einen reichen Freund nicht besser als einen armen behandelst,

wenn du der Welt ohne Lüge und ohne Täuschung gegenüber stehen kannst,

wenn du wahrlich sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile

gegen die verschiedenen Rassen, Farben, Religionen, Weltanschauungen und politischen Meinungen gibt,

wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder

Erwartungen zu haben,

dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

Hermann Hesse

 

 

Warnung eines Welpen

Vor kurzem bin ich zu dir gekommen,
du hast mich in den Arm genommen.
Hast mich gestreichelt, gut behandelt,
doch bald schon hast du dich gewandelt.

Denn plötzlich hat es mich gepackt,
ich hab dir in den Flur gekackt.
Anstatt zu mir nur „Nein“ zu sagen,
hast du das erstemal mich geschlagen.
Warum, das konnte ich nicht verstehen,
doch dann habe ich deinen Schuh gesehen.
Wollte nur spielen mit Bedacht,
doch leider habe ich ihn kaputt gemacht.

Anstatt zu mir nur „Aus“ zu sagen,
hast du mich das zweitemal geschlagen.

Die Wurst die ich vom Teller genommen,
die ist mir auch nicht gut bekommen.
Denn statt einfach nur „Pfui“ zu sagen,
hast du mich zum drittenmal geschlagen.

Bald bin ich nicht mehr ein junger Spund,
bin ein großer, kräftiger Hund.
Und schlägst du wieder, sollst du wissen,
von jetzt an wird zurückgebissen.

Und rufst du dann „Aus“ „Pfui“ und „Nein“,
so wird das ziemlich sinnlos sein.
Denn die Bedeutung kann ich nicht kapieren,
bekam ja nur viel Schmerz zu spüren.

So merke dir aus gutem Grund,
mit Schlägen erziehst du keinen Hund.

Verfasser unbekannt

 

 

DAS GEBET EINES STRASSENHUNDES

Lieber Gott bitte hilf mir bei meiner Qual, der ganzen Welt bin ich egal,

niemand da, der an mich denkt, der mir ein wenig Liebe schenkt.
Vor Schmerzen kann ich kaum noch steh'n, muss trotzdem durch den Regen geh'n.

Beim letzen Herrchen war es schlimm, bin froh, dass ich da nicht mehr bin.

Ohne Wasser, angekettet, hat mich nur die Flucht gerettet.
Meine Leine hab ich durchgebissen, und bin von dort dann ausgerissen.

Lieber ein Strassenhund! Lieber allein! Als ewig eingesperrt zu sein.

Jetzt, lieber Gott, bin ich geschafft. Ich kann nicht mehr, mir fehlt die Kraft.

Bin müde, hungrig - mir ist kalt, ich fürchte, Gott ich werd`nicht alt.

Mit Stöcken jagt man mich und Steinen, doch mir bleibt keine Zeit zum Weinen.

Muss durch die Straßen - Knochen finden, obwohl stetig meine Kräfte schwinden.
Hab`s doch nicht verdient, bin eigentlich gut, will nicht, dass man mir Böses tut.

Von Würmern geplagt, von Flöhen gebissen,

lieber Gott, ich möchte von dir wissen

ob`s jemanden gibt auf dieser Welt dem ich und der auch mir gefällt.
Sollt es diesen Jemand geben, so würd`mein Herz vor Freude beben.

Alles würd`ich für ihn machen und kau auch nicht auf seinen Sachen.

Ihm lauf ich ganz bestimmt nicht fort, ich liebe ihn und hör auf`s Wort.
Doch so schwach, allein wie ich jetzt bin macht Weiterleben keinen Sinn.

Schmutzig und unendlich mager weine ich jede Nacht in meinem Lager,

weil ich mir solche Sorgen mache, ob ich am nächsten Tag erwache.
Soviel Liebe und Treue hab ich doch zu geben, will deshalb eine Chance zum Leben.

Oh lieber Gott, erhör`mich gleich, bevor die letzte Hoffnung weicht

und schicke jemand der mich liebt.
Lieber Gott - wenn es dich wirklich gibt.....
Verfasser unbekannt

 

 

Tierschutz

 

Tierschutz, als unbequem bekannt,
wird lächelnd Spinnerei genannt.
Wen kümmert denn ein Hund der friert,
an kurzer Kette vegetiert?
Wen Katzen, die kaum produziert
Verkehr und Jäger dezimiert?

Was regt man sich unnötig auf
weil angeboten zum Verkauf
und Lockmittel für manches Kind
Tiermassen auf dem Markte sind,
die, wenn der Neuheit Reiz vorbei
man weitergibt, von Skrupel frei.

Wen störts, wenn dann auf Inserate
ein Händler wieder Zugriff hatte
sich tarnt, er hätt´ den besten Platz
für diesen süßen Katzenschatz
das Tier, nach qualvollem Transport,
ausliefert dem Versuchstiermord?

Was tut`s, wenn für das Wohl der Menschen
Millionen Tiere schmerzvoll enden?
Warum nicht erst an Tieren testen
was wir nicht selbst erdulden möchten?
Wenn Menschenmord als Schwerverbrechen
geahndet wird, warum nicht rächen

an Wesen, die nur wehrlos zucken,
noch besser: Frei von Schuld begucken
wie man im Film ersticht, zertritt,
vom Tier zum Mensch -ein winzger Schritt!
Was macht es schon, wenn alles Vieh
jetzt produziert in Batterie

auf engstem Raum, wo`s hingestellt,
nur für Profit und Nutzen zählt,
sich einmal frei bewegen kann
auf seinem letzten Schlachthofgang?
Man weiß zudem, das Glück der Erde
liegt auf dem Rücken unsrer Pferde.
Da Gnadenbrot sich nicht rentiert,
zum Schlachten man sie exportiert.

Ihr Jammer ist bestimmt vergessen
wenn wir Importsalami essen.
Auch weiß ein jeder ganz genau
bei uns zählt nur mit Pelz die Frau.
Was fragt man nach der Tiere Zahl
bei einem Nerz der ersten Wahl?

Was intressiert man sich so sehr
für Robbenmord im fernen Meer,
für Hunde auf den Phillipinen,
die totgequält zum Mahle dienen?
Für Stierkampf, dieses Volksvergnügen,
wo chancenlos die Tiere unterliegen?

Wer selbstlos für ein Tier tritt ein
muss irgendwo suspekt doch sein.
Sorgt erst für Menschen, hört man sagen.
Man ist versucht, zurück zu fragen,
was denn der Vorwurfsvolle tat,
wieviel er schon geholfen hat?

Man ist erfreut, dann zu erfahren
er spendet schon seit ein paar Jahren
zum guten Zweck ein Jahreslos.
Die Preise, die es gibt, sind groß.
Darauf wird kläglich er verstummen,
denn aktiv helfen nur die "Dummen".

Was da als Spinnerei verlacht
der Menschheit alle Ehre macht,
denn Tierschutz macht im kleinen gut,
was menschliche Zerstörungswut
an der Natur im großen schändet,
weil Menschheit, vom Verstand geblendet,
meint alles liegt nur ihr zu Füßen.
Vergisst, dass sie es selbst wird büßen!

(Sigrid Mayr-Gruber)

 


 

02.08.2012

 

"In Gedenken an Sumi"

 Kleiner lieber Sumilein,

dein kleiner Körper so gezeichnet von Menschen Hand,

dein Herz zerbrochen wurde,

deine Seele zitternd - so verletzt.

Nein, hier bleiben wolltest du nicht mehr.

Gute Reise bis zu den Sternen und noch weiter ....

 

Dieses wunderschöne Gedicht schrieb

Jasna aus dem Tierasyl Spas-Varazdin / Kroatien

 

Der kleine Sumi wurde von Tierschutzkollegen neben einer befahrenen Straße in Kroatien entkräftet, erschöpft und ausgehungert gefunden. Er war so ausgehungert, dass am ganzen Körper seine Knochen zu erkennen waren. Sein kleiner Körper war übersät mit alten, vernarbten Wunden und besetzt mit stellenweise Pilzbefall, verursacht durch seinen Hunger und schlechten Allgemeinzustand. Geduldig und voller Vertrauen ließ er alle Behandlungen und Therapien über sich ergehen. Trotzdem machte man sich große Sorgen um ihn, denn seine kleine verletzte Seele konnte im Asyl nicht heilen. Der TSV "Aktiv für Hunde in Not" reagierte schnell und hatte bereits eine Pflegestelle für ihn in Deutschland. Und ich, Sabine Herriger, überlegte, ob ich Sumi für immer zu uns holen sollte. Am 30.07.2012 erhielt ich die Nachricht, dass Sumi gestorben war. Morgens fand man ihn tot in seiner Box. Sein kleines Herz war zerbrochen. Der Tierarzt vor Ort meinte, der Streß im Asyl und seine Traurigkeit, dass war zuviel für ihn. Ich werde Sumi nie vergessen und in meinem Herzen wird er immer einen Platz haben. Mach's gut, kleines Hündchen.

 

 

 

Zum Anlass der Fussball-EM 2012 in der Ukraine nachträglich ein schönes, nachdenkliches Gedicht. Es gilt für alle Länder, in denen Fussball-Europameisterschaften und -Weltmeisterschaften ausgetragen werden!!!

 

"Es gibt ein Land, Ukraine genannt

dort werden Hunde lebendig verbrannt

vergiftet, erschlagen, sadistisch gequält,

ein Land, in dem ein Tierleben gar nichts mehr zählt.

Sie haben doch nie einen Menschen bedroht

und trotzdem schlägt man sie grundlos tot.

Wie kann so was sein, ich kann's nicht versteh'n?

Die EM in dem Land, das darf nicht gescheh'n!

Ich hab' mir geschworen, kein Spiel anzuseh'n,

solang unsere Sportler über Tierleichen geh'n.

Wie kann man nur spielen für Geld voller Blut?

Ich bin so entsetzt und auch voller Wut!

Was ist einem Mensch noch ein Tierleben wert???

Hallo, werdet mal wach, hier läuft alles verkehrt!

Was muss denn noch alles auf Erden gescheh'n

bis endlich auch euch die Augen aufgeh'n?

 

Verfasser: ein unbekannter Tierfreund

 

 


Was ist nur los an der Regenbogenbrücke?


Anders als die meisten Tage an der Regenbogenbrücke, dämmerte es an diesem Tag, es war kalt und grau. Alle Neuankömmlingean der Brücke wussten nicht, was sie davon halten sollten, denn sie hatten noch nie so einen Tag erlebt. Aber die Tiere, die schon lange auf ihren geliebten Menschen gewartet hatten, um ihn über die Brücke zu begleiten, wussten was geschehen würde und sie fingen an, sich an dem Weg zurBrücke zu sammeln.

Schnell kam ein älterer Hund in Sicht, sein Kopf hing nach unten und er zog seinen Schwanz nach. Er näherte sich langsam, und obwohl er keine Anzeichen von Verletzungen oder Krankheiten zeigte, war er in großem emotionalem Schmerz. Im Gegensatz zu den anderen Tieren, die sich entlang des Weges gesammelt hatten, hatte er beim überqueren der Brücke nicht seine Jugend und Vitalität zurück erhalten. Er fühlte sich fehl am Platz und wollte nur zurück, um sein Glück zu finden.


Aber als er sich der Brücke näherte, wurde er von einem Engel aufgehalten, der sich entschuldigte und ihm erklärte, dass der müde und gebrochene alte Hund die Brücke nicht überqueren dürfe. Nur die Tiere, die von ihren Menschen begleitet wurden, durften die Brücke überqueren. Da er niemanden hatte und auch nicht wusste wohin er sollte, stapfte der Hund in das Feld vor der Brücke. Dort fand er andere Hunde, Senioren, traurig und entmutigt. Im Gegensatz zu den anderen Tieren, die darauf warteten die Brücke zu überqueren, rannten und spielten diese Tiere nicht.Sie lagen einfach im Gras und starrten einsam und verloren auf den Weg, der über die Rainbow Bridge führte. Der alte Hund beobachtete den Weg und wartete ... noch nicht wissend, auf was er wartete.

Einer der neueren Hunde an der Brücke fragte eine Katze, die da schon länger war, was denn geschehe. Die Katze antwortete: "Diese armen Tiere wurden ausgesetzt, verlassen, oder in Tierheimen abgegeben, aber sie haben auf der Erde nie ein Zuhause gefunden. Sie alle kamen einzig mit der Liebe eines Tierschützers, der sie tröstete. Weil sie keine Menschen hatten die sie liebten haben sie niemanden, der sie über die Regenbogen Brücke begleiten konnte. "Der Hund fragte die Katze: "Aber was wird mit den Tieren geschehen?" Bevor die Katze antworten konnte, begannen die Wolken sich zu teilen und die Kälte verwandelte sich zu strahlendem Sonnenschein. Die Katze antwortete: "Schau, und Du wirst es sehen." In der Ferne war eine einzelne Person zu sehen , und als sie sich der Brücke näherte, wurden die alten, gebrechlichen und traurigen Tiere in ein goldenes Licht getaucht. Sie wurden auf einmal wieder jung und gesund, und standen auf, um zu sehen, was ihr Schicksal sein würde. Die Tiere, die sich zuvor auf dem Weg gesammelt hatten, senkten die Köpfe, als sich die Person näherte. Jedes Tier mit einem gesenktem Kopf schenkte die Person einen Berührung oder Umarmung.

Einer nach dem anderen schlossen sich die jetzt jungen und gesunden Tiere aus dem Feld der Schlange hinter der Person an. Gemeinsam gingen sie über die Regenbogenbrücke in eine Zukunft des Glücks und der unbestrittenen Liebe.

Der Hund fragte die Katze: "Was ist passiert?" Die Katze antwortete: "Das war ein Tierschützer. Die Tiere entlang des Weges, die sich verbeugt hatten, hatten ihr Zuhause durch den Tierschützer gefunden. Sie werden die Brücke überqueren, wenn ihre Menschen hier an der Brücke ankommen. Aber die Ankunft eines Tierschützers ist ein großes und feierliches Ereignis, denn als Belohnung dürfen sie einen letzten Akt der Rettung durchführen. Sie dürfen all diese armen Tiere, denen sie auf der Erde kein eigenes Zuhause geben konnten, über die Regenbogenbrücke mitnehmen. "Der Hund dachte einen Moment nach und sagte dann: "Ich mag Tierschützer."Die Katze lächelte und antwortete: "So ist der Himmel, mein Freund. Ja, so ist der Himmel."

Text- und Fotoquelle: Günter Schacht

 

Der Hundehimmel

Auf einem großen weiten Rasen, da treffen sich sehr viele Hunde.

Das ist ein spielen, toben rasen, ein Rennen dort in froher Runde.

Alle die diese Welt verlassen, finden sich dort im Spiel vereint,

finden Freunde aller Rassen und keiner ist des andren Feind.

Der Schüchterne schließt neue Freundschaft, der ängstliche schöpft neuen Mut,

es gibt kein knurren keine Feindschaft an diesem Ort ist alles gut.

Zum Fressen gibt es dort in Fülle und auch zum planschen einen See,

auch ab und zu mal etwas Gülle und kein Mensch schreit pfui o- weh.

Hier wird ihnen nichts verboten, was man vorher untersagt,

hier wird gebuddelt mit den Pfoten und nach Herzenslust gejagt.

So ähnlich stell ich mir den Himmel vor und keines eitlen Menschen Fimmel

dringt bis zu diesem Ort hervor.

Für dich, geliebtes Schnuppertier, geht jetzt dein letzter Weg dorthin,

es scheint als wär's ein Stück von mir, du weißt nicht wie betrübt ich bin.

So sehr ich dich nun auch vermiss und wenn auch traurig ist mein Sinn.

Eines ist ganz gewiss, du bist verwurzelt in mir drin.

Dein dich immer liebendes Frauchen, das dich nie vergisst.

 

Dieses schöne Gedicht schrieb eine Frau als Nachruf für ihre geliebte Blindenführhündin Dolly. Übermittelt durch Jutta Dörr - Tierfreunde Schaumberg e.V.

 

 

Fotoquelle: unbekannt

 

 

Der Hundetierschutz in Deutschland:

 

Ein kleiner scheuer, ca. 1/2-jähriger Hund sitzt in der Tötung in Portugal/Italien/Spanien/Frankreich/Rumänien/Bulgarien/Polen/Russland/

 

Aus dieser Tötung wird der kleine Kerl durch engagierte Tierschützer vor Ort gerettet, er wird gepäppelt und lernt, das Menschen auch gut sein können und dann, dann tritt er die große rettende Reise nach Deutschland an:

 

Der Transport ist heute (Hunde starben auf dem Transport an einem Hitzschlag) - stirbt er dann endlich heute?

Die Pflegestelle ist erreicht (er lebt im Garten und entläuft) - stirbt er dann endlich heute?

Er entkam der unqualifizierten Vermittlung (die Haustür wurde ohne Sicherung des Hundes geöffnet) - stirbt er dann heute?

Eine Großwildjagd beginnt (alle rennen hinter dem Hund her, man ruft und schreit und macht viel Lärm) - stirbt er dann heute?

Er kennt sich gar nicht aus (oh Wunder, er ist ja grad erst angekommen) - stirbt er dann heute?

die Großwildjagd geht weiter (engagierte Menschen hetzen ihren Hund auf den kleinen Kerl und jagen mit dem Auto hinterher) - stirbt er dann heute?

eine neue Pflegestelle muss her (aber dringend, die erste war ja so was von inkompetent) - stirbt er dann heute?

mit Flexileine spazierengehen (ja, man muss sich halt auskennen, irgendwie muss es doch klappen) - stirbt er dann heute?

die Großwildjagd geht weiter (das Gebiet wird systematisch weiträumig laut lammentierend über das große Unglück durchkämmt) - stirbt er dann heute?

 

NEIN,  das alles hat er überlebt!!!!!!!!

 

Eine weitere Pflegestelle muss her -

Entwarnung erfolgt 2 Stunden später, Pflegestelle gefunden! Hurra, Hurra

 

1 Tag später:

Hilfe, hilfe, er muss sofort aus der Pflegestelle heraus -

Hilfe, hilfe, noch eine 4. Pflegestelle muss her -

Mensch, noch immer keine Endstelle in Sicht - es muss endlich eine Endstelle sein, kann ja nicht sein, dass der kleine Kerl schon 14 Tage in Deutschland ist und noch keine Endstelle gefunden werden konnte

 

Aufruf:

Wir suchen dringend eine Endstelle für den armen kleinen Kerl der schon in der Tötungsstation im Ausland saß und wir ihn retten konnten 

 

ENTWARNUNG:

Der kleine scheue Knabe wurde in eine kinderreiche Familie (1/2,  2,  5, 7 Jahre alte Kinder) vermittelt die sich nun fürsorglich und aufopfernd um ihn kümmern wird!

 

1/2 Jahr später, nachdem das dritte Kind nun endlich mit der Schere spielen kann, hat es mal an der Rute herumgeschnibbelt und den Filzstift in die Nase des Hundes gesteckt,  und der Hund, der kleine scheue aus der Tötung stammende Hund ist jetzt endlich ein Beißer und endlich stirbt er.

 

Wie HUMAN ist das doch ihn erst Deutschland zu transportieren. Er hat so viel erleben können..... die gesamte,  gut organisierte und ach so kompetente Hundetierschutzszene.

 

Ach, hätte man den kleinen Kerl doch in der Tötung gelassen.

 

Copyright: Trotzki, Juli 2011

 

 

Es war einmal ........

 

So fangen alle Märchen an.

 

Doch dies ist eine wahre und traurige Geschichte eines armen Hundes, der in der Türkei auf der Straße geboren wurde und dort leben mußte. Nennen wir ihn Udo. Er hatte es schon schwer genug und wurde dann noch von einem Auto angefahren und sehr schwer verletzt.

 

Von einer Tierschutzorganisation, die fleißig Geldspenden sammelte für Udo`s Operation, wurde der gelähmte Hund nach Deutschland geflogen, zu einem erfahrenen Tierarzt, der ihn dann operierte und stationär behandelte. Doch nach der Op stellte der Tierarzt fest, dass Udo immer mehr abbaute und eine weitere Op bei ihm nicht mehr möglich war. Er riet zur Euthanasie. Doch die Organisation war nicht damit einverstanden. So wurde der arme, gelähmte Hund zu einer Pflegestelle in die Eifel gegeben.

 

Bei R.T. lag Udo ca. 11 Monate in seinem eigenen Urin und Kot, der sich in seine offenen Wunden schmierte.

 

Eine Tierschützerin hatte von der Organisation den Auftrag erhalten, bei R.T. eine Nachkontrolle zu machen, um nachzusehen, wie es Udo denn so geht. Diese Dame fand den armen Udo in der ehemaligen Milchküche, umringt von Fliegen vor. Der Gestank sei bestialisch gewesen. Er war völlig abgemagert, hatte riesengroße Liegegeschwüre und bei einem Geschwür hat man den blanken Knochen gesehen. (Es existieren Fotos) Er sei kaum noch behaart gewesen. Ein Bild des Grauens. Erbarmen kannte wohl niemand !  Die  Tierschützerin, die lange unter Schock stand, brachte Udo zu zwei verschiedenen Tierärzten, wobei der Letzte Udo euthanisierte.Endlich konnte der arme Hund erlöst werden und über die Regenbogenbrücke gehen.

 

Udo hatte wohl niemals in seinem elendigen Leben nur eine einzige schöne Stunde erleben dürfen. Er bekam zuletzt von der Pflegestelle weder Wasser noch Futter. Das wurde vom Tierarzt festgestellt. Dieser gab an, niemals einen Hund in einem so erbärmlichen Zustand gesehen zu haben.

Es wurde Anzeige erstattet und es fand eine Gerichtsverhandlung statt, wobei die Pflegestelle zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. 

 

Die Rückkehr von der Regenbogenbrücke.

Als Udo im Regenbogenland ankam wurde er gleich von seinen Artgenossen liebevoll begrüßt. Erst hatte er Angst, dass sie ihn beißen würden, doch sie küssten ihn einfach. Es war wunderschön dort und alle waren sehr lieb zu ihm. Auf seine Frage, was sie hier machen würden, antworteten sie: " Wir warten hier und spielen auf der grünen Wiese, in der angenehm warmen Sonne. Und wenn unsere Herrchen und Frauchen kommen, werden wir ihnen freudig entgegenlaufen und sie begrüßen, dann sind wir für immer vereint; denn wir wurden von ihnen so sehr geliebt." Udo fragte : "Was ist Liebe?" Dann kam Gott und sprach: "Udo, Du sollst erneut geboren werden, damit auch Du die Liebe kennenlernst".

 

Es war warm und dunkel und Udo wartete darauf geboren zu werden. Er hatte Angst, weil er nicht wußte, was mit ihm passieren würde. Dann war es so weit und es kamen liebevolle Hände und trockneten ihn ab, legten ihn an die Zitze der Mutter, damit er trinken konnte. Seine Geschwister waren stärker als er und drängten ihn immer wieder weg. Doch eine Menschenhand kam und half ihm beim Trinken. Da er damit große Probleme hatte hob sein Mensch ihn hoch, setzte ihn auf seinen Schoß auf eine weiche und warme Decke und gab ihm Milch zu trinken. Der Mensch hielt seinen knochigen und kleinen Körper schön warm und streichelte ihn immer wieder. Udo konnte den Herzschlag seines Menschen hören, was ihn sehr beruhigte. Immer wieder wurde er liebkost und geküsst. Udo war glücklich und alles war so schön für ihn; denn er wurde so sehr geliebt.

 

Da kam Gott und fragte: " Weißt Du nun was Liebe ist ?" Udo antwortete: "Ja, Herr, nun weiß auch ich was Liebe ist." Und Gott fragte weiter: " Bist Du nun bereit erneut über die Regenbogenbrücke zu gehen ?" Und Udo antwortete: " Ja, Herr, ich bin bereit". Doch er sagte es etwas wehmütig; denn sein Mensch wollte ihn nicht gehenlassen und fing bitterlich zu weinen an und seine Tränen flossen auf sein Fell. Udo ließ die Luft aus seinen Lungen und ging erneut über die Regenbogenbrücke. Im Regenbogenland wurde er wieder von seinen Artgenossen lieb begrüßt, die immer noch auf der grünen Wiese in der angenehm warmen Sonne spielten. Sie fragten ihn: "Weißt Du nun was Liebe ist ?" Und Udo antwortete: " Ja, nun weiß auch ich was Liebe ist. Ich werde jetzt mit Euch zusammen auf der grünen Wiese spielen und warten, bis mein Mensch eines Tages über die Regenbogenbrücke kommt.Dann werde ich ihm freudig entgegenlaufen und ihn begrüßen und wir sind dann für immer vereint; denn ich wurde so sehr von ihm geliebt.

 

So hatte auch Udo die Liebe kennengelernt und ging in die Ewigkeit ein......................

 

Autor: unbekannt

Überarbeitung: Brigitte Wedler

 

 

Ich klage an,


… weil ich mit knapp einem Jahr vom Auto überfahren wurde – ich war nicht kastriert – und meine Runden wurden immer größer – weil meine Hormone mich trieben eine Katzendame zu finden – und als ich endlich den süßen Duft einer „bereiten“ Dame in die Nase bekam achtete ich nicht mehr auf das was ich schon gelernt hatte – ich war wie von Sinnen als ich ihrem Duft folgte und achtete nicht mehr auf die Autos …

… weil ich mit 9 Monaten schon Mutter wurde – meine Kinder waren sehr groß – und es waren so viele – bei der Geburt hatte ich unendlich Schmerzen – und als eines feststeckte starb ich unter Qualen – und meine schon geborenen Kinder auch – weil ich mich nicht mehr um sie kümmern konnte …

… weil ich ein Kind aus einem Ups-Wurf bin – meine Besitzer hatten kein großes Interesse an meiner Mutter – und so wurde sie von ihrem Bruder gedeckt – ich bin auf die Welt gekommen – und irgendetwas stimmte nicht mit mir – ich hatte Schmerzen – und mein ganzer Rücken war offen – die paar Stunden die ich lebte waren furchtbar – der Tod eine Erlösung …

… weil ich seit dem ich ein paar Monate alt bin im Tierheim in einem kleinen Gehege sitze – keiner mag mich – weil ich einfach eine ganz normale schwarze Katze bin – und ich bin schüchtern – ich verstecke mich immer wenn Menschen kommen – ich habe solche Angst vor ihnen – ich hatte mal ein Zuhause – aber irgendwann haben sie mich raus gelassen – und nie wieder die Tür aufgemacht um mich wieder rein zu lassen – egal wie laut ich vor der Tür gejammert habe – das hat mich so traurig und so wütend gemacht – das ich beschlossen habe nie wieder einem Menschen zu vertrauen – aber hier in diesem Gehege bin ich sehr unglücklich …

… weil ich plötzlich nicht mehr geliebt werde – weil ich alt bin – und weil ich nicht mehr so lustig anzusehen bin wie ein kleines, junges und verspieltes Kätzchen – ich möchte meine Ruhe – und Streicheleinheiten – und ganz gesund bin ich auch nicht mehr – ich brauche Tabletten die ich nicht gerne nehme – und weil das alles zu Mühevoll war – und zu teuer bin ich einfach im Tierheim abgegeben worden …

… weil ich in bitter kalter Nacht mit meinen Geschwistern in einer Kiste die fest verschlossen war an einer Autobahnraststätte ausgesetzt worden bin – es war so furchtbar kalt – und wir waren hungrig - wir haben uns aneinander gekuschelt – damit wir nicht so doll frieren – nachher war es gar nicht mehr so schlimm – wir sind einfach eingeschlafen – und nie wieder aufgewacht …

… wir klagen an – weil wir leiden müssen weil der Mensch sich keine Gedanken macht – weil wir durch die Gedankenlosigkeit des Menschen uns die Pfoten verbrennen an herumstehenden Kerzen oder unbeaufsichtigten Herdplatten – weil wir von Balkonen und aus Fenstern fallen die nicht gesichert worden sind – weil wir den Tod finden in gekippten Fenstern – und weil wir seelisch zugrunde gehen an Ignoranz und Gleichgültigkeit.

… wir klagen an weil der Mensch ein Monster sein kann – der uns quält – der uns schlägt und uns unsagbares Leid antut – nur aus Spaß – aus Langeweile – aus unendlicher Dummheit …

… wir sagen Danke – an alle die uns das Vertrauen an den Menschen wieder geben – die Wochen, Monate oder sogar Jahrelang um unsere Gunst buhlen – die vor Glück weinen wenn sie uns das erste Mal übers Köpfchen streicheln dürfen – die alle Liebe, Fürsorge, Zeit und Geld dafür aufwenden damit es uns gut geht – die uns von der Straße holen – die uns pflegen und uns Wärme und Futter geben – die die Schwächsten von uns aufpäppeln und retten – die ihren Schlaf opfern um alle drei Stunden kleine, ein paar Tage alte Würmchen zu füttern – die schlaflose Nächte haben wenn es uns nicht gut geht und die nimmer müde werden jedem zu sagen wie wichtig es ist uns kastrieren zu lassen …

Bitte werdet niemals müde – wir danken es Euch mit unserer Liebe – und wir hoffen das es eines Tages soweit ist das die dummen Menschen klug werden …

Verfasser: H. Schepers

 

 

 

 

Der Betrug

 

Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,
denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.
Und wird es nicht allenthalben empfohlen,
man soll gute Hunde beim Züchter holen?
Und alle Erwartungen trafen ein:
Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein.

 

Dann hat man mich am Strand draußen aufgelesen,
da bin ich seit Monaten schon gewesen.
Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen,
dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.
Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.
Hab nur gelernt, dass ich gar nichts versteh.

Mein rechtes Ohr hängt, das linke blieb stehen,
und auf einem Auge kann ich nicht sehen.
Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.
Sie finden mich hässlich, mickrig und dumm.

Dann wurde ich an einen Baum gebunden,
dort hat mich nach Tagen jemand gefunden.
Und du? Wer bist du? Hast noch nicht gesprochen.
Hast bis jetzt mit der Nase nur am Gitter gerochen.
Wenn sie kommen um einen auszusuchen,
verschmäh ich all ihre Hundekuchen.


Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort.
Der Blick des Gefragten driftet weit fort.
Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,
der Körper ist mager und doch voller Kraft.
Dann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt leicht -
der Wind, der von Norden herüber streicht.
Der Blick seiner müden Augen
scheint sich am Fragenden festzusaugen.

„Versteht Ihr nicht", flüstert er in den Wind,
„dass wir nur eine Laune der Menschen sind?
Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen
und wissen doch nicht, wohin mit uns allen.
In dieser Sekunde sind wir schon verloren,
denn es werden tausend Welpen geboren.
Wir sind viel zu viele, das ist der Betrug,
denn Menschen bekommen niemals genug!
Sie wissen es alle, doch die endlose Flut
immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.
Die endlosen Züge der Überschussfracht
sind im Tierheim ja wunderbar untergebracht."


Sanft hebt er die Schnauze, setzt an zum Gesang.
Ein klagender Ton zieht die Gitter entlang.
Eine Türe schlägt zu, und dann schweigt er still,
weil das, was er weiß, niemand wissen will.
Dann legt er sich nieder, bettet ruhig sein Haupt.
Oh ja, es sind viele! Viel mehr, als man glaubt ...!


Aus dem Internet - Verfasser unbekannt


 


Katzenelend

 

Verhasst sind sie auf dieser Welt, allein und ganz auf sich gestellt, sind ständig wachsam auf der Hut und leiden täglich bittere Not.
Sie finden selten Ruheplätzchen, sind ausgehungert, krank - die Kätzchen.
Der Schlafplatz hart, ist aus Asphalt, sie zittern, ihnen ist so kalt.
Kein friedlich Ort hier weit und breit, ihr Blick voll Hoffnungslosigkeit.
Die Menschen sie brutal vertreiben, kein Plätzchen wo sie können bleiben.
Sind Wind und Wetter ausgesetzt, sind krank und schwach, sind oft verletzt.
Die armen Tiere sich vermehren, im Dreck sie Jungtiere gebären.
Im Winter, wenn die Kälte klirrt, manch' Kätzchen auf der Straße irrt.
Es hätte gern ein warmes Heim, wär gern geborgen, nicht allein.
Der Duft von Braten zieht es an, es durch die Fenster sehen kann, wie Menschen sich am Essen laben, ein Scheibchen für es übrig haben.
Was geht dann vor in seinem Köpfchen?
Hätt' gerne auch ein volles Töpfchen.
Die Menschen es brutal verjagen, es hungert sehr, ihm knurrt der Magen.
Wir Menschen sollten uns sehr schämen, dass Tiere sich trotz Wohlstand grämen.
Wir Menschen haben volle Bäuche, die Katzen sterben an der Seuche.
Man bettelt stets um Spendengeld, für Kinder aus der dritten Welt.
Doch wer sieht vor der eigenen Türe - die vierte Welt - die Welt der Tiere!


Aus dem Internet - Verfasser unbekannt!

 



Regenbogenbrücke

Irgendwo auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen Platz, den man Rainbow Bridge nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war, dann geht dieses Tier zur Rainbow Bridge.
Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere, und dort können sie laufen und zusammen spielen.
Sie finden dort viel Futter und Wasser und Sonnenschein, und sie fühlen sich dort sehr wohl.
Die Tiere, die krank oder alt waren, sind wieder völlig gesund und voller Energie; die verletzt oder verstümmelt waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie erinnern in unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten.
Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid, nur Wohlbefinden.
Die Tiere sind glücklich und zufrieden bis auf eine Kleinigkeit: Sie vermissen jemand ganz Besonderen, nämlich ihren Menschen, den sie zurücklassen mussten und den sie so geliebt haben.
Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag wird kommen, an dem eines plötzlich stehen bleibt und in die Ferne schaut.
Die klaren Augen sind aufmerksam, der gespannte Körper zittert. Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich entdeckt, und wenn Du und Dein besonderer Freund endlich zusammentreffen, haltet ihr Euch in freudiger Wiedersehensfeier aneinander fest, um nie wieder getrennt zu werden.
Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht herab; Deine Hände streicheln endlich wieder den geliebten Kopf; und Du schaust wieder in die treuen Augen Deines Freundes, der vor so langer Zeit schmerzvoll aus Deinem Leben gegangen ist, aber nie aus Deinem Herzen.
Und dann geht Ihr gemeinsam über die Rainbow Bridge....um für immer zusammen in Frieden und Freude und Liebe zu leben.


Autor: Paul C. Dahm

 

 

Ich hatte dich lieb!

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - hurra! Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten. Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen. Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen. Geliebtes Herrchen, ich will, dass du weißt, dass ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB!!!

Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten. Wenn mit Hilfe dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund oder eine einzige Katze vor einem solchen Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen - bitte weiterverbreiten.



Klicks seit dem 29.07.2013