- Private Tierschutzinitiaitve -

 

 

Pflegestellen - Info

Fast alle Tierschutzvereine suchen Pflegestellen. Viele Interessenten denken wie folgt: „Der Hund (oder die Katze) ist ja bereits in einer Pflegestelle untergekommen. Da geht es ihm/ihr bestimmt gut. Da nehme ich doch lieber ein anderes Tier!" Dieser Gedanke ist im Ansatz grundsätzlich richtig, aber: jedes Tier hat ein Recht auf ein endgültiges Zuhause, an dem es bis zu seinem Ende bleiben kann. Wenn Sie sich also für ein Tier interessieren - auch wenn es auf einer Pflegestelle lebt - nehmen Sie Kontakt auf und im besten Fall: geben Sie ihm ein neues Zuhause. Indirekt retten Sie damit ein anderes Tier, welches dann als „Nachfolger" in die Pflegestelle einziehen kann.

Bevor Sie ein Tier als Pflegestelle zu sich nehmen, klären Sie bitte ab, ob Ihr Vermieter damit einverstanden ist und ob Allergien bei Personen in Ihrem Haushalt bestehen. Sind alle Familienmitglieder mit der Aufnahme eines oder mehrerer Tiere einverstanden? Wichtig ist, dass die Versorgung der Tiere gewährleistet ist und Sie die nötige Zeit für Ihre neuen Mitbewohner auf Zeit aufbringen können.

 

Und ganz wichtig: Achten Sie darauf, dass Ihre Pflegehunde über den jeweiligen TSV versichert und versteuert (Hundesteuer) sind. Ist dies nicht der Fall, haftet die Pflegestelle für diese Kosten.

Informieren Sie sich am besten vor Aufnahme eines Pflegehundes bei Ihrer Kommune über die Fristen zur Anmeldung eines Pflegehundes sowie über die entsprechenden Gebühren. Fragen Sie unbedingt nach, ob Pflege- oder Vermittlungshunde von der Hundesteuer befreit sind. In einigen wenigen Kommunen ist dies der Fall. Sollte für den Pflegehund eine Hundesteuer anfallen und diese vom Tierschutzverein nicht übernommen werden, muss die Pflegestelle für diese Kosten aufkommen. 

Ab dem 01.08.2014 gibt es neue gesetzliche, verschärfte Regelungen für den Tierschutz. Auch Pflegestellen müssen nun über eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz verfügen. 

 

 

Klicks seit dem 29.07.2013