Deutschland

Rettet das Huhn e.V.

www.rettetdashuhn.de

 

Viele Informationen rund um die Henne wie Ernährung, Haltung etc., erhalten Sie hier:

www.rettetdashuhn.de

 

 

 

Update 06.07.2016

Rettet das Huhn e.V. ist bei Gooding registriert

Liebe Freunde von Rettet das Huhn e.V. !

Unser Verein ist bei Gooding registriert und Ihr könnt uns ab sofort ganz einfach finanziell unterstützen, wenn Ihr beim Online-Shoppen über Gooding auf den Shop Eurer Wahl geht und Rettet das Huhn e.V. als Prämien-Empfänger anwählt.

Ihr zahlt keinen Cent extra und es ist wirklich sehr einfach zu handhaben.

Über unsere Homepage gelangt Ihr direkt auf die Gooding-Seite, wo dann unser Verein bereits als Prämienempfänger eingetragen ist.

http://www.rettet-das-huhn.de/helfen-spenden/spende-mit-gooding/

Nähere Informationen über Charity Shopping mit Gooding findet Ihr hier:

Gooding - Dein Beitrag zählt! Gutes tun mit Charity Shopping

Mit Gooding kannst du Rettet das Huhn e.V. ab sofort  mit deinen Einkäufen in 1.403 Shops unterstützen. Du zahlst dadurch keinen Cent extra. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

https://www.gooding.de/gutetat

Herzliche Grüße !!

Stefanie Laab

Rettet das Huhn e.V.

Postfach 100 827

38408 Wolfsburg

Spendenkonto:

Rettet das Huhn e.V.  

IBAN: DE 8046 0500 0100 0127 0040  

BIC: WELADED1SIE

Wir sind ein als gemeinnützig anerkannter eingetragener Verein.

Spenden fließen zu 100% in unsere Arbeit für die Tiere und können steuerlich abgesetzt werden.

 

Inzwischen fanden jede Menge weitere Hühnerrettungen statt. Für Infos zu den jeweils aktuellen Hühnerrettungen schauen Sie dazu bitte auf die Homepage von Rettet das Huhn e.V.

 

Update 28.07.2015

Vereinsgründung bei "Rettet das Huhn"

www.rettetdashuhn.de

Liebe Freunde von Rettet das Huhn !

Endlich ist es soweit!!

 Seit Juni 2015 sind wir ein gemeinnütziger, steuerbegünstigter eingetragener Verein!

 

                       Rettet das Huhn e. V. !!!!

 

Im April haben wir uns im schönen Sauerland bei Katja und Johannes zur Gründungsversammlung getroffen und nun sind 

endlich - ganz erheblich durch den Poststreik verzögert- alle Hürden genommen, alle Formalitäten erfüllt, alle Unterlagen beisammen 

und wir verkünden Euch diesen Schritt voller Freude!

Unsere Satzung könnt Ihr bei Interesse gern hier auf unserer Homepage lesen.

Alle lieben Menschen, die uns bisher und auch zukünftig mit finanziellen Spenden oder mit Hühner-Patenschaften unterstützen möchten, 

können also ab sofort eine Spendenbescheinigung von uns bekommen und ihre Spende steuerlich absetzen!

Außerdem freuen wir uns natürlich über jeden, der sich unserem Verein als Fördermitglied anschließen und somit wesentlich zur Zukunftssicherung 

für Rettet das Huhn e.V.  und zur Finanzierung der Hühnerrettungen beitragen möchte. 

Der jährliche Mindestbeitrag liegt bei 25,- Euro. Einen Fördermitgliedsantrag senden wir Euch gern zu. 

Hierfür sendet bitte eine kurze Mail mit dem Betreff "Fördermitgliedsantrag" an info@rettetdashuhn.de

Auch die Fördermitgliedsbeiträge werden Euch natürlich quittiert und sind steuerlich absetzbar.

 Bitte beachtet UNBEDINGT, dass wir im Zuge der Vereinseintragung ein neues Spendenkonto eröffnet haben. 

Bitte ab sofort nur noch das neue Konto verwenden und bestehende Daueraufträge dementsprechend ändern! 

Spendenbescheinigungen können NUR für Beträge erstellt werden, die auf unserem NEUEN Konto eingehen.

Das neue Konto findet Ihr hier auf unsere homepage. 

Solltet Ihr Fragen zur Kontoänderung haben, wendet Euch bitte an ellen@rettetdashuhn.de

Ansonsten bleibt natürlich alles wie es ist und war! 

Wir geben unser Bestes für die Hühner und danken jedem von Euch für Eure Unterstützung! 

Für jeden schönen Hühnerlebensplatz, den Ihr unseren geretteten Hühnchen in Euren Gärten und in Euren Herzen schenkt, für jeden genähten Hühnerpulli, 

für jede Patenschaft, für jedes liebe Wort des Zuspruchs, für jede Weiterempfehlung an andere Tierfreunde und für jede Form der finanziellen oder 

tatkräftigen Unterstützung! Ohne Euch wäre unsere Arbeit nicht möglich !

 Herzliche Grüße im Namen des gesamten Teams von Rettet das Huhn e.V.!

Eure Steffi, Ellen und Katja ( der Vorstand )

Textquelle: Rettet das Huhn e.V.

 

 

Video über die Bodenhaltungs-Hühnerrettung im Juni 2015:

http://www.rtlnord.de/nachrichten/diese-frau-rettet-ausgediente-legehennen-vor-dem-tod.html

 

 

Erfolgreiche Hühnerrettung am 13.September 2015 in Niedersachsen

rund 800 Legehennen starten in ihr neues Leben!

Letzten Sonntag war es wieder soweit: Um 4.00 in der Frühe startete unser Team die Ausstallung & Rettung von knapp 800 weißen Legenennen aus einer Freilandhaltung in Niedersachsen.

Vorab suchten wir schöne Lebensplätze in den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Auch diesmal war das Fernsehen mit dabei: Das ZDF drehte im Stall und begleitete den Transport mit unserem RdH-Mobil "in den Süden" bis nach Rheinland-Pfalz.

Wie erwartet waren die Hennen in einem guten Zustand mit fast intaktem Federkleid und (trotzdem leider) leicht kupierten Schnäbeln. Bei vielen Hennen konnten wir allerdings teilweise heftige Ballenabszesse feststellen, die sehr schmerzhaft, aber nun in der Obhut der neuen Besitzer gut zu behandeln sind.

Bereits zum 7. Mal haben wir nun mit diesem Betrieb zusammen gearbeitet. Der Hühnerwirt achtet -trotz der für uns nicht akzeptablen Haltungsform- sehr auf seine Tiere. Auch diesmal übergab er uns selbst alle Hennen im Stall und gemeinsam gelang eine zügige, aber schonende Ausstallung.

Wir bedanken uns bei allen, die uns jedes Mal auf's Neue so großartig unterstützen! Nur mit eurer Hilfe können wir so viel für "unsere Hühner" erreichen!

Euer Team von Rettet das Huhn e.V.

Textquelle: Rettet das Huhn e.V.

 

 

Rettung aus Bodenhaltung

Nächste Aktionen von "Hühnerrettungen"

Nach kurzer Verschnaufpause ist es nun schon wieder so weit und wir starten in die Vermittlung für unsere nächsten Rettungsaktionen. Für die Zeit von Mai bis September stehen 5 große Rettungen bevor!

 

Mai 2015:
Rettung von vermutlich 600 Bodenhaltungshennen aus Bayern

Mitte Juni 2015:

Rettung von circa 1600 Bodenhaltungshennen aus NRW

Mitte Juli 2015:

Rettung von 850 Freilandhennen aus Niedersachsen

Vermutlich August 2015:

Rettung von circa 1600 Bodenhaltungshennen aus NRW

September 2015:

Rettung von 850 Freilandhennen aus Niedersachsen

Rettung aus Bodenhaltung

Wir hoffen sehr, dass wir mit Eurer Hilfe diese Aufgaben bewältigen können und für alle Hennen gute Plätze bei tierlieben Menschen finden. Nur wenn uns IM VORAUS genügend Plätze für alle Hennen zugesichert werden, können wir die Rettungen durchführen.

Wie immer geben uns die Betreiber der Anlagen nur ENTWEDER ALLE Hennen eines Bestandes oder KEINE EINZIGE !

Wir vermitteln zunächst für die Aktionen im Mai, Juni und Juli. Bitte meldet Euch schon jetzt bei uns, wenn Ihr zu einem dieser Termine einige Hühner bei Euch aufnehmen und ihnen ein sicheres, friedvolles Zuhause auf Lebenszeit schenken möchtet.

Bitte wendet Euch dafür DIREKT an den jeweiligen Ansprechpartner in Eurem Bundesland.

Ansprechpartner:

Mai-Rettung:

Vermittlung der Hennen nur innerhalb Bayerns,
bitte wenden an
andrea@rettetdashuhn.de

Juni-Rettung:

Vermittlung der Hennen nach
Bayern (
andrea@rettetdashuhn.de)
Baden-Württemberg (
wolfgang@rettetdashuhn.de)

Hessen ( annika@rettetdashuhn.de)

Südhessen/ Raum Frankfurt am Main ( ellen@rettetdashuhn.de)

Rheinland-Pfalz / Mainz-Bingen ( ellen@rettetdashuhn.de)

Rheinland-Pfalz / Kreis Kusel ( joerg@rettetdashuhn.de)

NRW/ Raum Mönchengladbach (sandra@rettetdashuhn.de)

NRW / Raum Südwestfalen (katja@rettetdashuhn.de)

NRW / Ruhrgebiet ( nicole@rettetdashuhn.de)

NRW / Münsterland ( vera@rettetdashuhn.de)

Niedersachsen (jenny@rettetdashuhn.de  oder

                         steffi@rettetdashuhn.de )

nördl. Niedersachsen/ Bremen ( svenja@rettetdashuhn.de )

Sachsen-Anhalt (steffi@rettetdashuhn.de )

Juli-Rettung:

Vermittlung der Hennen nach

Hamburg/ Schleswig-Holstein ( svenja-kiel@rettetdashuhn.de )

Niedersachsen ( jenny@rettetdashuhn.de)

Berlin/Brandenburg ( bianca@rettetdashuhn.de )

Sachsen-Anhalt/ Sachsen/ Thüringen ( steffi@rettetdashuhn.de )

Bei Unsicherheiten oder wenn Ihr aus einem hier nicht genannten Bundesland kommt, wendet Euch bitte entweder an mich unter rettetdashuhn@googlemail.comoder an den oder diejenige Ansprechpartner/in, der/die Eurem Wohnort an nächsten gelegen ist.

 

Bitte leitet diese Ankündigung großzügig weiter, verteilt unseren Aufruf, sprecht Freunde und Bekannte an und helft uns, damit wir es im Sommer schaffen, ALLE insgesamt 5500 (!!!) Hühner zu retten !! 

Zum ersten Mal Sonnenlicht

Schaut in Eure Ställe und in Eure Herzen, ob noch Platz für einige Hühnchen ist, die ohne unsere und Eure Hilfe nach einem missbrauchten, grausamen Leben in der Eierindustrie ungesehen und namenlos im Schlachthof sterben müssten, ohne je die Sonne gesehen zu haben und ohne eine einzige Minute ihres Lebens artgerecht und in Frieden gelebt zu haben.
Vielen Dank für Eure Hilfe und liebe Grüße sendet Euch im Namen

des gesamten RettetdasHuhn-Teams

Steffi

Text- und Fotoquelle: Rettet das Huhn

 

 

 

Update 22.07.2015

Aktion Hühnerrettung Juli 2015

www.rettetdashuhn.de

Liebe Freunde von Rettet das Huhn!

Am 12.07.2015 war es so weit und wieder einmal konnten wir 810 Hennen aus einem Freihandbetrieb hier in Niedersachen übernehmen. Wir wir es aus dem Betrieb bereits kennen, waren alle Hühner in wirklich gutem Zustand. ALLE konnten direkt an die Adoptanten übergeben werden, es gab keine pflegebedürftigen Hühner, die zunächst aufgepäppelt werden mussten. Das liegt in erster Linie daran, dass der Landwirt seine Hennen - für natürlich dennoch nicht akzeptable Verhältnisse einer Massenhaltung- verantwortungsbewusst hält, versorgt und beobachtet.

Wir haben nun schon zum 6. Mal seinen Hennenbestand übernommen und die Zusammenarbeit mit uns wirkt sich deutlich positiv auf die Betreiber aus. So hat uns der besagte Landwirt im Laufe des vergangenen Jahres mehrfach angerufen und informiert, wenn er kranke oder verletzte Hühner in seinem Bestand entdeckt hat. Er hat sie herausgeholt und uns zur Pflege übergeben. Und so konnte Jenny im vergangenen Jahr zwei Hühner, die bereits mit gebrochenen Beinen aus dem Aufzuchtbetrieb kamen, und zwei weitere Verletzte oder Kranke bei ihm abholen und gesund pflegen. Ebenso hat er uns einen Hahn überlassen, der eine schwere Verletzung am Fuß hat. Wir werden es tierärztlich abklären lassen und hoffen, dass es ihm bald besser geht.

Heute also haben die übrigen 810 Hennen dieser Gruppe ein neues Zuhause bei lieben Adoptanten in Niedersachsen, im Raum Hamburg, Kiel, Berlin und Leipzig gefunden. 

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Menschen bedanken, die uns auf so vielfältige Weise unterstützen, und natürlich bei allen, die diesen lieben Hühnern ein Zuhause geschenkt haben !! Ohne Euch wäre unsere Arbeit und die Rettung so vieler vieler unschuldiger Hühnerleben nicht möglich!

Wir sind glücklich, dass die Hennen nun nach einem anstrengenden Transporttag in Eurer Obhut wohlbehütet ihrem ersten Morgen im neuen Heim entgegenschlummern! 

Ihr seht die ersten Fotos von Hühnern direkt nach der Ankunft im neuen Zuhause, die uns im Laufe des Tages schon erreicht haben. 

Außerdem hat uns heute ein Kamerateam des NDR begleitet und die Ausstallung und Übergabe gefilmt. Zu sehen ist der Bericht bereits morgen:

NDR Fernsehen

"Hallo Niedersachsen"

13.07.2015

19.30 Uhr 

Wer das Regionalprogramm nicht empfangen kann, findet den Bericht ab übermorgen online in der Mediathek des NDR.

Wir hatten noch mehr "Besuch" bei der heutigen Ausstallung. Drei Tierschützer der holländischen Tierrechtsorganisation "Eyes on animals" haben uns begleitet, tatkräftig bei der Ausstallung geholfen und die Ausstallung fotografisch dokumentiert. Sie entwickeln aus diesen Erfahrungen ein Projekt, mit dem sie herkömmliche Ausstallungsteams und Betreiber von Puten- und Hühnerfarmen schulen und aufklären wollen. Sie wollen zeigen, dass die schonende Art und Weise, auf die wir die Hennen aus den Ställen holen und in die Boxen setzen, durchaus auch in großen Beständen möglich sein könnte, dass es nicht sehr viel mehr Zeit und Arbeitskräfte kosten würde, und dass man auf diese Weise verhindern könnte, dass den Tieren auf ihrem ohnehin letzten Weg zum Schlachthof noch so viel Leid durch gebrochene Flügel, Beine, eingeklemmte Gliedmaßen und enormen Stress angetan wird.

Herkömmliche Ausstaller packen die Tiere an den Beinen, jeweils zwei oder drei Tiere mit einer Hand und verfrachten sie so kopfüber mit Schwung, oft geradezu brutal und in absoluter Eile in die engen Transportkäfige. Bei unseren Ausstallungen wird jedes Tier einzeln im Dunkeln von oben genommen und mehrere Träger tragen jeweils zwei Hennen eng an ihrem Körper aus dem Stall. Dort stehen weitere Helfer, nehmen die Tiere ab und setzen sie sanft in die Boxen. Wir haben auf diese Weise heute in absolut ruhiger entspannter Atmosphäre mit 10 Helfern in einer Stunde 800 Hühner verladen. 

In Kürze könnt Ihr sicher auf der homepage oder der facebookseite der Eyes on animals von der Ausstallung und dem geplanten Aufklärungsprojekt erfahren. 

Und nun noch ein schöner Hinweis:

Bei der vergangenen Juni-Ausstallung der Bodenhaltungshennen  in NRW wurden unsere hessischen Vermittler Annika und Thomas ebenfalls von einem Kamerateam - in dem Falle des hr - begleitet. Den sehr schönen Bericht findet Ihr online hier: 

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/mediaplayer.jsp?mkey=55962923&rubrik=43766

( Bericht beginnt bei Minute 12:50)

So viel zunächst von uns!

Liebe Grüße im Namen des gesamten RdH-Teams sendet Euch 

(eine müde aber glückliche)   Steffi  :)

Text- und Fotoquelle: Rettet das Huhn

 

 

Hühner-Rettungs-Aktion im Juni 2015

Update 26.06.2015

NRW / D - Rettungsaktion im Juni 2015

knapp 1.600 Hennen aus Bodenhaltung bekommen ein 2. Leben geschenkt

www.rettetdashuhn.de

 

Liebe Freunde von Rettet das Huhn !

Am Samstag, den 13.06.2015, war es wieder soweit. Aus einem Bodenhaltungsbetrieb in NRW haben wir erneut 1600 Hennen übernommen und in ein neues Zuhause gebracht.

Samstag, 13. Juni 2015 in NRW:
Um 9.00 morgens geht es los, die ersten Helfer treffen vor der Anlage ein. Wir arbeiten wieder in verschiedenen Teams: Einige Helfer gehen mit Schutzkleidung in die Anlage, um die Hühner heraus zu holen. Im Schleusenbereich wartet schon ein zweites Helferteam, die die teilweise ängstlichen Hennen entgegennehmen. Jede einzelne Henne wird kurz angesehen, ob sie fit genug ist, um den Transport in ihr neues Leben anzutreten. Kranke und schwache Tiere werden direkt aussortiert – für sie haben wir im Vorfeld spezielle Pflegeplätze bereit gehalten. Die meisten Hennen sind trotz ihres erbärmlichen Anblicks fit genug und werden in die Geflügeltransportkisten gesetzt und auf die verschiedenen Autos und Transporter verladen. Nach einem strikten Einsatzplan rücken die verschiedenen Vermittler und Helfer aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an.

Die Fahrzeuge werden beladen und schnell geht es zurück in die eigene Region. Unsere Hühner-Adoptanten werden von unterwegs telefonisch über die Ankunftszeiten an den Treffpunkten informiert und warten bereits bei Ankunft der Fahrzeuge aufgeregt und freudig auf ihre neuen Schützlinge. Fast alles läuft „wie am Schnürchen“ und so finden rund 1600 Hennen schnell den Weg in ihr neues Leben. Diesmal gab es sogar einen speziellen Hahn-Vermittlungseinsatzplan. Denn insgesamt konnten wir RdHler im Rahmen dieser großen Rettungsaktion auch 10 Hähne mit vermitteln. So brachten manche Vermittler einige Notfallhähne aus ihrer Region mit zur

Anlage und übergaben sie an andere Vermittler, die unter ihren Abnehmern einen Platz für einen Hahn gefunden haben.Hier seht ihr einige Bilder, die während und kurz nach der Rettung entstanden sind. Wir sind alle immer wieder beeindruckt, wie schnell die Hennen ihre Angst verlieren. Bisher mussten sie ein Leben als Legemaschine fristen – ohne Tageslicht und in qualvoller Enge. Die Tiere sind sehr sensibel und spüren sofort, dass sie an Menschen geraten sind, die es gut mit ihnen meinen.

Das gesamte RdH-Team bedankt sich herzlich bei allen Ausstallungshelfern, Fahrern, Vermittlern und unseren Abnehmern, die es den Tieren ermöglichen, Platz(!), Sonne, Erde und ein Leben in Freiheit kennen zu lernen! Ebenso bei allen Menschen, die unsere Idee teilen, verbreiten und bewerben! Ihr seid toll und ihr macht uns Mut, weiter zu arbeiten! Wir freuen uns über jeden Menschen, dem unsere Hühner nicht egal sind! Danke!!!

Euer Team von Rettet das Huhn !

!! DRINGEND !!:

PS: Für unsere nächste Ausstallung im Juli 2015 fehlen uns aktuell noch rund 100 Plätze!! Für die Septemberaustallung sogar noch 800 Plätze!! 

Bitte meldet Euch schnell bei uns, wenn Ihr noch Platz habt und ein paar Hühnchen bei Euch aufnehmen könntet. Die Rettungen werden in Niedersachsen stattfinden und wir können Abholpunkte in Niedersachsen, Hamburg, Kiel, nahe Berlin und in Leipzig anbieten.

Mails bitte an:

 jenny@rettetdashuhn.de ( Niedersachsen)

steffi@rettetdashuhn.de (Niedersachsen u. Leipzig)

bianca@rettetdashuhn.de ( Berlin/ Brandenburg)

svenja-kiel@rettetdashuhn.de (Hamburg/ Kiel)

Text- und Fotoquelle: Rettet das Huhn

 

 

 

 

Update 03. Februar 2015

Erfolgreiche Hühnerrettung im Januar 2015

 

Liebe Freunde von Rettet das Huhn!

Das Jahr hat voller Ereignisse begonnen! Nach einer sehr anstrengenden und aufreibenden Zeit der Vermittlung und der Planung haben wir den Januar nun hinter uns und konnten in diesem Monat in 6 Rettungsaktionen insgesamt 3120 Tiere vor der Schlachtung retten und ihnen ein friedliches behütetes und artgerechtes Leben bei Menschen wie Euch schenken !

 

In der Schweiz rettete unser "RdH Schweiz -Team" 237 Hennen aus einer Bodenhaltung. Ihnen stand die Vergasung unmittelbar bevor und nur mit viel Glück und unermüdlichem Einsatz ist es Claudia und Ihren Helfern gelungen, die Tiere lebend zu übernehmen und in gute Hände zu vermitteln. Die Ausstallung war für Ende Januar geplant und der Termin mit dem Betreiber abgesprochen. Nur durch einen glücklichen Zufall erfuhren sie dann am 12. Januar, dass die Tiere bereits am 15.Januar vergast werden sollten. Der Betreiber hatte Claudia darüber nicht informiert und hätte die Tiere zur Tötung gegeben, obwohl die Rettung und Übernahme durch RdH bereits zugesagt war.

Im Anhang seht Ihr ein Foto der weißen Hennen Carlotta. Sie wird auf dem Arm gehalten und hat eine Verletzung am Kopf. Carlotta ist während der Ausstallung geflohen, konnte aber zum Glück später verletzt aufgefunden werden und wird nun liebevoll versorgt und hoffentlich bald ganz gesund sein. 

In Bayern übernahm das Tierheim München im Januar in Kooperation mit Rettet das Huhn 400 Hennen aus einer Bodenhaltung. Das Tierheim München hat dabei freundlicherweise die Ausstallung organisiert und auch die Erstuntersuchung und -versorgung der Hennen übernommen. Ein Großteil der Hennen wurde durch unsere fleißige RdH-Vermittlerin Andrea in Bayern in gute Hände vermittelt.

Hier findet Ihr einen Zeitungsbericht über die Ausstallung. Leider stimmen die Zahlen in dem Bericht nicht. Insgesamt wurden 400 Hennen gerettet und der überwiegende Teil-wie gesagt- über RdH vermittelt.

http://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen/tierretter-befreien-260-huehner-39373584.bild.html

 

In Berlin/Brandenburg fand Mitte Januar eine Rettung von 70 Hennen aus einem kleinen Freihandbetrieb statt. Unsere Bianca fand für alle 70 gute Plätze und so führte auch für sie der Weg nach einem Jahr der (Aus-)"Nutzung" durch den Bauern nicht auf die Schlachtbank, sondern in die fürsorglichen Hände tierlieber Menschen.

 

 

In Niedersachsen übernahmen wir am 18. Januar 762 Hennen aus einem Freilandbetrieb und vermittelten alle an gute Plätze in Niedersachsen, Schleswig Holstein und Hamburg. Diese Rettung war die erste GROße Rettung, bei der unser neues RdH-Mobil zum Einsatz kam. Und zum ersten Mal mussten wir bei einer so großen Rettung kein einziges Fahrzeug oder Anhänger mieten. Es passten tatsächlich alle Hühner in unser Mobil ! Der Großteil der Hennen wurde bereits am Übergabepunkt in Niedersachsen an die neuen Hühnereltern übergeben. Die restlichen rund 150 Hühnchen brachten wir mit unserem Mobil weiter zur Übergabe nach Hamburg und Bornhöved.

 

Auf dem Rückweg von Bornhöved retteten wir außerdem in Hamburg 35 Hennen und 6 Hähne aus der Scheune eines verstorbenen Bauern. Die Tiere waren in den letzten Wochen vom Übernehmer des Hofes Not versorgt worden und glücklicherweise hatte er uns informiert und um Vermittlung der Tiere gebeten, anstatt sie zum Schlachter zu schicken. Diese Tiere fingen wir ein und brachten sie zurück nach Niedersachsen, wo auch sie von lieben Besitzern abgeholt wurden und nun ein schönes Leben in Freiheit führen dürfen.

Und am letzten Tag des langen ereignisreichen Januars stand dann noch der Höhepunkt bevor, der uns zusätzlich zu allen anderen Januar-Rettungen in große Aufregung und planerischen Ausnahmezustand versetzt hatte: Die Rettung von 1600 Hennen aus einer Bodenhaltung in NRW. Diese Rettung war für Mitte März geplant und der Termin mit dem Betreiber lange abgesprochen. Anfang Januar kam dann plötzlich die Hiobsbotschaft des Betreibers, dass wir die Hennen schon am 31.1. abholen sollten. Sie müssten eher raus.... wenn wir es nicht schaffen sollten, bestelle er eben den Schlachttransporter... !! Wir hatten zu dem Zeitpunkt erst für circa 700 Hennen feste Plätze. Und nun galt es, innerhalb von drei Wochen für die restlichen 900 noch Plätze zu finden. Noch dazu für diese armen geschundenen und fast federlosen Bodenhaltungshennen, die im Januar nur an Plätze gegeben werden können, an denen es einen gut isolierten und beheizbaren Stall gibt. 

Durch unseren Notruf für diese Hennen über unsere Mail-Verteiler und über Facebook und andere Social Media Kanäle erreichte uns eine UNVERGLEICHLICHE WELLE der Hilfsbereitschaft ! Wir haben es bis heute noch nicht geschafft, alle Mails abzuarbeiten, die uns in den letzten Wochen diesbezüglich erreicht haben, unser Notruf kursiert bis heute durchs Netz, wurde und wird auf allen möglichen Plattformen und Homepages geteilt, sogar auf der Startseite der Tierschutzpartei wurde unser Aufruf veröffentlicht. Zeitungen und Fernsehteams meldeten sich und unzählige Menschen boten uns an, einige Hühner bei sich aufzunehmen.

So hatten wir bereits eine Woche nach dem Aussenden unseres Notrufes genügend Plätze für alle 1600 Hennen gefunden!

 

Vorgestern war es dann also so weit und unsere Teammitglieder aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen machten sich mit Transportern, Anhängern und RdH-Mobil auf den Weg ins verschneite Sauerland. Der Anblick der armen Hühner, die Zustände unter denen die Tiere hier ein Jahr lang vegetieren müssen, hat uns wieder einmal den Atem genommen und uns tief getroffen. Obwohl wir es schon so oft gesehen haben und zweimal jährlich wiederkommen an diesen schrecklichen Ort. Es ist eine legale Bodenhaltung. Die Tiere leben in qualvoller Enge in dreistöckigen Gittersystemen, im Dreck, in kalten Gittern, von Boden ist dort kaum etwas zu sehen. Es gibt kein Tageslicht und es gibt keinerlei Beschäftigung, nichts was sie tun können, außer sich selbst und ihren Leidensgenossinnen die Federn auszureißen. Es gibt keine Rangordnung und niemals Ruhe. Es ist die Hölle auf Erden. Es ist ein Konzentrationslager, eine qualvolle Versklavung von unschuldigen Tieren. Artgerecht ist an dieser Form der Haltung NICHTS. Weniger als NICHTS. 

Wir haben sie alle befreit. Zwei der Hühner sind leider während der Ausstallung in unseren Händen gestorben. Ein weiteres, das mit einer eingerissenen und stark entzündeten Kloake aus dem Stall kam, ist gestern in der Pflegestelle gestorben. 

Alle anderen - 1610 Hennen-  sind nun wohlbehalten an Plätzen, an denen sie zum ersten Mal in ihrem Leben Frieden erfahren, Geborgenheit, Ruhe, und freundliche Menschen. Sie schauen staunend in den kleinen Teil der Welt, den sie bisher nur sehen können. Das große Draußen, die Sonne, Erde, frische Luft, Büsche, Gras, Käfer... all das können sie erst kennenlernen, wenn sie etwas zu Kräften gekommen sind, wenn die Federn gewachsen sind und die Witterung milder wird. Doch auch in diesen Ställen gibt es für sie schon so viel zu entdecken, so viel zu tun, wonach sich ihr ganzes Hühnerwesen seit ihrer Geburt gesehnt hat und was sie nie tun konnten. In der Einstreu scharren, etwas finden, neugierig sein, im Sand baden, Ruhe finden, in der Nacht in Stille und Dunkelheit schlafen, andere Hühner wirklich kennenlernen und sich in ihrer Gesellschaft sicher und sozial am richtigen Platz fühlen. 

Im Namen des gesamten RdH-Teams sende ich Euch unseren herzlichen Dank für Eure Unterstützung!!

 

Ohne Eure Hilfe - sei es durch die Aufnahme einiger Hühnchen, durch Patenschaften, durch Hühnerpullis-Herstellung, durch Spenden, durch die Verteilung von Flyern, durch Weiterleiten unserer Notrufe oder durchs Weitersagen- wäre all das nicht möglich !!

Bitte bleibt uns weiterhin treu und denkt auch beim Kauf von Eiern oder Produkten, die Ei enthalten immer daran, woher diese Eier stammen. Die Bilder, die ihr unten seht, sind keine Ausnahme. Sie stellen die Realität in deutschen Bodenhaltungsbetrieben dar.

Und auch Freiland- und Biohühner leben unter unwürdigen Zuständen, in riesigen Gruppen, in extremer Enge. Auch sie werden nach einem Jahr der Ausbeutung getötet.

 

Danke im Namen unserer 3120 geretteten Januarhühner, die jetzt endlich ein richtiges Hühner-Leben kennenlernen dürfen!

Eure Steffi, im Namen des gesamten  Teams von Rettet das Huhn ! 

Text- und Fotoquelle: Rettet das Huhn

 

Weitere Berichte über Hühner-Rettungs-Aktionen finden Sie auf der Homepage von

www.rettetdashuhn.de

 

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