- Private Tierschutzinitiative -

 

 

Meine Lieblinge

 

links Susi vom Tierheim Bottrop - leider verstorben

rechts Jacky vom Tierschutzverein "Dobermann-Hilfe e.V." - leider verstorben


Susi: "Ich wurde trächtig im Tierheim Bottrop abgegeben. Nachdem ich meine 5 Welpen zur Welt gebracht hatte und diese erfolgreich vermittelt wurden durfte ich in mein neues Zuhause nach Korschenbroich. Dort wartete mein neuer Freund Carlo auf mich, der leider 2004 verstarb. Ich bekam einen neuen Freund, aber auch dieser ging leider am 20.07.09 völlig unerwartet über die Regenbogenbrücke. Ich war sehr, sehr traurig, aber Frauchen suchte mir ganz schnell wieder einen neuen Spielgefährten namens Jacky, mit dem ich nun sehr glücklich bin." - Susi verstarb am 24.11.2014.

 

Jacky: "Gestatten, mein Name ist Jacky und ich bin ein feuriger Spanier. Ich habe mein ganzes bisheriges Leben auf einer Dachterrasse verbracht, bei Wind und Wetter. Daher rührt auch meine starke Arthrose. Mit 10 Jahren wurde ich einfach abgegeben, zum Glück landete ich in einem spanischen Tierheim. Hier wurde ich dann kastriert und die Dobermannhilfe holte mich nach Deutschland. Das war kein Problem für mich, denn ich höre auf deutsche Kommandos. Mein neues Frauchen suchte gerade einen neuen Freund für Susi. Auf den deutschen Internetseiten wurde sie nicht fündig, es wurden fast nur große Hunde vorgestellt. Wenn mal mittelgroße oder kleine Hunde dabei waren, waren es leider keine Pudel. Da mein Frauchen aber eine Tierhaarallergie hat, kann sie nur Hunde aufnehmen, die nicht haaren. Wir Pudel gehören zu dieser Kategorie. Mein Glück, denn so guckte Frauchen sich auch auf den Seiten der Tierschutzvereine um, die ausländische Hunde vermitteln. Ihr damaliger TSV Verein, SOS Animal Mallorca, hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Pudel zu vermitteln. So kam es, dass ich in meiner Pflegestelle in Bochum abgeholt und meine Reise nach Korschenbroich antrat. Hier gefällt es mir echt gut, aber ich muss noch viel lernen, denn auf der Straße belle ich alles an, was vier Pfoten hat. Schließlich muss ich doch meine neue Freundin Susi beschützen. Aber mein Frauchen sieht das anders und ich werde mich letztendlich fügen müssen.

Charlie links gestorben 2008 - Susi rechts gestorben 2014

Übrigens: Meine Familie zahlt Hundesteuer: jedes Jahr 192,00 Euro, obwohl keine Hundesteuerpflicht für die Kommunen besteht. Demzufolge ist auch Korschenbroich vom Gesetzgeber nicht dazu verpflichtet, Hundehaltung zu besteuern. Aber wenn es das Stadtsäckel so gut füllt ....! Unsere Nachbarstadt Mönchengladbach hat da tierfreundlichere Wege eingeschlagen: wer einen Hund aus dem Tierheim holt, zahlt ein Jahr lang keine Hundesteuer. Das ist lobenswert und sollte nicht unerwähnt bleiben!!! Wau!


Unser Frauchen sagt, dass sie jetzt nur noch auf die „Hamster-Steuer" wartet, und die könnte so aussehen: am Hamster-Laufrad wird ein Drehzahlmesser befestigt. Anhand der Umdrehungen wird dann die Hamster-Steuer berechnet."

 

Spaß muß sein:

Denkt an den Tierschutz, tragt keine Pudelmützen!!!

 

 

 

Pudelrüde Carlo - 1990 - 2004

 

 

 

Beim Steine Sortieren:

"Mit dir ist das Leben viel schöner, weil du mein bester Freund bist!"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jacky 1999 - 2016

"Jacky"

Jacky holten wir 2009 zu uns. Er und Susi waren ein Herz und eine Seele - unser Dream-Team. Die beiden liebten es, in der Wohnung Nachlaufen zu spielen. Jacky war zum Schluß sehr krank, er litt an Niereninsuf-fizienz. Am 31. Januar 2016 bekam er beim Spaziergang einen Schlaganfall und konnte danach nicht mehr laufen. Schweren Herzens haben wir ihn am 01.02.2016 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Er wurde 17 Jahre und 1 Monat alt. Mach's gut, mein Liebling, wir sehen uns irgendwann wieder.

 

 

Missy

Update 03.08.2015

Die Nachfolgerin unserer geliebten Pudelhündin Susi ist Miss Mango, von uns "Missy" genannt. Sie kam aus einer ungarischen Tötung und sie ist fast blind. Inzwischen hat sie wieder Vertrauen gefasst. Auf der Straße ist sie sehr ängstlich und geht kaum einen Schritt. Deshalb wird sie bis zum nächsten Park oder Feldweg im Hundebuggy gefahren. Dort ist sie allerdings sehr aufgeweckt und geht dann auch gerne spazieren. Zu Hause ist sie ein kleiner Wirbelwind und animiert uns immer öfters zum Spielen, denn gespielt wird nur wenn sie es will.

 

 

Update 26.11.2014

Susi - Liebe meines Herzens

Es ist passiert, dein kleines Herz schlägt nicht mehr.

Ich bleib zurück und vermisse dich so sehr.

Wie sehr, das vermag ich nicht in Worte zu fassen,

bin gelähmt, betäubt, der Schmerz will nicht von mir lassen.

Wie soll ich weiterleben ohne dich, mein Herz?

Nichts und niemand kann mich erlösen von diesem Schmerz!

Die Erinnerung an dich bleibt zurück,

in meinem Herz ein großes Stück!

Eine Locke von deinem Haar, das einzige, was mir greifbar bleibt,

sechzehn Jahre mit dir, eine unsagbar glückliche Zeit.

Du warst mein Kamerad,  mein Spielgefährte, mein Seelentröster,

es ist, als ob sich meine Tränen unaufhaltsam von alleine lösen.

Ich bin sicher, hin und wieder

schickst du mir ein Zeichen vom Himmel nieder.

Eine Sternschnuppe in klarer Nacht,

ich weiß, sie ist von dir, für mich gemacht.

Nur die Hoffnung, dass wir uns wiedersehen, hält mich am Leben.

Wenn es sie gibt, die Regenbogenbrücke, dann möchte ich sie erleben.

Geh zu ihr hin, mein Herz, und warte dort auf mich,

ich lebe so lange auf Erden ohne dich. 

Dort oben bist du nicht allein

und irgendwann werden wir wieder zusammen sein.

Deine dich über alles liebende Hundemama

Susi 16. Mai 1998 - 24. November 2014

 

 

Update 30.06.2014

Am 17. Mai 2014 passierte es: unsere 16-jährige Pudel-Hündin Susi konnte von einer Sekunde auf die andere ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen. Wir fuhren sofort zum Tierarzt. Die Diagnose war niederschmetternd: Bandscheibenvorfall aufgrund hoher Verschleißerscheinungen. Der Tierarzt stellte Susis untere Hinterpfoten nach hinten, so dass die Tatzen nach oben zur Decke zeigten. Jeder Hund würde die Pfoten reflexartig zurückziehen - unsere Susi nicht. Sie blieb so stehen und bemerkte es noch nicht mal. Damit stand fest, dass sie zumindest an den Hinterbeinen gelähmt war.

Wir wollten für Susi sofort einen Rolli anfertigen lassen. Der Tierarzt gab jedoch zu bedenken, dass man es sich gut überlegen sollte, für einen 16-jährigen Hund noch einen Rolli anfertigen zu lassen. Er meinte auch, wenn Susi anfängt, alles unkontrolliert unter sich gehen zu lassen, müssten wir sie erlösen. Natürlich erhielt sie nach der Untersuchung Spritzen und Schmerzmittel.

Am gleichen Abend war es dann schon soweit: Susi ließ tatsächlich alles unter sich gehen. Sie hatte über ihren Körper keine Kontrolle mehr. Mit der Option "Erlösen" wollte ich mich jedoch nicht abfinden. Ich wollte alles versuchen, Susi wieder auf die Pfoten zu bekommen. Die ersten vier Tage waren furchtbar. Susi lag nur auf ihrem Kissen, wollte nichts fressen und nichts trinken. Mittels eines Teelöffels flößte ich ihr durch die Zähne Wasser ein. Am fünften Tag versuchte sie zaghaft, wieder aufzustehen. Ich half ihr dabei, indem ich sie mit meinen Händen hinten unterm Bauch stützte. Am 6 Tag fraß sie endlich wieder etwas, wenn auch nur wenig. Und sie machte wieder erste zaghafte Schritte. Da ich mich nicht dauernd bücken konnte, nahm ich nun ein Tuch zu Hilfe, welches ich ihr vor den Hinterbeinen unter den Bauch schlang und sie damit bei ihren Gehversuchen abstützte. Ein Tierarzt oder ein Physiotherapeut würde wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammenschlagen, wenn er meine primitiven Hilfsversuche hier liest, aber wir kamen ganz gut damit zurecht.

Während einer Woche magerte Susi von 12,5 kg auf 9 kg ab. Die Knochen standen schon hervor. Es war schlimm. Aber ab dem 7. Tag ging es wieder aufwärts. Jeden Tag war sie einen längeren Zeitraum unterwegs, obwohl sie beim Laufen immer noch einen starken Linksdrall hatte und manchmal auch zur Seite umkippte. Dies alles ist heute zum Glück Vergangenheit. Wenn man Susi jetzt sieht, wie sie mit unserem Jacky in der Wohnung wieder herumtobt - wenn auch nur kurz - hätte man dies vor 6 Wochen nicht für möglich gehalten. Dazu beigetragen hat mit Sicherheit Susis Lebenswille. Auch eine gehörige Portion Glück gehörte wohl dazu. Wir achten nun allerdings darauf, dass Susi keine Treppen mehr steigt und nicht mehr aufs Sofa oder aufs Bett springt. Letzteres fällt ihr besonders schwer und sie versucht jede Gelegenheit zu ergreifen, um aufs Bett zu springen. Ich hebe sie täglich einmal unter Aufsicht hinauf. Wir haben ein Wasserbett und da lässt es sich ganz besonders gut drauf toben. Und ganz langsam nimmt Susi auch wieder zu. Ich bin guter Hoffnung, dass sie ihre 12,5 kg Gewicht wieder erreicht. Inzwischen kann sie auch ihre Blase und ihren Darm wieder kontrollieren.

Ich darf gar nicht dran denken, wenn wir damals gleich aufgegeben hätten. Sicher, es waren anstrengende Wochen, aber die haben sich voll und ganz gelohnt. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die mir so toll zur Seite gestanden haben und mir Mut zusprachen. Es war mir eine große Hilfe und ein großer Trost. Vielen, vielen Dank dafür, auch im Namen von Susi.

Unsere gewohnten Spaziergänge sind in der bisherigen Länge für Susi jetzt jedoch nicht mehr möglich. Sie kann nicht mehr weit laufen. Das äußert sich dadurch, dass sie langsam wird oder ganz stehen bleibt. Ich wollte sie aber bei den täglichen Spaziergängen mit Jacky nicht ausschließen. So habe ich mir einen Hunde-Buggy gekauft .

Als es über Pfingsten so warm war, konnte auch Jacky mit seinen 15 Jahren nicht mehr weit laufen und so habe ich die beiden dann abwechselnd beim Spaziergang hineingesetzt. Keiner der beiden machte Palaver, der Buggy wurde sofort akzeptiert. Den Buggy kann man offen oder geschlossen benutzen. Ich fahre die Hunde nur im geschlossenen Wagen. Durch Luftgitter an allen Seiten können sie gut nach draußen schauen und bekommen so alles mit. Außerdem braucht man nicht mehr darauf zu achten, dass der Hund plötzlich aus dem Wagen springt.

Mein Hunde-Buggy ist so ziemlich das größte Modell, was es derzeit auf dem Markt gibt. Susi ist ein Kleinpudel mit einer Rückenlänge von 50 cm und sie kann sich im Wagen ganz bequem hinlegen. Es wäre sogar Platz genug, Jacky und Susi nebeneinander hineinzusetzen. Die Belastbarkeit des Hundebuggys beträgt 30 kg. Ich habe mir dazu gleich die passende Regenfolie gekauft. So sind die Hunde auch vor starkem Regen oder Wind im Wagen geschützt. Den Boden des Buggys habe ich mit einer wasserdichten und abwaschbaren Folie ausgelegt, falls doch mal was daneben geht.

Wer sich ebenfalls für so einen Hunde-Buggy interessiert, hier kommt der Link zur Seite:

https://www.hundefachmarkt.de/product_info.php/info/p3038_Hundebuggy-Modell-Comfort-EFA-bis-30-kg-InnoPet---Hundewagen-.html

Man muß allerdings ein dickes Fell haben, wenn man mit so einem Hunde-Buggy herumfährt, denn die Spötter sind nicht weit. Bei einigen Hundebesitzern (und natürlich bei weitaus mehr Nichthundebesitzern) bin ich hier in Korschenbroich als Verrückte verschrieen, die ihre Hunde im "Kinderwagen" durch die Gegend fährt. Man merkt dies an der Reaktion der Leute. Manche bleiben stehen und lachen, andere lassen dumme Sprüche ab. Ich gebe dazu keinerlei Kommentar ab, denn ich halte es mit dem Motto:

 

"Am Ende werden die Leute so oder so über dich reden,

egal, was du machst. Lebe dein Leben nicht, um andere

zu beeindrucken. Lebe dein Leben so, wie du es für

richtig hälst und beeindrucke dich selbst."

Klicks seit dem 29.07.2013